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Zum Anspringen gern

Anspringen

 

Zum Anspringen gern

Das Hochspringen an Personen dient generell mehreren Zwecken:

  • Die Mundwinkel der rangordnungshöheren Person (bei Hunden die Lefzen des rangordnungshöheren Hundes, dient auch zum Hervorwürgen von Futter durch die Elterntiere) lecken und somit aktiv beschwichtigen.
  • Den Stand der Person (oder des Hundes) an testen
  • Übersprunghandlung aus hoher Erregung
  • Aufforderung zu einem bestimmten Verhalten (Aufmerksamkeit schenken, Spiel, Entzug aus der unangenehmen Situation, Anfrage nach Umgang mit der Situation, etc.)  

Meist wird das ab Pubertätsalter verpönte Anspringen von Personen im Welpenalter gekonnt gefördert. Ein Welpe ist soooo herzig, dass Hundebesitzer, Familienmitglieder und auch Fremdpersonen sich gern vor Freude bei der Begrüssung oder im Spiel bespringen lassen und dafür Aufmerksamkeit durch Streicheln geben. Ideal unterbindet man dieses Verhalten konsequent aber freundlich von klein an und bittet auch Familienmitglieder und Fremdpersonen, es nicht zu dulden und somit zu fördern. Auch sollte um die Begrüssung eines Hundes kein „TamTam“ gemacht werden- ein ruhiges „Hallo“ evtl. mit kurzem Über-Streicheln ist voll ausreichend.

Anspringen von Personen ist meist auch immer ein Zeichen für (noch) fehlende Impulskontrolle d.h. der Hund kann sich nicht beherrschen bzw. spürt sich unter Einwirkung von Umweltreizen nicht mehr. Hier ist ein gutes Impulskontrolltraining zu empfehlen- Die Hundeschule Ihres Vertrauens zeigt Ihnen sicher gern, wie es geht.

Viele Hunde nutzen das Anspringen, um Aufmerksamkeit zu heischen. Gutes Beispiel dafür ist meist das Anspringen des Halters, während dieser sich mit einer anderen Person unterhält. Dieses Verhalten sollte ohne direkte Kontaktaufnahme zum Hund (kein Anschauen oder Ansprechen) unterbunden werden z.B. über das Verkürzen der Leine oder Festhalten der Vorderbeine in der Luft.

Es gibt beim Anspringen mehrere Möglichkeiten zum Erfolg:

  • Hund beim Anspringen komplett ignorieren
  • Wortlos Abdrehen oder Weggehen kurz vor dem Sprung, Arme verschränken
  • Langes Festhalten der Vorderpfoten beim Sprung am Körper der Person
  • Wegschubsen im Sprung
  • Ansprühen mit Wasser
  • Anwerfen von Training- Discs
  • Hund ins Kommando Sitz oder Platz befehlen
  • Ersatzverhalten antrainieren z.B. Spielzeug bringen statt Anspringen etc.

 

Generell gilt wie immer: Konsequent durchhalten und keine falsche Bestätigung über Senden von Aufmerksamkeit! Je nach Hundetyp kann das kürzer oder länger dauern. Am Anfang wird der Hund vermutlich das Verhalten noch beharrlicher zeigen, um beachtet zu werden. Merkt der Hund jedoch, dass er für das Anspringen keine Aufmerksamkeit mehr erhält, wird das Verhalten nachlassen. 

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