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Warum werden unsere Hunde krank?

Warum werden unsere Hunde krank?

 

Unsere Hunde sind unser ein und alles. Wir hegen und wir pflegen unsere liebsten Vierbeiner bis über beide Ohren. Und dennoch bei aller Liebe: Ab und an werden unsere Tiere krank. Warum ist dies so? Was sind krankheitsauslösende Faktoren? Was können wir optimieren, damit unsere Fellnasen nicht krank werden?

Es gibt viele Aspekte in der Hundehaltung, die zum Gesundbleiben dazu beitragen. Ein Patentrezept gibt es leider keines, denn Gesund sein ist ein individueller Prozess. Grundsätzlich wird ein Lebewesen immer dann krank, wenn es aus seinem Gleichgewicht geraten ist. Bei diesem Gleichgewicht ist allerdings mehr als die körperliche Balance gemeint – es geht um ein verstricktes Zusammenspiel aller Faktoren, die zum lebenswerten Leben dazugehören.

 

 

Die Genetik

Nicht jeder Hund kommt mit den gleichen Päckchen Lebensenergie zur Welt. Ein Welpe, der in einer Tötungsstation zur Welt kommt (unter widrigsten Umständen) hat ein anderes Qi-Level (Qi = Lebensenergie aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin) als ein Welpe, der sorgsam beim Züchter aufwächst und von der Mutterhündin gesäugt und umsorgt wird.

Es gilt diese Urenergie zu pflegen und zu erhalten, denn wenn diese aufgebraucht ist, stirbt ein Lebewesen.

 

 

Die Fütterung

Hierzu findest du in unserem Magazin bereits viele spannende Artikel. Aus meiner Sicht gilt es vorallem zu sagen: Es gibt kein Futter, das ich per se empfehlen kann – es muss immer auf die Bedürfnisse des Hundes geachtet werden – aber das ist wahrscheinlich nichts Neues für Dich. Unser Team hilft Dir gerne bei der Auswahl des richtigen Futters für deinen Hund.

 

 

Die Haltung

Schlittenhunde werden anders gehalten als Diensthunde und Familienhunde haben andere Bedürfnisse als Sporthunde.

Es muss hier immer das individuelle Mass für den jeweiligen Hund gefunden werden. Nicht jeder Familienhund benötigt die gleichen Haltungsbedingungen. Achte dich also einmal kritisch und frage dich immer wieder selbst: Ist die Haltung, wie ich sie für meinen Hund vorgesehen habe, auch ideal für ihn? Stimmen Auslastung (körperlich und geistig) mit seinen Bedürfnissen zusammen. Bedenke: Bedürfnisse verändern sich – mit den Alter, mit der Kondition, Erfahrung und Tagesform.

 

 

Die Belastung

Jeder Hund muss sich gemäss Schweizer Tierschutzgesetz täglich bewegen können. Aber es wird kein Mass für genannt, was denn nun angemessen ist. Ein Welpe wird selbstverständlich ganz anders körperlich belastet als ein ausgewachsener Sporthund.

 

Unter Belastung fällt allerdings nicht nur die Anzahl Minuten, die der Hund auf seinen täglichen Spaziergängen zurücklegt. Kommt der Hund mit ins Büro, herrschen im eigenen Rudel Unstimmigkeiten, ist Herrchen/Frauchen gestresst und hat weniger Zeit für den geliebten Vierbeiner als sonst? All dies sind Faktoren, die unterschiedlich belastend auf unsere Hunde wirken – und jeder Hund nimmt diese Belastung anders auf. Der eine Hund reagiert auf übermässige Belastung mit Rückzug, der andere mit Übersprungshandlungen, ein anderer wiederum nimmt diese Mehrbelastung kaum zur Kenntnis. Auch hier sind wir als verantwortungsvolle Hundehaltende gefragt und müssen uns selbst jeden Tag aufs Neue fragen: Wie geht es meinem Hund wirklich? Haben sich Faktoren verändert, die ich berücksichtigen muss. Sendet mir mein Hund Signale, die mir zeigen, dass er damit nicht klar kommt? Wie z. B. erhöhtes Ruhebedürfnis, schlechtes Fressen, allgemeine Unzufriedenheit und Schlappheit. Oft sind diese Zeichen eher unspezifisch und um so wichtiger ist es, alle Faktoren (und mögen diese auch noch so klein sein) im Auge zu behalten.

 

Die Psyche

Aus meiner Sicht der wichtigste Faktor überhaupt! Wenn ein Hund mit sich im Lot ist und er voll und ganz zufrieden ist, so ist es unwahrscheinlicher, dass er überhaupt krank wird (Unfälle natürlich ausgenommen). Auch unsere Hunde haben Selbstheilungskräfte, die am besten arbeiten, wenn alles stimmig ist. Leidet Dein Hund z. B. unter Stress, weil er z. B. nicht mehr mit ins Büro darf oder weil er seinen besten Hundekumpel verloren hat, so sind dies Faktoren, die auf das natürliche Gleichgewicht einwirken.

 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden den folgenden Emotionen besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da diese ein Lebewesen dermassen aus dem Gleichgewicht bringen können, dass es ernsthaft krank wird:

 

 

-        Angst, Schock und Traumata

-        Stress und Grübelei

-        Trauer und Sorge

-        Wut und Aggression

-        Hysterie

Wer kenn den Spruch "sich vor Angst in die Hosen machen" nicht? Aus TCM-Sicht schädigt die Emotion Angst den Nierenmeridian enorm. Gerade bei Hunden aus Tötungsstationen liegt zu 99% eine Blockierung im Nierenmeridian vor – dies kann sich zur erhöhte Schreckhaftigkeit, hormonelle Probleme oder Gelenksprobleme zeigen.

 

Sei immer ehrlich zu dir selbst und frage dich: Halte ich meinen Hund wirklich optimal, damit ich ein Kranksein von vorneherein so gut wie unmöglich machen kann. Oft ist es aber sehr schwer beim eigenen Hund alle schädigenden Faktoren zu erkennen. Mein Rat: Suche dir eine Fachperson, die sich mit der Ganzheitlichen Hundehaltung auskennt und mit Dir gemeinsam Optimierungsmassnahmen festlegt – so kannst du ein Krankwerden verhindern und deinem Hund ein langes und gesundes Leben ermöglichen.

 

 

Sabrina Renz

Ganzheitliche Tiertherapeutin

Foto: www.doggenfotografin.de Ruth Stolzewski

 

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