Wie gefährlich ist Passivrauch für unsere Hunde?

 

In meinem heutigen Blog möchte ich ein heikles Thema ansprechen. Es geht darum, wie Zigaretten und Cannabis Rauch unseren Hunden schadet. Grundsätzlich verurteile ich aber niemand, der raucht, ich möchte nur auf die gesundheitlichen Folgen für unsere Vierbeiner aufmerksam machen.

 

Passivrauchen:
Dass Passivrauchen für Menschen ungesund ist, wissen wir alle bereit. Doch auch unsere Haustiere können gesundheitliche Folgen vom passiv Rauchen erhalten. Effektiv werden nur 15% des Zigarettenrauchs vom Raucher selber auch tatsächlich inhaliert. Die restlichen 85% werden in der Atmosphäre verbreitet. Bei dieser Verbreitung werden um die 4000 Giftstoffe abgesetzt. In diesen 4000 Schadstoffen sind über 40 bekannte krebsverursachende Substanzen enthalten.

 

Wie wirkt sich der Zigarettenrauch auf unsere Hunde aus?
Rauch kann zu Hustenanfällen mit Schleimauswurf führen. Dies wurde von mehreren Hundehaltern bestätigt. Als diese Hundehalter ihre Rauchgewohnheiten auf den Balkon platzierten, zeigten die Hunde deutlich weniger Hustensymptome an. Es ist bewiesen, dass zum Beispiel bei Katzen, die in einem Haushalt mit Raucher leben, die Erkrankung an Lymphgewebekrebs doppelt so hoch ist wie bei Katzen, die in einem raucherfreien Haushalt wohnen. Ebenfalls werden Lungentumore und Nasennebenhöhlen und Nasenkrebs auf passives Rauchen zurück zu führen sind. Gerade bei Katzen ist das Problem, dass der Rauch beim Putzen des Fells direkt über die Zunge aufgenommen wird. Dies zeigt auch, warum der Nikotingehalt im Blut von Hauskatzen die bei Raucher wohnen, viel höher ist. Neben dem bekannten Krebsrisiko kann der Rauch aber auch Bindehautentzündungen, Schnupfen und Bronchitis auslösen. So wird automatisch das Immunsystem verschlechtert.

 

Sonstige Risiken:
Neben dem passiven Rauch, den unsere Hunde ständig einatmen, ist auch die Gefahr von dem Tabak selber noch vorhanden. Tabak ist für unsere Hunde giftig und kann zum Tod führen. Verschlucken unsere Hunde also Tabak muss sofort reagiert werden. Bereits 5 Gramm Tabak kann zum Tod führen. Um zu wissen, wie eine solche Vergiftung sich bemerkbar macht, zähle ich hier die Symptome auf. Die Pupillen der Hunde verängen sich und werden nach dieser Verängung abrupt grösser. Die Hunde beginnen zu speicheln, kriegen Atemnot und es kann zur Atemlähmung kommen. Gefolgt kann dies von Magenkrämpfen, Lähmungserscheinungen und einem erhöhten Harndrang werden. Typisch ist auch ein verlangsamter Herzschlag.

 

Und was ist mit dem Rauch von Cannabis?
Die genaue Wirkung von Cannabis auf Hunde wurde in Polen getestet. Die Hunde hatten unterschiedlich viel Canabis eingenommen und haben sich aber alle vollständig erholt. Die Nebenerscheinungen von Passivrauchen wurde so dokumentiert: Muskelzittern und Schaumen vor dem Maul die Hunde waren sehr schnell Reizbar und einige Hunde zeigten sehr starkes depressives Verhalten auf. Also auch das Rauchen von Cannabis kann für Hunde durch das einatmen des Rauches sehr schädliche Folgen haben!

 

Fazit:

 

Weder das Zigaretten rauchen noch der Konsum von Cannabis ist für unsere Körper gesund, dennoch können wir alle selber entscheiden, ob und wie viel wir unserem Körper zumuten. Unsere Hunde jedoch können nicht mit entscheiden. Sie sind uns komplett ausgeliefert, dass heisst, wir müssen darauf achten, dass wir stets darum bemüht sind, das beste für unsere Hunde zu entscheiden. Hier geht es also auch darum, dass wir darauf acht geben, nicht in der Wohnung zu rauchen. So ermöglichen wir unseren Hunden eine bessere Voraussetzung für ein gesundes Leben.

 

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(1) Kommentare

  • Positive Stellungnahme

    Ganz hervorragende Dokumentation. Es ist wichtig für mich, dies zu wissen. Nicht weil ich Raucher bin, sonder weil es Menschen in meiner Umgebung gibt, die schon durch dessen Verhalten den Strafbestand der fahrlässigen Tötung erfüllen. Leider wird in Deutschland solch ein Delikt nur als Sachbeschädigung geahndet. Jeder Hundeliebhaber sollte deshalb seine Sucht überdenken und den Vierbeinern ein gesundes Leben schenken.

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