Zähneputzen?-Ja klar!

Im Blog vom vergangenen Donnerstag habt Ihr ja bereits etwas über die Phase 1 bis 3 des Hundezähneputzens erfahren. In diesem Blog erkläre ich Euch die Phasen 4 und 5, welche Produkte Euch bei der Zahnpflege unterstützen und was die Folgen einer fehlenden Pflege sein können.
In der Phase 4 nimmt man die Backenzähne in Angriff. Nach dem Reinigen der Fangzähne in Phase 3 bewegt man sich mit kreisenden Bürstenbewegungen in den hinteren Teil des Gebisses. Auch bei den Backenzähnen ist eine Auf-und-ab-Bewegung wichtig. Bittet achtet hier darauf, dass Ihr nur so weit nach hinten vorrückt, wie Euer Hund es zulässt. Die Phase 5 ist die letzte und damit der anspruchsvollste Teil dieser Angewöhnung ans Zähneputzen. Der Hund soll in dieser Phase eine Pflege des ganzen Gebisses zulassen. Je nach Hund kann das Erreichen dieser Phase lange dauern und benötigt viel Geduld. In diesem Abschnitt sind also alle vorhergien Phasen zu wiederholen. Was noch dazu kommt, sind die Schneidezähne, welche die empfindlichsten Zähne im Gebiss eines Hundes sind. Diese werden, wie die Fang- und Backenzähne auch, durch eine Auf-und-ab-Bewegung gebürstet.
Um eine erfolgreiche Prävention zur Gesundheit der Hundezähne zu erlangen, ist vor allem ein regelmässiges Zähneputzen nötig.
Besitzt man jedoch einen eher aggressiven Hund oder will man das Zähneputzen durch weitere Produkte unterstützen, ist der folgende Link sehr hilfreich: http://www.myluckydog.ch/hundepflege/zahnpflege-fuer-den-hund/
Dort findet Ihr viele Produkte, die euch bei der Zahnpflege Eures Hundes helfen. Kauspielzeuge und Zahnpflegesnacks dienen dazu, das Gebiss des Hundes zu aktivieren. Während der Aktion des Kauens wird die Durchblutung des Zahnfleisches gestärkt und eine Zahnsteinbildung kann vorgebeugt werden. Bei Hunden mit starkem Mundgeruch können Kauartikel eine Verminderung dieses Problems darstellen. Diese Produkte sind bei der Mehrheit der Hunde sehr beliebt. Dies liegt unter anderem daran, dass der Hund von seinem Vorfahren dem Wolf einen Kautrieb geerbt hat. Auch beim Spielen sind diese Artikel sehr nützlich. Für die Gesundheit und Sicherheit Eures Tieres ist es besser mit z.B. Frisbees oder Kordeln zu spielen, als mit kleinen Ästen oder Stöcken. Bei diesen besteht nämlich die Möglichkeit, dass sie splittern könnten und die Maulhöhle des Hundes arg verletzen könnten.
Zusätzlich sind neben den Kauartikeln natürlich auch Zahnbürsten und Zahnpasten zu erwerben.
Nun zu Erkrankungen, die auftreten könnten, wenn wir nicht auf die Pflege der Hundezähne achten. Die erste Stufe nennt sich Plaque und ist auch als Zahnbelag bekannt. Dieser sammelt sich auf der Zahnoberfläche an und besteht aus Bakterien und Nahrungspartikeln. Diese Schicht könnt Ihr beim Zähneputzen selber wegkratzen. Der Zahnstein, eine Verkalkung von Plaque, kann hingegen nur professionell entfernt werden. Die Gingivitis und Paradontitis sind die wichtigsten Zahnfleischerkrankungen. Erstere bezeichnet die Zahnfleischentzündung, welche durch Plaque am Zahnfleischrand verursacht wird, jedoch durch eine Zahnreinigung reversibel ist. Zweitere ist meist irreversibel und führt auf Dauer zu Zahnlockerung und in schlimmen Fällen zu Zahnverlust. Bei der Paradontitis entzündet sich das Zahnfleisch nicht nur, sondern schwindet auch. Diese Gewebezerstörung ist Ursache von bakteriellen Aktivitäten und Immun-/Entzündungsreaktionen.
Wir sollten also sehr um die Gesundheit und Pflege der Hundezähne besorgt sein, da eine Erkrankung derer sehr schmerzhaft für unsere Lieblinge enden kann.

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