Wie massiere ich meinen Hund richtig?

Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Massagen den Stress reduzieren und zu einer verbesserten Blutzirkulation und einem guten Lymphfluss beitragen. Bei Menschen wie beim Tier. Wenn Du also beginnst, deinen Hund ab und zu mit einer Massage zu verwöhnen, wirkt sich das einerseits positiv auf seine Gesundheit aus und andererseits fördert eine Massage die Bindung zwischen dir und deinem Vierbeiner. Heute möchte ich dir erklären, wie Du deinen Hund am besten massierst.

Vorbereitung:
Wichtig ist, dass die Massage an einem ruhigen Ort statt findet. Es sollten keine Ablenkungen vorhanden sein und die Hunde müssen sich wohlfühlen. Wenn Du deinen Hund platzierst, sollte seine Blickrichtung nicht gegen eine Wand oder in eine Ecke verlaufen. Sensible Hunde fühlen sich dadurch schnell eingeengt. Achte also darauf, dass dein Hund in einen offenen Raum schaut. Falls es eine Möglichkeit ohne Ablenkung gibt, empfiehlt sich auch der Ausblick nach draussen. Massiere deinen Hund nur, wenn Du entspannt bist. Es bringt nichts, zwischen dem Kochherd und dem nächsten Waschgang noch schnell eine Hundemassage einzubauen. Es ist wichtig, dass Du dir Zeit einplanst. Dein Hund hat deine volle Aufmerksamkeit verdient. Für die Unterlage empfiehlt sich eine Decke oder ein Kissen welches nicht zu hart aber auch nicht zu weich ist. Die Ziele unserer Massage sind sanfte Bewegungen, welche deinem Hund helfen sollten, sich zu entspannen und wohl zu fühlen.
Und los geht es:
Starte damit deinen Hund zuerst an einer beliebten Stelle zu streicheln und kraulen. Bei Liv wäre das hinter den Ohren. So beginnt der Hund langsam sich zu entspannen und kommt in den Geniesser Modus. Am Besten lässt Du deinen Hund in der gewünschten Position sein. Wenn er nicht Liegen möchte, bringt es nicht den Hund hinunter zu drücken. Vielleicht merkt er erst nach einigen Minuten, dass man sich im Liegen besser entspannen kann.

Die Nackenmassage:

Du startest direkt am Schädelanfang. Mit den Fingerspitzen kannst Du nun kreisen. Achte auf einen angenehmen, nicht zu harten Druck. Je nach Hundegrösse und Gewicht variiert der Druck natürlich. Wenn dein Hund zurückweicht, weisst Du, dass der Druck zu fest war. Nun kannst Du dich langsam zu den Schultern durch arbeiten. Für die Stelle zwischen den Schultern musst Du ein wenig extra Zeit einplanen. Dort kommen die Hunde nicht ran und alle sind immer froh, wenn da die Haut und die Muskeln mal richtig durchgeknetet werden. Rückenmassage beim Hund:

Wenn Du bei den Schultern fertig bist, kannst Du dich mit kreisenden Fingern den Rücken entlang arbeiten. Wichtig ist, dass du links und rechts von der Wirbelsäule massierst, nicht auf der Wirbelsäule drauf. Beine und Pfoten:

Viele Hunde mögen es nicht, wenn Sie an den Beinen stark massiert werden. Es empfiehlt sich also, bei den Beinen nur mit Streicheleinheiten zu arbeiten. Lediglich die grossen Oberschenkelmuskeln kannst Du bei Bedarf mit den Fingern leicht lockern. Falls dein Hund die Beinmassage gar nicht mag, kannst Du dich auch einfach nur auf die Pfoten konzentrieren. Hier kannst Du zwischen den Ballen mit leichtem druck kreisen und die Durchblutung damit anregen.

Finish:

Wenn Du mit den Beinen und den Pfoten fertig bist, kannst Du deinem Hund noch zwei drei Mal fein über den ganzen Körper streichen, dass er merkt, dass die Massage jetzt fertig ist.

Gut zu wissen:

Massagen sollten zu friedlichen Tageszeiten durchgeführt werden, ab besten nach dem Abendessen, also am Tagesende.

Massagen direkt nach einer körperlichen Anstrengung sind nicht zu empfehlen. Die Hunde sollten sich nach anstrengenden Leistungen zuerst mindestens dreissig Minuten erholen.

Die Massagen sollten zwischen fünf und zehn Minuten dauern. Es kann sein, dass dein Hund anfangs nicht so begeistert ist von der Massage, weil er es sich nicht gewohnt ist. Am Anfang empfiehlt es sich, denn Hund nur zwei drei Minuten zu massieren, dann kannst Du dich von Tag zu Tag an längere Massagen trauen.

Wenn dein Hund zurück weicht oder sich anspannt solltest Du sofort mit der Massage aufhören!

Zur Abwechslung im Massagealltag kannst Du auch einen Massagestriegel von Hunter verwenden. Neben der Massage dient das Massageutensil als Bürste und entfernt lose Haare.

Mit einer speziellen wärme Unterlage dienst Du deinem Hund zusätzlich während der Massage mit gespeicherter Körperwärme. Die Wärmeunterlage von Trixie eignet sich hierzu perfekt.

Fazit: Liv wird von mir ab und zu massiert. Wenn sie sowieso entspannt auf dem Sofa liegt nehme ich mir die Frechheit und verbinde die Streicheleinheiten mit einer Massage. Da sie sich eher schnell verkrampft hilft es ihr, sich an Berührungen zu gewöhnen und auch einen leichten Druck zu ertragen. Wir geniessen diese Rituale sehr.

 

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