weitere anzeigen
weniger anzeigen

Wellnesstag für Hunde

Nach einem anstrengenden Trainingswochenende in Deutschland gönne ich meinen Ladys ein wenig Wellness. Heute berichte ich euch darüber, wie wir es uns gut gehen lassen.

Jeder das, was er mag.

Liv mag es gar nicht, wenn ich sie wasche. Da es beim Wellness darum geht, dass jeder sich entspannen kann, lasse ich das Waschen also aus. Wir beschränken die Körperpflege aufs Bürsten. Bei Liv verwende ich immer einen Kamm, der die Unterwolle rauszieht.

Gin hingegen liebt es, wenn ich sie dusche. Sie hüpft immer mal wieder selbständig in die Badewanne. Bei ihr gibt es also ein ausgiebiges Duschen als Start für unser Wellnesstag.

 

 

Hundemassage zur Entspannung:

Zu einem richtigen Wellnesstag gehört eine Hundemassage! Hast Du deinen Hund schon einmal massiert? Wenn nicht wird es höchste Zeit. Meine Liv hat einen sehr langen Rücken, ich massiere sie immer wieder um die verspannten Muskeln zu lösen. Massagen steigern das Wohlbefinden der Hunde und die Flexibilität des Bewegungsapparates wird gefördert. Massagen sind nicht schwer, müssen aber geübt werden und korrekt ausgeführt sein. Probiere also alle Griffe zuerst an dir selber aus, der Druck und die Position der Finger ist sehr wichtig. Du wirst merken, wenn Du deinen Hund regelmäßig massierst, wird er sich automatisch entspannen und die Bindung zwischen euch wird stärker.

Wie massiere ich meinen Hund?

Starte damit, deinen Hund nur zu streicheln. Knuddle ihn und gewöhne ihn daran, dass Du ihn anfasst. Dein Hund sollte bequem liegen, so dass er sich wohl fühlt. Danach kannst Du damit beginnen, deinem Hund den Nacken zu massieren. Lasse die Finger unterhalb des Hundekopfes kreisen und massiere so die ganze Nackenpartie. Achtung, schau dass Du mit den restlichen Finger den Hund nicht würgst. Danach kommt die Schulterpartie, Livs liebste Stelle. Du kannst rund um die Schulter die Muskeln richtig kneten, bei Liv kann ich sogar unter das Schulterblatt. Bei den Beinen und der Brust musst Du schauen, wie dein Hund darauf reagiert. Nicht alle Hunde mögen es, an den Beinen angefasst zu werden. Die Wirbelsäule kannst Du von oben bis untern durchmassieren, jeweils links und rechts der Wirbelsäule entlang bis nach hinten in kreisenden Bewegungen. Zum Schluss kannst Du noch die Hinterbeine von deinem Hund massieren. Achte darauf, dass Du deinen Hund nur massierst, wenn kein Stress ist. Nicht schnell schnell zwischen Gassirunde und Arbeit rein quetschen. Die Massage sollte fünf bis zehn Minuten gehen.

 

Frisur:

Zu einem guten Wellnesstag gehört auch ein wenig Kosmetik. Gin ist eine belgische Schäferhündin, viel Haare gibt es da nicht zu schneiden. Und doch kontrolliere ich immer die Pfoten Ballen schnell. Wenn die Haare da stören, schneide ich sie raus. Bei Liv sieht das anders aus, sie hat mittellanges Haar. Ihr schneide ich immer das Fell am Kopf zurecht, dass sie wieder überall gleich lange Haare hat, die langen Haare am Bauch werden gekürzt und die Pfoten Ballen werden ausgeschnitten. Ab und zu schneide ich auch die Haare an der Rute, so dass sie nicht immer den ganzen Wald mit nachhause nimmt.

 

Zu guter Letzt:

Mache ich mit jedem Hund das, was er am liebsten mag. Für Gin gibt es nichts schöneres, als über das Feld zu rennen und den Ball zu jagen. Also packe ich sie ein und wir gehen aufs Feld. Sie soll ja einen Tag haben, an dem sie das macht wo ihr gut tut. Liv ist da eher einfach gestrickt, sie mag es einfach frei im Wald herum zu tollen. Sie liebt es, über Steine zu klätern und in jedes Mausloch zu gucken.

Alles in allem hatten meine Hunde einen schönen Tag und sind glücklich und sind wir ehrlich, wenn unsere Hunde glücklich sind, sind wir es auch!

 

Herzlich, Xenia mit Gin und Liv.

 

Tags: Hund Xenia
Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

© 2019 by myluckydog AG