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Warum zeigen Hunde keine Schmerzen?

Herzlich Willkommen zu einem neuen Blog von uns. Da ich es momentan viel mit Krankheit zu tun habe, habe ich mich für diesen Blog entschieden. Denn East hat auch seit langem nicht mehr grossen Appetit auf sein Fressen!  
Wir schauen an, weshalb Hunde keine Schmerzen zeigen und wenn dann ist es fast schon zu spät! Viel Spass!

Einige Hunde zeigen Schmerzen nur, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Dann zeigen sie erst, wenn die Schmerzen fast unerträglich werden, unübersehbare Schmerzsymptome.

Deshalb ist es wichtig Deinen Hund immer gut zu beobachten und auf die Anzeichen zu achten. Jedes Anzeichen kann bedeuten das es dem Hund nicht gut geht.

Doch wieso ist das so? Hunde sind von Natur aus wahre Schauspieler / Meister im Verbergen von Schmerzen und Unwohlsein. Für die Vorfahren, den Wölfen, macht es sehr Sinn: Denn, zeigte dort ein Wolf Schwäche, machte ihn das verwundbar. Und Verwundbarkeit war gefährlich und führte oft zum Ausstoss aus dem Rudel! Deshalb handeln unsere Hunde instinktiv, sie lassen sich nicht anmerken, dass sie sich unwohl fühlen oder Schmerzen empfinden!  
Für uns als Hundemama und Hundepapa ist es wichtig zu wissen, an welchen Anzeichen und Verhalten wir erkennen, dass es dem Hund nicht gut geht.

Deshalb habe ich für Dich 8 Anzeichen aufgelistet:

  • Atmung: Atmet der Hund sehr schnell und flach oder hechelt er ohne Grund, können das Anzeichen dafür sein, dass es ihm nicht gut geht!
  • Appetitlosigkeit: Mangelnder Appetit, Desinteresse am gewohnten Futter und den Lieblings-Leckerchen ist ein sehr deutliches Zeichen für Unwohlsein!
  • Vermeiden einer Bewegung: Wenn Dein Hund hinkt, humpelt oder ein Bein offensichtlich schont ist das ein gutes Zeichen dafür, dass er sich verletzt hat oder Schmerzen empfindet. Durch schräges Sitzen entlastet Dein Hund die Hüfte. Dreht Dein Hund sich vor dem Hinsetzen oder Hinlegen, kann es Schmerzen im Rücken- oder Hüftbereich hindeuten. Vermeidet er sonstige Bewegungen, wie Treppen steigen oder springen, heisst das eindeutig Schmerzen!
  • Verhalten: Der Hund möchte nicht mehr spielen und ist nur noch am Schlafen. Er begrüsst Dich nicht Mal mehr, an den Hundefreunden hat er auch keine Freude mehr. Oder er jault sogar. Dann ist es ein Anzeichen. Denn manche Hunde zeigen ein passives Verhalten bei Schmerzen.
  • Körperhaltung: Wenn Dein Hund eine gekrümmte Körperhaltung, sein Rücken nach oben gewölbt ist oder bewegt er sich steif oder wackelig, könnte er sich auch unwohl fühlen! Ein eingeklemmter Schmerz, zittern oder häufiges Schütteln deuten auch zu Schmerzen hin.
  • Die Augen: Durch die Augen und dem Blick kann man schon vieles erkennen. Sind die Augen blutunterlaufen, die Pupillen verengt oder erweitert oder Hunde die schielen, alles ein Zeichen für Unwohlsein.
  • Weniger Energie: Wenn Dein Hund weniger Energie hat, sich komisch verhält oder sogar  verkriecht.
  • Übermässiges Lecken: Leckt sich Dein Hund die ganze Zeit an derselben Stelle, obwohl keine äussere Verletzung, verkrustetes Fell, ähnliches sichtbar ist, sollte es ein Alarmsignal sein. Hunde versuchen nämlich auch auf tiefer liegende Verletzungen / Schmerzen “sauberzulecken”.

 

All diese Anzeichen können darauf hinweisen, dass es Deiner Fellnase nicht gut geht und er wohl unter Schmerzen leidet. Beobachten daher Deinen Hund immer genau! Denn keiner kennt den Hund so gut wie Du selbst!  Höre einfach auf Dein Bauchgefühl und gehe lieber einmal zu viel zum Tierarzt. So vermeidest Du, dass Dein Schatz unnötig und unerkannt leidet!

 

Danke fürs lesen und ich hoffe ich konnte Dir helfen!

 

Bis bald!

Fabienne mit Mopsis

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