Wer ist bei Euch Zuhause der Chef?

In der Beziehung spricht man immer davon, wer die Hosen an hat. Doch wie sieht es eigentlich mit unseren vierbeinigen Freunden aus? Setzen wir uns da total durch oder sind unsere Hunde insgeheim bald an der Weltherrschaft? Heute möchte ich einige Szenen aus meinem Leben aufzeigen. Ich nehme es mit Humor, obwohl es eigentlich nicht lustig ist. Hier also ein Auszug von dem Leben von Königin Liv!

 

 

 

Königliche Hoheit:

 

Liv ist ein Morgenmuffel und macht auch kein Geheimnis daraus. Nicht selten muss ich meine Hündin zum morgendlichen Spaziergang sehr höflich bitten. Wenn ich das jemandem erzählen, denken alle ich b in ein wenig Verwirrt. Denn es ist tatsächlich so! Ich bitte Liv zum Spaziergang! Man stellt sich jetzt also die Situation mal vor. Ich stehe extra früher auf, dass Liv vor meinem Arbeitstag noch raus kann. Ich mache ihr Futter parat und möchte danach mit ihr eine kleine Runde raus. Liv jedoch, liegt im Bett, Augen und Ohren zu und schläft tief und fest. Rufen, leinenklappern, schlüsseldrehen oder guzzirascheln bringen sie nicht dazu, aufzustehen. Ich gehe also zu ihr hin und hieve sie aus ihrem Bett. Ja genau, ich trage sie praktisch zur Tür hinaus. So weit sind wir schon!

 

Beim Spaziergang:

 

Meine kleine Liv ist der Meinung, dass wenn ich ihr rufe, das mehr als eine Möglichkeit als ein Befehl angesehen wird. Es kann also sein, dass ich da stehe und rufe und rufe und sie in aller Ruhe am Baum schnüpperlt und mir keinen Blick würdige. Obwohl wir ja in die Hundeschule gehen und auch Hundesport machen ist es im Wald einfach nicht so einfach. Eigentlich, weiss ich ja das ich diese Allüren auf keinem Fall dulden darf und durchgreifen müsste. Aber auch hier ist es so, dass mehr Liv entscheidet als ich.

 

Auf dem Trainingsplatz:

 

Nun, Liv und ich sind ja aktiv am Hundesport betreiben. Wir versuchen unser Glück an Begleithundeprüfungen. Es ist einfach so, dass die königliche Liv eigentlich entscheidet, ob und wie wir trainieren. Es gibt nämlich Tage, da trainiert Liv einfach nicht. Egal was! Sie sitzt dann in der Mitte von unserem Übungsplatz und schaut den anderen ein wenig zu und geniesst es, dass sie nichts machen muss. Da helfen die besten Hundeleckerlis nicht, sie hat den sturen Kopf vom Dackel geerbt. Diese Eigenschaft bringt meine Trainerin und mich des Öfteren zur Verzweiflung!

 

Beim Abendessen:

 

Schon als Welpe hatte Liv die Angewohnheit, nur dann zu fressen wenn sie auch wirklich Hunger hat. Dies führte dazu, dass sie teilweise ganze Mahlzeiten ausliess. Ich besprach die Situation natürlich mit meinem Tierarzt. Die Antwort von ihm hätte mich eigentlich auf das Leben vorwarnen müssen. Er meinte, es gäbe Hunde, die da ihren eigenen Rhythmus haben und einfach nur das machen beziehungsweise nur das Fressen was sie wollen. So bin ich auch gezwungen, dass Futter nach etwa sieben Monaten wieder zu wechseln, da Liv einfach nicht mehr frisst! Sobald dann ein neues Futter kommt schlingt sie dies genüsslich herunter. Dies macht mich zu einem Futterspezialist und Liv zu einem Gourmethund! Und glaubt ja nicht, ich hätte das Szenario mit Futternapf wegnehmen etc. nicht schon ausprobiert, nützt alles nichts. Wenn’s hart auf hart kommt frisst sie einfach zwei Tage nichts.

 

Man könnte also sagen, Liv sei verzogen. Ich kann mit diesem Urteil leben. Für mich stellt Liv immer wieder eine grosse Herausforderung dar. Als sehr charakterstarker und eigenwilliger Hund zeigt sie mir ihre Lust und Laune genau auf. Wenn sie etwas nichtmachen will, macht sie dass nicht.

 

Die Rollenverteilung von Chef und nicht Chef in einer Hund-Mensch Beziehung ist also nicht ganz so einfach zu definieren. Viel zu viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Obwohl sich Liv viel erlaubt und ich viel durchlasse, sind mir die Hände fast gebunden. Ich kann sie weder zum Essen noch zum Spazieren zwingen und auf dem Trainingsplatz weigere ich mich, mit einem unmotivierten Hund zu arbeiten. Sie lehrt mich also, Hunde und auch Menschen so zu nehmen, wie sie sind.

 

Wenn also die Frage während der Ostertage aufkommt, antwortet ruhig mit JA. Unsere Hunde lassen sich nicht verbiegen und sollen ihren Charakter beibehalten.

 

 

 

Ich wünsche Euch und euren Hunden ein wunderschönes Osterfest!

 

 

 

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