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Wie entwickelt sich ein Welpe

Woche 1 und 2, die vegetative Phase:

 

In dieser Zeit sind die Ohren und Augen noch geschlossen. Langsam entwickelt sich der Geruchssinn und die Welpen nehmen die ersten Umgebungen im Unterbewusstsein war.

 

Woche 3, die Übergangsphase:

 

In der dritten Woche öffnen sich die Augen langsam und der Gehörgang wird ausgebaut. Die Welpen sehen aber noch nichts. Etwa am 17 Lebenstag wird die Sehfähigkeit vollständig entwickelt und die Welpen nehmen die Umwelt war. Auch die Gehörfähigkeit wird dann vollends ausgereift sein. Bis zu diesem Tag haben die Kleinen eigentlich nur getrunken und geschlafen, ab der dritten Woche werden die Geschwister das erste Mal begutachtet und das Leben beginnt so richtig. Die Wurfkiste ist nicht mehr in Sicherheit.

 

Die Wochen 4 bis 7, die Prägungsphase:

 

Ab der vierten Woche sind Ohren und Augen vollständig entwickelt und der Welpe sollte nun mit möglichst vielen positiven Eindrücken belehrt werden. Menschen, andere Tiere, Geräusche und optische Eindrücke werden dem Welpen helfen, dass Leben als erwachsener Hund besser zu meistern. In dieser Phase wird gerauft und die Geschwister lernen sich kennen. Beim Spielen lernen die Welpen, wie man im sozialen Leben seinen Rang findet und testen aus, welche Taktiken es gibt. Die Persönlichkeit und das Temperament der Welpen wird in dieser Zeit stark geprägt. So viel man als Züchter richtig machen kann, kann der Welpe aber auch genau so vieles in dieser Zeit falsch aufnehmen oder man kann vieles falsch machen. Wenn die Welpen in dieser Zeit isoliert werden, keine Eindrücke erfahren und  nicht mit sozialen Partner zu kommunizieren lernen, kommt es in der Zukunft zu Problemen. Hunde, die in der Prägungsphase keine oder zu wenig Erfahrungen gemacht haben, werden im erwachsenen Alter mit der Umwelt zu kämpfen haben. Ich musste das mit Liv auch erleben. Liv hatte von Welpe an Angst vor ihrem eigenen Schatten, kämpfte mit Panikattacken wenn fremde Leute kamen oder wenn laute Geräuschen ertönten. Eine gute Futteraufnahme war für sie ein Fremdwort. Wir brauchten drei Jahre, bis sie lernte, dass nicht alles Neue, sie gleich umbringen könnte.

 

Woche 8 bis 12, die Sozialisierungsphase:

 

Die letzte Woche der Prägungsphase und die Sozialisierungsphase überschneiden sich oftmals. Die Welpen reihen sich in die Rangordnung ein und lernen alles, was sie im Hundeleben brauchen. Alles, was der Welpe jetzt lernt, wird er nie mehr vergessen. Wenn die Welpen bei uns einziehen müssen wir sie sofort erziehen, im Rudel würde das einer der Rüden übernehmen. Auch wenn man den herzigen Knopfaugen fast nicht wiederstehen kann, es ist sehr wichtig, dass die Welpen immer genau wissen, woran sie bei uns sind. Grenzen aufzeigen und Konsequenz ist angesagt. Je mehr man in diesem frühen Stadium richtig macht, desto einfacher wird’s nachher. Die Welpen sind in dieser Zeit auch extrem Neugierig und möchten auch Neues lernen. Dies kommt uns zu Gute! So können wir die Situation gleich ausnutzen und den Welpen einiges zeigen.

 

Die Zeit von Woche acht bis Woche 12 ist die wichtigste Zeit für unsere Kleinen!

