Wie bringe ich meinem Hund das "Platz" bei?

Das Hinlegen kann genauso freudig und einfach aufgebaut werden wie ein Hinsetzten.

"Platz" über Zwang möchte ich hier nicht erläutern, da diese Methode einen erfahrenen Hundetrainer an deiner Seite benötigt.


Grundsätzlich kann ich die die gleichen Varianten wie beim "Sitz" anwenden.

Für Hundeführer, welche im Sport laufen möchten, ist es wichtig, ein korrektes Liegen zu bestätigen. Wenn der Hund auf die Seite kippt oder zum Beispiel eine Pfote einklappt ist das kein korrekt anerkanntes "Platz".

Genauigkeit bezahlt sich also aus


Die Möglichkeit, natürliches Verhalten direkt zu bestätigen kennt ihr ja jetzt. Dies könnt ihr mit dieser Übung gleich weiter Üben. Auch hier gilt, lieber 5 kleine Trainingseinheiten über den Tag verteilt als eine lange Lektion. Hunde müssen gelerntes in Ruhe verarbeiten und ihr werdet staunen, was beim letzten Mal nicht geklappt hat, funktioniert bei der nächsten Übungseinheit super!


Ebenfalls kann man den Hund durch locken mit Leckerli in ein Platz bringen. Setzt euch vor euren Vierbeiner hin und legt die Hand mit dem Hundgutzeli am Boden. Wenn der Hund nun mit der Schnauze zum Gutzeli hinkommt, zieht ihr die Hand langsam ein wenig zurück, dies sollte den Hund automatisch in ein Platz ziehen. Voraussetzung für diese Methode ist natürlich ein "Sitz".


Beachtet, dass ihr nicht immer direkt vor eurem Hund, sondern auch mal auf der linken oder rechten Seite sitzt. So gewöhnt sich der Hund gleich an, dass es keine Rolle spielt wo der Hundeführer sich befindet. Achtet darauf, immer das Kommando zu sagen. Mit Liv habe ich das Kommando aus dem "Sitz" geübt. Sie hat ziemlich schnell kapiert, dass ein Hinlegen für weitere Hundeleckerli führt.


Übt das "Platz" zuerst Zuhause, draussen kann es sein, dass euer Vierbeiner zuerst ein wenig zaghaft mitarbeitet. Bodenverhältnisse machen auch top Sporthunden nach jahrelangem Training immer noch Mühe. Versucht nach dem euer Hund das "Platz" im Haus kann, mal auf den kurzen Rasen zu wechseln. Von Vorteile wäre natürlich ein trockener Rasen. Nachher könnt ihr dies langsam aufbauen, mal im Wald, mal auf der Strasse, mal im Regen und zu guter letzte natürlich im Schnee. Wenn ihr merkt, dass euer Hund bei Regen oder Schnee nicht gerne hinlegt, verkürzt die Übung so, dass er sicherlich liegen bleibt und nicht wieder aufstehet oder gar nicht korrekt hinunterliegt.

Auch hier gilt, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. :-)

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.