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Wie werden Hunde richtig geimpft?

Diese Frage stellen sich meistens Hundebesitzer, die seit kurzem einen Welpen besitzen oder einen Hund aus dem Tierheim adoptiert haben. Dieses Thema ist jedoch auch für jedes andere Herrchen/Frauchen von grosser Wichtigkeit. Da nicht jede Impfung für jeden Hund von Bedarf ist, sollte man sich mit den Impfungen und den dazu gehörigen Infektionskrankheiten bekannt machen. Somit kann entschieden werden, welche Zusatzimpfstoffe eventuell noch verabreicht werden sollen. Einer der wichtigsten Begriffe, was Impfungen angeht, ist die Grundimmunisierung. Sie ist dafür da den Impfschutz im Hundekörper aufzubauen. Danach sind nur Wiederholungsimpfungen nötig. Besitzt ein Hund keine Grundimmunisierung und wird einfach drauf los geimpft, ist der Impfschutz für die jeweilige Impfung nicht gewährleistet. In der gebräuchlichen Kombinationsimpfung sind folgende Impfungen enthalten: Staupe, Leptospirose, Parvovirose, Hepatitis contagiosa canis und Zwingerhustenkomplex. Diese wird mit 8 beziehungsweise 12 Wochen grundimmunisiert. Ab 14 Wochen kann man mit den fakultativen Impfungen Zwingerhusten, intranasal und Borreliose beginnen. Diese müssen mit 17 Wochen nochmals nachgeimpft werden. Die zusätzliche Impfung gegen den Zwingerhusten schützt den Hund besser, da nicht nur gegen das Parainfluenzavirus geimpft wird, sondern auch gegen das Bakterium Bordetella bronchiseptica. Die intranasal-Impfung wird oft bei Hunden angewendet, welche sich öfters in Horten oder Tierheimen aufhalten und somit einem grösseren Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Die Borreliose-Impfung ist wichtig für Hunde, die sich viel im Wald bewegen und das Risiko von Zeckenbefall deshalb höher ist. Auch gegen Tollwut kann man seinen Hund mit 14 Wochen impfen. Eine Wiederholung ist erst nach 3 Jahren nötig. Ist man mit seinem Hund im Ausland unterwegs, ist eine Tollwutimpfung obligatorisch. Ab 5 Monaten ist die Piroplasmose-Impfung möglich, welche mit 6 Monaten nachgeimpft werden muss. Diese ist vor allem dann nützlich wenn man Richtung Mittelmeer oder Frankreich in die Ferien fährt. Dort leben nämlich spezielle Zecken, welche die auch als „Hundemalaria“ bekannte Krankheit auslösen.
Zwingerhusten, intranasal, Borreliose und Piroplasmose müssen dann wieder beim einjährigen und geimpft werden und danach alle Jahre wiederholt werden. Auch die Kombinationsimpfung wird beim einjährigen Hund nochmals verabreicht. Diese muss danach jedoch nur alle 3 Jahre geimpft werden.
Wenn Ihr Interesse an Infos über die Erkrankungen selber und deren Übertragungen habt, schreibt dies doch in den Kommentaren! :-)

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