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Wenn der Hund hinkt

Hinkende Hunde sind auf den täglichen Spaziergängen immer wieder anzutreffen. Manchmal sind es älter Hunde, welche ein dauerhaftes Problem haben. Wieder andere tragen vorübergehend Pfotenschutzschuhe. Dies sind Folgen von Problemen am Bewegungsapparat, das heisst von Knochen und Muskeln. Doch was sind Ursachen davon? Davon gibt es etliche, doch einige wenige werden Euch im heutigen Blog näher gebracht.
Arthritis und Arthrose sind gängige Begriffe bei den Hundebesitzern und jeder fürchtet sich davor. Unterscheiden tun sich die beiden Krankheiten aufgrund ihrer Dauer. Arthritis ist eine vorübergehende Erkrankung, Arthrose eine chronische. Die Arthritis äussert sich durch eine Schwellung des Gelenks, da dieses in diesem Falle entzündet ist. Aufgrund dessen kann man auch eine Erwärmung der betroffenen Stelle feststellen. In der Anfangsphase kann man diese durch Umschläge kühlen und grössere Spaziergänge sollten vermieden werden. Hat der Hund aber sehr starke Schmerzen, beziehungsweise will er die Pfote nicht aufsetzen, sollte ein Tierarzt zugezogen werden. Dieser könnte bei Bedarf ein entzündungshemmendes Mittel verordnen oder andernfalls eine Diagnose stellen, denn bei solchen Schmerzen ist ein Bruch nicht auszuschliessen. Die Arthrose hingegen ist eine Gelenkerkrankung, die durch Knorpelabbau verursacht wird. Ist kein Knorpel mehr vorhanden, reiben die Knochen direkt aufeinander, was sehr schmerzhaft ist und vorübergehende Entzündungsherde verursacht. Meistens trifft dies ältere Hunde oder solche, die falsch ernährt oder deren Gelenke überbelastet wurden. Da es sich um eine Deformation des Gelenks handelt, kann die Krankheit nicht geheilt werden. Deren Verlauf kann aber verlangsamt und die Schmerzen minimiert werden. Bei der Arthrose ist regelmässige Bewegung von grosser Wichtigkeit, wenn möglich wäre Schwimmtraining das Beste.
Weiter gibt es die Möglichkeit eines Bandscheibenvorfalls. Dabei handelt es sich um eine ähnliche Krankheit wie die Arthrose. Sie wird auch durch fehlenden Knorpel verursacht, befindet sich aber im Rücken des Hundes. Dadurch können die Bandscheiben das Rückenmark schädigen, was äusserst schmerzhaft ist. Schreitet diese Krankheit immer weiter fort, kann sogar eine völlige Lähmung der Hinterbeine folgen. Eine frühzeitige Erkennung ist wichtig, um dem Hund schnellstmöglich durch Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente zu helfen. Die betroffenen Hunde zeigen dies meistens bei Berührung am Rücken an, indem sie einknicken. Wichtig ist bei einer solchen Erkrankung des Rückens eine ausgewogene Ernährung. Übergewicht kann in diesem Falle schwerwiegende Folgen haben, da der Rücken dauernd davon betroffen ist.
Ballen- und Krallenverletzungen sind häufig die Ursache von Lahmheit und zum Glück relativ gut zu beheben. Will man bei einer Verletzung der Kralle selber Hand anlegen, gibt es einige Dinge zu beachten. Man sollte den Genesungsverlauf gut kontrollieren und bei einer Verschlechterung nicht lange experimentieren, sondern einen Tierarzt dazu rufen. Anfangs ist ein Sauberhalten der betroffenen Stelle wichtig. Dazu gehören das Desinfizieren und ein Pfotenverband. Bei letzterem ist es von Bedarf alle Zwischenzehenräume zu polstern und erst dann einen Verband darum zu wickeln. Dies ist wichtig, da ansonsten Nässe noch grösseren Schaden anrichten könnte oder sich andere Krallen in die Haut einbohren könnten. Macht den Verband nicht so eng wie beim Menschen, das wäre für den Hund ungewohnt und schmerzhaft. Einen gut sitzenden Verband und einen passenden Pfotenschutz darüber bilden somit die perfekte „Erste-Hilfe-Lösung“ für Euren Liebling. Verletzungen der Krallen treten vor allem dann ein, wenn sie zu lang sind und der Hund irgendwo einhängt. Ballenverletzungen hingegen werden oft durch Fremdkörper oder im Winter durch das Streusalz verursacht. Auch in diesem Falle kann ein Pfotenverband gemacht werden, nachdem die Scherbe o.ä. mit einer Pinzette entfernt und die Stelle desinfiziert wurde. Hat der Hund Probleme mit dem Streusalz im Winter hilft es die Pfoten nach dem Spaziergang zu reinigen und gut abzutrocknen. Danach kann man die Pfote mit Vaseline einreiben. Da die Pfote eines Hundes aber immer die Aufgabe hat hart und wenig empfindlich zu sein, sollte damit nicht übertrieben werden.

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