 

Es ist äußerst wichtig, dass die Hunde nicht nur nach ihrem Instinkt ausgebildet werden, sondern die angeborene Lernfähigkeit ausgebaut und dem Alter entsprechend gefördert wird. Dies fordert für uns Hundehalter ein gutes, analytisches Auge. In dieser Phase wird auch die Partnerschaft Mensch – Hund gebildet. Es ist wichtig, dass die Hunde auf spielerische Phase erzogen werden und sie nicht vom ersten Tag an nur dressiert werden!

 

13 bis 16 Lebenswoche, die Rangordnungsphase:

 

In dieser Zeit wird im Menschen-Hunderudel die Rangordnung klar ausgemacht. Du als Hundeführer wirst auf deine Führungsqualitäten geprüft. Der Mensch kann hier ganz klar mit schwarz – weiß Denken, klaren Regeln und Grenzen seine Position verdeutlichen.

 

 Monat 3 bis 6, ab ins Rudel:

 

Nun kann der Kleine schon einiges, hat vieles gesehen und möchte immer mal wieder die Rudelführung übernehmen. Der Abschluss vom Baby sein zum Teenager startet nun. Die Welpen kommen in den Zahnwechsel und das Gebiss wird ausgebildet.

 

Es ist wichtig, dass auch wen der Welpe nun ein Raufbold ist, man seine körperlichen Aktivitäten immer noch sehr im Auge behält. Ein Welpe mit 4 Monaten darf auf keinem Fall schon eine Stunde lang spazieren! Die Faustregel sagt, bis zum siebten oder achten Monat, 1 Woche pro Gehminute. Das heißt im Alter von 4 Monaten, ist der Welpe maximal 16 Minuten am Stuck unterwegs. Klar, ich spaziere auch nicht mit der Stoppuhr los. Aber wenn ich merke, dass der Spaziergang die Zeit überschreitet, setze ich mich zehn Minuten auf eine Bank und streichle meinen Welpen und genieße die Natur im Sitzen. Grundsätzlich ist es immer mal wieder gut, dass die Kleinen lernen, dass auch auf einem Spaziergang nicht immer Action sein muss. Wenn ich jemanden treffe und einige Worte wechsle, kann mein Hund getrost im Sitz oder noch lieber im entspannten Platz warten, bis es weiter geht. Geplante Pausen schaden niemand. In dieser Phase ist es ebenfalls wichtig, dem Hund genügend Ruhe zu gönnen oder ihn dazu zu zwingen. Auch wenn die jung Hunde nun total aktiv sind, sollten wir nicht stundenlang Spiele spielen oder Bälle werfen, der Hund soll auch Zuhause ganz klar Ruhephasen einhalten.

 

 Monat 7 bis 12, fertig Welpe:

 

Ab dem siebten Monat kannst Du nicht mehr von einem Welpen sprechen. Dein Hund ist jetzt im Teenager Alter! Diese Länge dieser Phase ist sehr Rassenabhängig. Kleine Hunde sind schneller „erwachsen“ als große. Meistens werden die Hündinnen in diesen Monaten das erste Mal läufig. Es kann gut sein, dass das bis jetzt Gelernte einfach für eine kurze Zeit vergessen geht. In dieser Zeit heißt es, nur die Nerven nicht verlieren.

 

In den nächsten drei bis vier Monaten macht sich bemerkbar, wie der Hund seine ersten Monate verbracht hat. Die Bereitschaft zur Kontaktaufnahme, der Arbeitswille so wie die Bindung zum Hundehalter sind nun fertig geformt. Das Handeln der Hunde wird von den positiven und negativen Eindrücken der letzten Monate geleitet.

 

Fazit:

 

Mit einigen Tricks und Tipps kann man also seinem Welpen sehr helfen, sich in Zukunft im Leben besser zurecht zu finden. Es ist wichtig, dass die Welpen gutes, hochwertiges Futter bekommen, genügend Möglichkeiten zum sich austoben haben und auch ein Schlafplatz als Ruhezone eingerichtet wird! Alles, was ihr dazu braucht, findet ihr bei uns im Shop!

 

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