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Wetterwechsel für den Hund

Gerade im Frühjahr reagieren wir Menschen sehr extrem auf das Wetter. Dieser Mai macht wohl einigen Menschen schwer zu schaffen mit den üblen Schwankungen der Temperaturen und des Wetters. Wir reagieren oft mit Kopfschmerzen, einige Menschen reagieren sogar mit Migräne Schüben, die dann nur noch mit einem Auskurieren im Bett weg gehen. Wie ist das denn bei unseren Hunden? Sind Wetter- und Temperaturschwankungen für die Fellnasen überhaupt spürgbar? Ja, auch viele Hunde spüren die abrupten Wetterwechsel und leider an einer sogenannten Wetterfühligkeit. Verursacht werden diese unangenehmen Symptome durch die unterschiedlichen Druckverhältnisse, die sich so schnell und häufig ändern. Bei den Hunden äussert sich das weniger in Kopfschmerzen oder gar Migräne. Unsere Hunde leiden dann eher an schlechter Laune. Das macht sich beispielsweise bemerkbar durch Nervosität und Gereiztheit oder aber der Vierbeiner bellt ohne ersichtlichen Grund.

Die Wettervorhersage durch den Hund

 

Viele Hundebesitzer (oder vielleicht sogar allgemein Tierbesitzer) schwören darauf, dass sie am Verhalten ihrer Tiere merken können, wenn sich ein abrupter Wetterwechsel anschleicht und so weiter. Im Frühling oder Herbst zum Beispiel reagieren die Hunde bereits anhand des Fellwechsels auf die saisonalen Bedienungen. Der Fellwechsel bedingt in aller Regel, da ahnen wir Menschen noch nicht einmal, dass es kälter oder wärmer wird. Hunde erkennen zum Beispiel auch ein Gewitter schon bevor es überhaupt angefangen hat. Sie verkriechen sich dann gerne unter dem Bett oder gehen in ihr Hundebettchen. Oftmals wird dieses Verhalten der Angst zugeschrieben, die Hunde können aber in aller Regel mit dem ungewohnten Geräusch, welches durch den Donner entsteht einfach nicht umgehen. Ähnliches Verhalten kann man ja beispielsweise auch im Strassenverkehr mit den Hunden beobachten, wenn sie beispielsweise laute Auspuffe hören oder quietschende Reifen. Meistens erschrecken mir Menschen uns dann und unsere Hunde (die das Geräusch noch lauter hören) erschrecken sich dann noch viel mehr.

Wir kennen auch das Phänomen, dass sich frei lebende Tiere bei Naturkatastrophen bereits Stunden vor Eintritt der Katastrophe in Sicherheit bringen. Eine Freundin von mir hat einen Yorksher Terrier, der beginnt Stunden bevor es anfängt zu regnen damit Löcher im Garten zu budeln. Es gibt einen Mythos, dass Hunde anfangen Gras zu fressen, wenn sich das Wetter verändern soll. Eigentlich ist das Grasfressen bei Verdauungsproblem und das Grasfressen hilft dabei, dass sich die Problemaktik schnell neutrailisiert und sich der Hund wieder wohl fühlt. Schlimmstenfalls isst der Hund in einem solchen Fall so viel Gras bis er sich übergeben muss. Aber dann sollte es ihm schlagartig besser gehen. Aber achtet euch doch mal darauf, ob das Gras fressen auch mit dem Wetterumschlag zu tun hat. Nun zurück zu den Mythen über das Wetter und die Hunde. Des weiteren sagt man, dass wenn sich die Hunde fest zusammenrollen und so liegen, es wieder sehr viel kälter werden soll. Die Kehrseite: Wenn der Hund auf seinem Rücken liegt und seinen ganzen Bauch zeigt, dann soll es wieder wärmer werden. Natürlich rollen sich einfach viele Hunde ein, weil sie schlicht ihre Ruhe haben wollen und schlafen möchten. Durch das Liegen auf dem Rücken zeigen unsere Hunde uns auch wenn sie entspannt sind und es ihnen einfach gut geht. Bewiesen sind diese Anzeichen als Wettervorsagen natürlich nicht.

 

Wetterveränderungen schlagen auf die Laune

 

Für eine zuverlässige Wettprognose müssen wir uns glücklicherweise nicht auf unsere Hunde verlassen, sondern haben mittlerweile ja zumindest in aller Regel sehr zuverlässige Wetterstationen. Dennoch kann es sich lohnen seinen Vierbeiner immer ganz genau zu beobachten. Gerade Krankheiten wie Arthrose, können sich mehr als nur auf das Gemüt schlagen, da hierbei sehr starke Schmerzen in Form von Schüben entstehen können. So kann man beispielsweise direkt auf solch einen Schub mit Schmerzmitteln und so weiter reagieren.

 

Wie umgehen mit dem verschiedenem Wetter

Einige Hunde haben richtig fest Mühe damit im Regem Spazieren zu gehen. Da nehme ich persönlich natürlich ein wenig Rücksicht darauf und gehe dann nicht gleich Stunden und beim aller grössten Regen mit dem Hund raus. Dennoch richte ich mich nicht allzu sehr nach meinem Hund. Und so oder so – für das Dringende müssen wir so oder so raus. Bei Hunden die aber zum Beispiel Angst bei Gewitter haben, habe ich vollstes Verständnis. Diese Vierbeiner zwinge ich bei einem Unwetter natürlich nicht vor die Türe sondern lasse sie dann an einen ruhigen Rückzugsort und lasse sie sich verkriechen. Am besten man lässt die Hunde in solch einer Situation bestenfalls in Ruhe und wartet ab, bis sich das Gewitter wieder gelegt hat und die Fellnase bereit ist, ihren sicheren Rückzugsort zu verlassen. Gerade bei Familien mit Hund und Kind wird hier eine grosse Aufgabe und sehr wichtige noch dazu von den Eltern abverlangt. Es müssen nämlich auch die Kinder darauf acht geben, dass sie den Hund in einer solchen Phase nicht stören und ihn in Ruhe lassen. In solch einer Situation kann der Hund eine Störung nämlich durchaus auch mal als persönlicher Angriff aufnehmen und entsprechend reagieren. Am besten also einfach in aller Ruhe abwarten, bis sich das Wetter und in der Folge der Hund beruhigt hat und dann wieder die Ruhe und Ausgeglichenheit des Hundes geniessen.

Ich habe hier noch ein paar Tricks und Tipps wie dein Hund im Falle eines Falles wenn er richtig Angst hat bei Gewitter etc. vielleicht etwas Hilfe von dir bekommen kann.

-          Lasse klassische Musik laufen (am besten Piano Stücke)

-          Gib deinem Hund die Möglichkeit ein T-Shirt  oder ein anderes Kleidungsstück welches nach dir riecht bei sich z haben (das wirkt bei meinen Hunden wirklich Wunder)

-          Plane deine Gassirunden so, dass du noch vor dem Anbruch eines Gewitters eine kurze Gassirunde mit deinem Hund, zumindest für die Versäuberung machen kannst

-          Zwinge deinem Hund nichts auf. Krabbsle ihn nicht auf seinem Versteck hervor oder versuche irgendwie auf ihn ein zu reden. Auch wenn es weh tut, hilfst du deiner Fellnase in dieser Situation vorallem mit Geduld und in Ruhe lassen

Ich hoffe, dass dir diese Tipps helfen können.

Tags: hund hund Xenia
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