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Welche Impfungen sind empfehlenswert für meinen Hund?

Das Thema Impfungen ist ein seit langem umstrittenes Thema, zu dem es immer wieder neue Standpunkte und neue Empfehlungen gibt. Wir haben in einem früheren Blog bereits einmal über das Thema Impfen allgemein berichtet. In diesem Bericht soll es nun über die Impfungen der einzelnen Krankheiten gehen und darüber, welche Impfungen wirklich notwendig sind und weshalb. Natürlich gehen die Meinungen hier oft auseinander, weshalb es keine eindeutige Antwort auf diese Fragen geben kann. Dieser Bericht soll nur einige Informationen über die verschiedenen Impfungen geben. Ob und wie Du Deinen Hund schlussendlich impfen lässt, ist natürlich Dir überlassen.

Impfungen – Was passiert genau bei einer Impfung?

Bei einer Impfung bekommt der Hund eine Spritze vom Tierarzt und oft wird in einem Abstand von einigen Wochen erneut eine Spritze gegeben. Doch was bewirken diese Spritzen genau? Bei einer Impfung geht es darum, dass der Hund gegen eine Krankheit immun werden kann, und somit nicht mehr erkrankt. Das erreicht man mit der Stärkung des Immunsystems. Nun gibt es zwei Arten von Impfungen. Die aktive Impfung funktioniert so, dass dem Hund ein abgeschwächter oder abgetöteter Erreger der Krankheit gespritzt wird. Je nach dem handelt es sich dabei auch nur um Teile des Erregers oder Toxine, die dieser Erreger überträgt. Der Hund wird dabei nicht krank, denn die verabreichte Menge ist zu klein oder zu schwach um die Krankheit aus zu lösen. Was aber passiert, ist dass das Immunsystem des Körpers Antikörper bildet um diese wenn auch nur kleine Menge an Erregern zu beseitigen. Da unser Immunsystem sich jeden bereits einmal gesehenen Erreger merkt, bleibt ein gewisser Schutz vorhanden und die Reaktion des Körpers im Ernstfall ist schneller. Bei den meisten Impfungen müssen beim ersten Impftermin ein oder zwei Folgetermine ausgemacht werden um die Grundimmunisierung zu gewährleisten. Je nach dem um was für einen Krankheitserreger es sich handelt wird ein Nachimpfen in einem Abstand von ein bis mehreren Jahren empfohlen um den Schutz immer wieder auf zu frischen.

Die passive Impfung ist keine richtige Impfung in diesem Sinne. Bei einer passiven Impfung werden nämlich nicht durch das körpereigene Immunsystem Antikörper gebildet, sondern die Antikörper werden direkt mit der Impfung eingespritzt. Diese Art der Impfung kommt sehr selten zum Zug, ist jedoch natürlich zum Beispiel in der Muttermilch enthalten. So gibt die Hündin ihren Welpen mit ihrer Muttermilch Antikörper mit, um sie von Anfang an gegen bestimmte Krankheiten zu schützen. Vom Tierarzt genutzt wird die passive Impfung vor allem bei erkrankten Welpen, die noch keine Impfungen erhalten haben und den Schutz sofort benötigen.

Welche Krankheiten kann ich impfen lassen und was sind Gründe dafür?

Die wohl bekannteste Hundeimpfung ist die Impfung gegen Staupe und Parvovirose. Diese Impfung wird vom Tierarzt eigentlich bei allen Welpen im Alter von ca. 6-10 Wochen durchgeführt. Die Staupe ist eine schlimme Viruserkrankung, welche vor allem die Atemwege befällt und eine Lungenentzündung verursacht. In sehr vielen Fällen befällt das Virus das Zentralnervensystem und das Gehirn, was zu Krampfanfällen und schliesslich zum Tod führen kann. Bei der Parvovirose handelt es sich um eine schwere Magen-Darm-Entzündung, welche vorwiegend Welpen und Junghunde befällt und bei der es ebenfalls zum Tod des Tieres kommen kann. Deshalb ist eine Impfung gegen diese beiden Erkrankungen sicher sinnvoll. Welpen erhalten von ihrer Mutter in der Muttermilch auch bereits Antikörper für diese Krankheiten, diese verlieren sich aber nach den ersten Lebensmonaten wieder, weshalb eine Impfung durchaus sinnvoll ist.

