Welche Hunderasse passt zu mir?

Welche Hunderasse passt am besten zu mir?

Auf unserer grossen weiten Welt gibt es unglaublich viele verschiedene Hundearten. Ob klein oder gross, dick oder dünn, Hunde sind genauso unterschiedlich, wie wir Menschen. Und auch wir suchen uns im normalen Leben einen Partner, der perfekt zu uns passt. Brauchen wir jemanden der genauso ist wie wir selbst oder bevorzugen wir eher einen komplett anderen Typen?

 

Genau dieselbe Frage müssen wir uns stellen, wenn es darum geht einen Lebenspartner zu finden. Wer sich schon öfters mit dem Gedanken herumgeschlagen hat, welcher Vierbeiner sein treuster Begleiter werden soll, sollte einen Hunde-Test machen. Somit können wir herausfinden, welche Rasse besser zu uns passt und um welche wir lieber einen grossen Bogen herum machen sollten.
Im Internet können wir unglaublich viele nützliche oder weniger sinnvolle Tests finden. Sie sollen uns verraten, welches Rudeltier zu einem passt. Doch wie kann ich selbst für mich entscheiden, ob es sich lohnt einen Hund anzuschaffen oder doch lieber nur den Hund der Nachbarin auszuführen?

 

Welche Hunderasse passt zu einem sportlichen Typ von Mensch?

 

Ohne Frage, wer jeden Tag joggen gehen möchte oder andere schweisstreibende Aktivitäten ausführen möchte, sollte sich eher nicht für einen Mops entscheiden. Es kommt sehr auf die Sportart an, die betrieben wird. Beim Laufen oder beim Fahrradfahren eignen sich eher grössere Hunde mit langen Beinen. Trotzdem heisst das nicht, dass kleine Hunde nicht fürs Joggen und andere körperlichen Übungen geeignet sind.

 

Am Anfang sollte klargestellt werden, welche Ziele man im Auge hat. Der Hund kann in jeglicher Hinsicht ins Leben seines Menschen integriert werden.

 

Der treue Vierbeiner kann im Berufsleben als Wachhund oder Spurensucher genutzt werden. Dabei haben sich in den vergangen Jahrzehnten sechs, besonders gut geeignete Rassen für die Ausbildung zum Polizeihund herauskristallisiert. Von der Gendarmerie werden der Deutsche Schäferhund, Malinois, Rottweiler und der Dobermann bevorzugt.

 

Der Deutsche Schäferhund sieht dem Wolf am ähnlichsten. Er gilt als sehr robust, lernfähig und schnell. Trotzdem hat der Deutsche Schäferhund starke Konkurrenz von der neuen belgischen Rasse bekommen. Diese ist schneller und gesünder, da der Schäferhund stark mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen hat.

 

Der Malinois hat eine bedeutende Rolle bei der Polizei. Der belgische Schutzhund gilt als besonders klug und stark. Er besitzt eine gehörige Portion Beschützerinstinkt, die bei ihm sehr deutlich wird. Er ist zu Leistungen fähig, zu denen kaum eine andere Rasse ihm das Wasser reichen kann. Der belgische Hund braucht viel Abwechslung bei den Trainings und muss stetig gefördert werden, da sich sonst solch besondere Hunderasse schnell langweilt und somit sogar vielleicht Unarten auftreten können. Er ist wacher, lebendiger, quirliger, aber auch emotionaler, impulsiver und explosiver als sein deutscher Konkurrent, was seine Ausbildung nicht gerader erleichtert und ihn auch nicht für jeden Menschen oder Hundehalteranfänger geeignet macht. Daher ist er für den ganz normalen Alltag nichtgeschaffen.

 

Der Rottweiler ist einer der ältesten deutschen Hunderassen. Es handelt sich um einen grossgebauten und festen Hund, der sehr nervenstark und ruhig ist. Dadurch kann er im Dienst sehr vielfältig benutzt werden, wie etwa für die Sprengstoff-Brandmittel-Leichen und Blutspurensuche. Durch seine sehr kräftige Art und Weise wird er gerne auch als Schutzhund gebraucht, da er sehr selbstbewusst und stolz ist.

 

Der Dobermann: Als Gebrauchs- und Arbeitshund wird der Dobermann bei der Polizei und beim Heer geschätzt, wo er unterschiedliche Aufgaben wahrnimmt. Sein ausgeprägter Wach- und Schutzinstinkt lässt den Dobermann oft zum traditionellen Wachhund für Haus und Hof avancieren. Auch er weist, neben seiner Nutzung als engagierter Diensthund, die Charakterzüge eines sehr wachen und lebenslustigen Hundes auf.

 

Neben den dienstlichen Aspekten kann jeder geeignete Hund ebenfalls für den Parcours benutzt werden. Einerseits für Turniere, aber auch für die Freizeit. Je mehr Freizeit wir mit unseren Hunden verbringen, desto eher haben wir eine enge Bindung, die uns niemand kaputt machen kann.

 

Welcher Hund passt zu einem Menschen, der Berufstätig ist?

 

Wer einen Hund hat weiss, wie schwer es ist den Beruf und den eigenen Hund unter einen Hut zu bringen. Einerseits möchte man seinen Liebling nicht alleine zu Hause lassen und andererseits weiss man, dass der Chef es nicht duldet, dass der Vierbeiner ständig im Büro herumwuselt. Doch was sollen wir nun in solch einer Situation mit dem sehr anhänglichen Lebewesen hin?

 

Jeder von uns verfügt über einen grossen Freundes- oder Familienkreis. Vielleicht schafft man es eine Liste aufzustellen mit den Telefonnummern, Arbeits- und Freizeiten, um den Hund seiner Mutter oder seinem besten Freund ab und zu anvertrauen zu können. Wer sich aber in diesem Fall nicht an die Familie wenden kann, sollte versuchen mit seinem Chef einen Deal abzuschliessen. Eine kuschelige Decke in der Büroecke, mit dem Versprechen ab und zu mal durch zu saugen, kann viele Probleme lösen.

 

Wer seinen Arbeitsplatz direkt in der Nähe des eigenen Hauses hat, sollte versuchen morgens vor der Arbeit nochmals mit dem Bello spazieren zu gehen. Auch lässt es sich bestimmt in diesem Fall einrichten, während der Mittagspause sich ausgiebig um den Hund zu kümmern. Diese Variante sollte aber nur im äussersten Notfall gebraucht werden, da dem Hund ja auch auf Dauer sehr langweilig wird und man sein Haus nicht in Trümmern auffinden möchte.

 

Es gibt, wenn man diese beiden Möglichkeiten nicht ausnutzen möchte auch Hundepensionen. Diese kümmern sich den ganzen Tag um deinen Hund und lassen ihn im Zwinger oder in einer Hundegruppe den ganzen Tag herumtollen. Diese Art den Hund zu vertrösten gefällt mir persönlich am meisten, aber nur wenn der Hund dies auch aushält. Man kann nur einen charakterstarken Hund alleine unter fremden Hunden lassen. Am Anfang wird es immer schwer sein, trotzdem merkt ja jeder Hundebesitzer, ob es seinem Hund dort gefällt oder nicht. Vielleicht sollte man sich in der der Eingewöhnungszeit viel Zeit lassen, so wie man auch Kindergartenkinder nicht von jetzt auf gleich alleine im Kindergarten lässt. 

 

Das Thema, den Hund alleine zu lassen, ist sehr schwierig und jeder sollte individuell entscheiden, was für ihn und seinen Vierbeiner am besten ist.

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