Bis 22.12. um 14 Uhr bestellen & freuen!

Verträgt mein Hund Schokolade?

Verträgt mein Hund Schokolade?
Wir haben wie immer unglaublich viel zu tun und unser Alltag fällt bald über unserem Kopf zusammen. Daher ist die Aussicht auf einen gemütlichen Abend zu zweit auf dem Sofa eine wunderschöne Aussicht. Abends sitzen wir auf unserem Sofa und beissen herzhaft in unsere Schokolade. So köstlich lecker und total cremig, läuft sie in unserem Mund zusammen. Plötzlich schauen uns zwei grosse braune Augen bettelnd an. Mir wird förmlich die Schokolade aus den Fingern heraus gegessen.“ Na, mein Liebling, willst du auch ein Stückchen?“, frage ich meinen kleinen Collie-Welpen. Langsam greife ich in die Tüte hinein und ziehe die heissgeliebte Schokolade hinaus. Plötzlich höre ich einen Schrei:“ Stopp , der Hund verträgt doch keine Schoki!“
Aber warum verträgt unser Liebling keine Schokolade? Schuld daran ist der Bestandteil Theobromin, welcher Koffein sehr ähnlich ist. Am Anfang sollte geklärt werden, dass es darauf ankommt, wie viel der Hund von welcher Schokoladensorte isst. Ein kleines Stück wird einen Hund nicht sofort umbringen, kann ihm aber grosse Schmerzen bereiten. Uns Menschen bringt Schokolade sowieso nicht um, sorgt aber dafür, dass wir im Frühling gegen unser üppiges "Hüftgold" ankämpfen müssen. Ausserdem haben Menschen bestimmte Enzyme im Körper, welche Theobromin gut abbauen können.
Grossen Hunden wird dieser Bestandteil nicht so schnell schädigen, aber dafür schneller den kleinen Hund, welche schneller die Leiden spüren. Bei Hunden bleibt Theobromin er länger im Körper, deshalb vertragen sie nur etwa ein Drittel der Menge pro Kilo Körpergewicht. Kakao, Kochschokolade und schwarze Schokolade haben die höchsten Werte, während Milchschokolade oder weiße Schokolade niedrigere Werte haben. Doch ein Hund wird nicht sofort tot umfallen. Es kommt wie gesagt auf die Menge der Schokolade und somit auch auf die Menge des Bestandteils Theobromin drauf an. Es kam schon zu Todesfällen bei denen schon 130 Milligramm pro Kilogramm gereicht haben. Das sind ungefähr 8 Gramm Bitterschokolade. Bei einem normalen Durchschnittshund von ca. 15 Kilo können das weniger als eine Tafel sein und somit tödlich enden. Da Tiere einfach alles in sich hinein schlingen, kann ihnen dies zum Verhängnis werden. Sogar Katzen vertragen dies nicht, aber da sie Süsses meiden, muss man sich kaum Sorgen darum machen.
Um kurz zu zeigen, welche Schokolade, wie viel Theobromin beinhaltet, zeige ich schnell auf, wie viel wo beinhaltet ist. Zum Beispiel ist in Milchschokolade 2,3 mg pro Gramm enthalten, Bitterschokolade hat 16 mg pro Gramm und Weisse Schokolade hat nur 0.009 mg Theobromin pro Gramm. Somit sehen wir, dass die Bitterschokolade, die aller gefährlichste ist. Also aufgepasst beim Verzehr und immer gut darauf achten, wo sich der Hund und die Schokolade aufhält. Denn passt man nicht richtig auf kann es bei den Tieren zu Übelkeit, Durchfall und starkem Fieber kommen.
Doch was können wir alles gegen diese Symptome machen und wie kann man als Besitzer am besten reagieren? Die Antwort liegt absolut auf der Hand. Sofort muss das Tier zum Tierarzt und behandelt werden. Sonst kann es zu sehr grossen Problemen führen. Am besten sollten sie die Verpackung mitnehmen, dann kann der Tierarzt ausrechnen, wie stark die Symptome sich auf den Hundekörper auswirken können und sich für die eine oder auch andere Therapie entscheiden.
Auch unsere süsse Dame hat einmal unseren kompletten Schokoladenkuchen gegessen. Mein Vater hatte für mich einen grossen Kuchen gebacken, da wir etwas zu feiern hatten. Er war Stundenlang in der Küche beschäftigt, damit der Kuchen für mich perfekt war. Er stellte den Kuchen direkt auf den Tisch und verliess den Raum. Als wir alle hereinkamen war der komplette Kuchen weg!! Der Schock war riesen gross und wir waren auch sehr sauer. Doch schnell merkten wir, dass der Kuchen ein Schokoladenkuchen war. Wir waren total schockiert und schauten sofort nach dem Theobrominwert. Doch wir hatten Glück, da der Wert im normal Bereich lag. Ausserdem ging es unserem „Dreieckigen-Hund“ relativ gut, aber sie ass die nächsten Tage sehr wenig. Dafür hatte sei keine Anzeichen einer Vergiftung.
Wer als Besitzer merkt, dass sein Tier zu viel Schokolade gegessen hat, sollte man vor Auftreten der typischen Vergiftungssymptome den Tierarzt schon aufsuchen. So können die Vergiftungserscheinungen in Schach gehalten werden und die Wahrscheinlichkeit wird grösser, dass unser Vierbeiner die Schokoladeneskapade auch gut übersteht. Denn so lecker die Schoki für uns Menschen ist, umso gefährlicher sind die Folgen für ein Hund.

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.