Auch die Tollwut ist eine der bekannteren Krankheiten gegen die man impfen kann. Es handelt sich hierbei um eine ansteckende Viruserkrankung, welche sämtliche Säugetiere befallen kann. Das Virus befällt das Nervensystem und löst heftiges Speicheln, Aggressivität und Beissen aus. Das Impfobligatorium für Hunde, die die Schweiz nicht verlassen, wurde aufgehoben, trotzdem kann es sinnvoll sein, seinen Hund weiterhin gegen Tollwut impfen zu lassen. Hunde die ins Ausland mit reisen dürfen, müssen gegen Tollwut geimpft sein. Die Tollwutimpfung sollte alle drei Jahre erneuert werden.

Der Zwingerhusten wird ebenfalls bei vielen Hunden geimpft. Zwingerhusten ist eine hochansteckende Krankheit. Normalerweise ist der Zwingerhusten nicht lebensbedrohlich, die Krankheit ist aber sehr unangenehm, da die heftigen Hustenanfälle sowohl den Hund als auch den Besitzer oft nächtelang nicht schlafen lassen. Besonders bei Hunden, die oft in einem Ferienheim oder in grösseren Hundegruppen unterwegs sind, kann man die Impfung gegen Zwingerhusten empfehlen.

Hepatitis contagiosa canis ist eine ansteckende Leberentzündung, welche heute kaum mehr auftritt. Damit die Krankheit nicht wieder aufflammt, ist sie vielerorts in der „kombinierten“ Impfung inbegriffen.

Bei der Leptospirose handelt es sich um eine von Bakterien übertragene Krankheit, welche vorwiegend die Nieren und die Leber befällt. Sie kann zu Nierenversagen und somit zum Tod des Tieres führen. Besonders gefährdet sind Hunde, die gerne aus Pfützen trinken und oft mit stehendem Wasser in Berührung kommen. Auch Hunde auf Bauernhöfen, die oft lange durch die Umgebung streifen sind eher gefährdet. Auch die Leptospirose Impfung ist meistens in der „kombinierten“ Impfung inbegriffen.

Borreliose ist ebenfalls eine bakteriell übertragbare Krankheit, gegen die geimpft werden kann. Die Borreliose wird durch Zeckenbisse übertragen und äussert sich beim Hund in erster Linie durch eine Entzündung der Gelenke. Ob man seinen Hund gegen Borreliose impfen sollte, hängt stark davon ab, ob man in einem Zeckengebiet lebt oder nicht und ob der Hund für Zecken anfällig ist oder nicht. Ein Hund der nie eine Zecke hat, muss nicht geimpft werden, ist Dein Hund hingegen immer voll mit den Tieren, kann man sich eine Borreliose Impfung überlegen.

Piroplasmose oder auch Babesiose ist ebenfalls eine Erkrankung, die von Zecken übertragen wird. Im Körper des Hundes befällt der Parasit die roten Blutkörperchen, was zu einer Zerstörung derselben und somit zu einer Blutarmut führt. Für Hunde, die sich oft in einem Zeckengebiet aufhalten, ist eine Impfung überlegenswert, siehe Borreliose.

Die Leishmaniose ist eine Infektionskrankheit, die vor allem im Mittelmeerraum und im Süden vorkommt. Diese Krankheit wird von der Sandmücke übertragen und zeigt sich vor allem mit Veränderungen der Haut. Auch bei dieser Erkrankung gilt, dass eine Impfung für Hunde dann sinnvoll ist, wenn der Hund sich in betroffenen Gebieten aufhält. Wenn Dein Hund aber immer in der Schweiz bleibt und nicht mit in die Ferien fährt, muss nicht gegen Leishmaniose geimpft werden.

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