Was muss ich tun, wenn ich meinen Hund verkaufen möchte?

Was muss ich tun, wenn ich meinen Hund verkaufen möchte?


Sich von einem Hund zu trennen, fällt den meisten Menschen sehr schwer. Der geliebte Vierbeiner gehört zu unserem festen Alltag. Ohne den treuen Hund zu leben, kann einem ein grosses Loch in das Herz reissen. Es gibt viele verschiedene Gründe, weshalb man seinen Hund verkaufen muss. Wer sich trotz der langen Überlegung dazu entscheidet, sollte sich genausten über die Konsequenzen informieren und was man beachten muss.


Welche Gründe kann man haben, wenn man einen Hund verkaufen möchte?


Hunde sind unsere Begleiter und besten Freunde. Sie können sogar einen Partner ersetzen oder zu der Familie gehören. Doch leider muss der Mensch Entscheidungen treffen, die in seinem normalen Alltag alles auf den Kopf stellen können. Nehmen wir mal an, dass Frau Meister und ihre Labrador Dame in einer kleinen Einzimmerwohnung leben. Sie arbeitet tagsüber im Büro und ihre Schwester kann in regelmässigen Abständen sich um den Hund kümmern. Falls es Probleme im Zeitmanagement geben sollte, kann sie getrost den Hund mit in das Büro nehmen. Der Hund hat ein gemütliches Bettchen neben dem Sessel seines Herrchens. Vor einem Monat wurde ihr eröffnet, dass man Stellen kürzen muss und sie sich eine neue Arbeitsstelle suchen soll. Da in ihrer näheren Umgebung ihre Position nicht gefragt war, hatte sie sich in einer anderen Stadt, als Bürokauffrau beworben. Da sie lange nichts gehört hatte, dachte sie, dass der Job somit für sie nicht in Frage käme. Kurz darauf bekommt sie die Bestätigung und somit die ersten grossen Probleme. Sie muss sich eine neue Wohnung suchen und hat prompt Probleme eine zu finden, da niemand Hunde haben möchte. Ausserdem lebt ihre Familie nicht in ihrer Nähe und sie kann somit im Notfall nicht auf sie zurückgreifen. Um ihren Hund nicht abgeben zu müssen, beschiesst sie ihre Freunde und Verwandte zu fragen, ob jemand den Hund gerne haben möchte. Leider ist dies nicht der Fall. 


In einer anderen Familie gibt es ein akutes Problem. Die Eltern haben vor kurzen einen süssen, wilden und aufgeweckten Welpen gekauft. Sie haben viel Spass mit ihm und erfreuen sich an seinem dar sein. Doch leider verträgt der Welpe die Konkurrenz zum Baby nicht. Denn der Hund ist leider unterfordert, da er nicht genügend interessantes Spielzeug besitzt und sich alles nur noch um das Neugeborene dreht. Dazu kommt, dass der älteste Junge scheinbar eine Hundehaarallergie entwickelt. Sogar eine gute Hundehaarbürste nützte in diesem Falle nichts mehr. Leider hat die Familie vor dem Kauf nicht an die Konsequenzen eines Welpen Kaufs gedacht. 


In einer anderen Familie namens Maurer, beschliesst man zu dem älteren Rotweiler noch einen ausgeflippten Welpen zu geben, damit mehr Schwung in das Leben kommt. Am Anfang scheint der ältere Hund den Welpen zu würdigen. Doch im Laufe der Zeit hat sich ein richtiger Konkurrenzkampf zwischen den beiden Hunden entwickelt. Den Maurers ist der gewohnte Hund aber lieber und muss somit eine schwere Entscheidung treffen. Dadurch, dass sie den beiden nicht genügend Zeit gelassen haben, sich andernorts zu treffen, als zu Hause, kam es zu keiner Sympathie zwischen den Hunden.


Viele Hundefreunde, welche sich zum ersten Mal einen Hund kaufen wollen, sind sich der Verantwortung nicht bewusst. Manche haben die nötige Zeit für den Vierbeiner nicht und der Hund ist somit viel eher bei den Verwandten, als beim eigenen Besitzer. Andere kommen mit dem Hund im Allgemeinen und dessen Sprache nicht klar. In solch einem Fall kann es sehr gefährlich werden , da der Hund eine falsche Erziehung geniessen kann und somit für andere Hunde und Menschen eine grosse Gefahr darstellen. Natürlich ist dieser Fall extrem. Es ist keine Lösung, den Hund zu verkaufen oder in ein Tierheim abzugeben, wenn man Probleme bei der Erziehung hat. In noch extremeren Fällen gibt es Personen, die sogar den eigenen Tierarzt fragen, ob derjenige den Hund einschläfern könne. Dies sind keine adaequate und fairen Methoden, um das Problem zu lösen.

Worauf muss ich beim Verkauf achten?


In der heutigen Zeit kann man seinen Hund sehr einfach und bequem über das Internet verkaufen. Es gibt in diesem Fall verschiedene Internetseiten oder auch Zeitungen, die diese Dienstleistungen anbieten. Ein Beispiel wäre die Tierwelt, in der man alle Arten von Lebewesen anbieten kann. Es benötigt eine genauste und detaillierte Beschreibung des Hundes und von seiner Umgebung. Trotzdem sollte beim Verkauf über das Internet immer die negativen Nebeneffekte des Handelns beachten. Es treiben sich überall Betrüger und Verbrecher herum, dies sollte keine Angst machen, aber unbedingt zu Vorsicht aufrufen. Wer über die Fallen des Internets Bescheid weiss, lässt sich nicht hintergehen.
Falls es zum Verkauf kommen sollte, empfiehlt es sich, einen Verkaufs bzw. Kaufvertrag abzuschliessen. Vorab sollten ebenfalls bestimmte Haltungsregeln geklärt werden und die detaillierten Informationen zum Besitzer und Vorbesitzer hinzugefügt werden. Bei Haltungsregeln ist gemeint, dass man abklären sollte, wohin der Hund kommen würde, falls auch der nächste Besitzer nicht mit dem Hund klar kommen sollte. Somit ist der Hund im besten Fall vor dem Tierheim geschützt und könnte zurück genommen werden.

Ein Tier zu verkaufen ist eine schwere Angelegenheit. Wer sich dazu entscheidet ihn doch zu verkaufen, sollte auf viele Dinge achten. Entscheidungen prägen unser ganzes Leben. Jeder Tag ist eine einzige Entscheidung.

 

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