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Wie können Hunde uns beeinflussen?

Hunde im Büro, im Klassenzimmer oder im Pflegeheim. Es wird immer wieder darüber gesprochen, dass Hunde unseren Alltag positiv bestärken. Doch was steckt dahinter? Ich habe mich mit dem Buch «Hund und Mensch – Das Geheimnis unserer Seelenverwandtschaft» von Prof. Dr. Kurt Kotrschal auseinandergesetzt und versuche heute, diese Seelenverwandtschaft zu beschreiben.

Die Frage, was uns mit unseren Hunden eigentlich verbindet, hat sich sicher jeder schon einmal gefragt.

Es ist bewiesen, dass Hunde im Klassenzimmer die Persönlichkeit und das Verhalten der Kinder verändert. Du denkst, ein Hund lenkt die Kids ab und es kommt zu Unruhen? So ist es eben nicht. Es wurden Studien mit trainierten Therapiehunden gemacht. Die Klasse wurde über mehrere Wochen mit und dann ohne Hund gefilmt. Psychologen und Verhaltensforscher haben die Videos danach analysiert und herausgefunden, dass aggressive Kinder sich schneller beruhigten, scheue Kinder aus sich herauskommen und die Fehlzeiten in den Klassen abnahm. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Kinder lieber zur Schule gingen, als der Hund im Klassenzimmer auf war.

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass Hunde das Sozialverhalten definitiv verbessern!

Hunde eignen sich sehr gut für das Zusammenleben mit Menschen, weil viele Hirnprozesse sehr ähnlich sind wie unsere. Soziales Empfinden und Verhalten sind bei uns und Hunden gleichauf. Das erklärt auch, warum wir eine solche Zuneigung für diese Geschöpfe entwickeln können. Es ist mit Hunden sehr einfach zusammen zu leben. Man fühlt sich von seinem Hund geliebt, obwohl dieser dies nicht so sagen kann.

Wir müssen uns aber bewusst sein, dass ein solches Zusammenleben auch an Verpflichtungen gebunden ist. Hunde brauchen Auslastung, müssen sich physisch wie psychisch ausleben können und sehnen sich nach Fürsorge und Geborgenheit.

Ob ein Hund sicher, unsicher oder sogar desorganisiert ist, hat direkt mit der Bindung zum Menschen zu tun. Die Qualität der emotionalen Bindung und Auslastung entscheidet darüber, wie die Hunde mit Menschen zusammenleben können. Ähnliches sieht man auch bei Forschungen mit Kleinkindern. Im Gegenteil zu Kindern kann ein Welpe, welcher emotional nicht gut umsorgt wird aber im Leben nachher besser überstehen. Ebenfalls können sich Hunde auch schneller an neue Freunde (Halter) anpassen, im Gegensatz zu Menschen.

Es wird ja immer darüber gesprochen, dass die Hunde die Persönlichkeit ihrer Halter annehmen. Man kann davon ausgehen, dass Hunde die Gemütslage der Menschen sehr wohl extrem annehmen können. So kann man zum Beispiel beim Spiel zwischen Hund und Mensch beobachten, dass ein Hundehalter, der eher kontrolliert, beim Hund Stress auslöst. Ein unbefangenes und entspanntes Spiel sorgt beim Hund für stressfreies Herumtoben.

Nun noch ein großer Irrtum, welcher wichtig ist, dass er bereinigt wird! Wenn Dein Hund Dir in die Augen sieht, hat das nichts damit zu tun, dass er sich als Ranghöher sieht oder dich anstarrt. Studien zeigen, dass Hunde tatsächlich Blickkontakt suchen und dieser Blickkontakt ein Glückshormon ausschüttet, es löst ein Gefühl der Zusammengehörigkeit aus! 

Persönliches:

Nach dem Beitrag über Mehrhundehaltung, habe ich mich gefragt, warum tue ich mir das eigentlich an. Zwei Hunde, doppelter Zeitaufwand, doppelte Kosten, doppelter Nervenverbrauch? Nach diesem heutigen Blogg weiß ich wieder warum. Oft sind meine Hunde für mich die besseren Menschen. Sie lügen und betrügen nicht, sind meine treuen Begleiter. Wieder einmal mehr wird mir bewusst, wie wertvoll ein Hund ist und wie wichtig es ist, diesen Wesen das schönste Leben auf der ganzen Welt zu bieten. Knuddelt eure Hunde also einmal richtig im Namen von mir! :-)

Herzlich, Xenia mit Gin und Liv

 

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