Was kann ich gegen Hundequäler tun?

Was kann ich gegen Hundequäler tun?
Hunde oder Lebewesen zu quälen ist ohne Frage aus moralischer Sicht unvertretbar. Sie empfinden genauso wie wir Schmerz und Leid. Gegen die Anschläge können sich Vierbeiner leider kaum wehren. Daher sind sie auf unsere Hilfe angewiesen. Beschützt und Wohlgehütet fühlt sich ein jedes Lebewesen pudelwohl.
Wie tritt Tierquälerei in unserem Alltag auf?

Hunde und Katzen werden nicht nur in Tiermafias gequält und auf brutalste Weise misshandelt, sondern auch vor unserer Haustür. Wir alle kennen die mehrfachen Berichte über Hundetötung in Rumänien, Schlachtung in China oder das Hundefleisch-Festival . Im Gegensatz zu uns Schweizern haben die Chinesen ein komplett anderes Hundebild und ein anderes allgemeinen Tierbild, als wir. Für sie sind alle Tiere zum Essen da. Trotzdem ist es moralisch nicht vertretbar, dass sie auf solch skrupelloser Art und Weise geschlachtete werden.

Doch es gibt nicht nur den „Klassischen“ Weg des Tötens. Auch bei uns in unserer Gesellschaft geschieht Tierquälerei oft. Leider kann man immer häufiger beobachten, dass Menschen bzw. Besitzer immer brutaler mit ihren Haustieren umgehen. Ein paar heftige Risse am Halsband, ein aggressives Anschreien oder ein Tritt in die Magengrube sind ein paar von den schrecklichen Beispielen, die immer alltäglicher werden. Denn häufig passiert es, dass der Mensch seinen Alltagsstress an anderen oder eben am Tier auslässt, obwohl dies nichts dafür kann.

Häufig quälen Menschen schwächere Lebewesen, da sie sich damit mehr als Gott fühlen. Durch das Bestimmen über Leben und Tod erzielen sie eine andere Art von Macht. Sie lieben es, dem Tier Schmerzen zu zufügen. Oft kommt es dazu , dass sie eine sexuelle Erregung erleben, wenn sie es schaffen einen Menschen oder ein Tier zu quälen. Die Angst in ihren Augen erregt diese Täter besonderes. Es handelt sich meistens um sadistischer Aggression, antisozialem Verhalten und ein extrem misstrauische Grundhaltung des Täters.

Was kann man als Normalbürger dagegen tun?

Oft glauben Menschen und Bürger, dass sie kaum etwas gegen das brutale Quälen von Hunden unternehmen können. Vor allem ist es am Anfang sehr hilfreich, wenn man wachsam durch die Strassen läuft. Ein wachsamer Blick und ein offenes Ohr wird im Kampf gegen Hunde-und Tierquäler benötigt.

Das aller Wichtigste an dem Prozess ist, dass man Beweise sammelt. Wer jemanden Anzeigen möchte braucht dringend Beweise und Fakten. Ein Gericht kann nicht eingreifen ohne Beweise. Ebenfalls sollte man die Originale behalten und sich Kopien anfertigen.

Zeugen können im Fall einer Anzeige gegen den Täter, hilft dies, da es dies zufolge nicht nur Aussage gegen Aussage steht. Zwei Aussagen sind besser als eine. Je mehr Beweise und wichtige Informationen man sammeln kann desto besser. Daher ist es ratsam, auch Autonummern und Adressen aufzuschreiben. Wer ebenfalls den Besitzer ausfindig machen kann, ist auf der sicheren Seite.

Bevor man aber blindlinks zur Polizei rennen will, sollte man, wenn möglich, den Halter persönlich ansprechen. Man kann ja nie wissen, ob es sich um einen Leien handelt oder ob dieser Mensch grob fahrlässig handelt. Vielleicht weiss dieser Mensch nicht, was falsch und was richtig ist. Dass sie ihre Tiere quälen ist manchen auch unklar. Doch wer damit keinen Erfolg hat sollte umgehend die Polizei benachrichtigen. Wer dies nicht tut, macht sich strafbar.

Zusammengefasst ist zu sagen, dass alles zu dokumentieren ist. Die richten Daten und die korrekte Uhrzeit spielen dabei eine grosse Rolle. Auch Tierärzte können in besonderen Fällen gut mithelfen, wenn es um das Wohl des Tieres geht. Tiere in Not sollte geholfen werden. Wir sollten nicht aufgeben, nur weil uns ein Stein gelegt wurde, sondern weiterkämpfen, um Tiere zu schützen.

 

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