Vegetarische oder vegane Ernährung für Hunde? Das musst Du wissen!

In meinem letzten Artikel im Magazin ging es um Naturprodukte oder sogar Naturheilprodukte. Heute befassen wir uns mit dem Thema Vegan.

Doch bevor wir auf die vegane Ernährung von Hunden eingehen, müssen wir zuerst herausfinden was genau Vegan denn bedeutet.

Der Veganer gehört eigentlich zur Gruppe der Vegetarier. Also nicht Fleischfresser. Vegetarier essen alles, was nicht Fleisch oder Fisch ist.

Der Veganer macht da jedoch nochmals einen Unterschied. Neben dem Verzicht auf Fleisch und Fisch kommen bei ihm grundsätzlich gar keine tierischen Lebensmittel in den Einkaufskorb.

Das heisst also keine Eier, keine Milch, kein Honig etc. Sämtliche Lebensmittel welche in Kontakt mit Tieren kommen sind verboten.

Doch wie funktioniert das, wenn wir unsere Hunde vegetarisch oder sogar vegan ernähren?

Ich habe mich mal auf die Suche nach Informationen gemacht.

Der Hund als Allesfresser

Hunde sind wie wir Menschen Allesfresser. Das heisst, dass der Hund mit Fleisch ebenso gut aus kommt wie mit Gemüse und Früchten. Grundsätzlich fehlen den Hunden also keine lebenswichtige Bestandteile in der Nahrung wenn man sich für eine vegetarische bzw. vegane Fütterung entscheidet.

Ganz im Gegenteil zur Katze zum Beispiel. Katzen sind seit eh und je Fleischfresser und können so mit einer rein vegetarischen Ernährung nicht gesund leben!

Was darf der Hund NICHT fressen:

Es gibt diverse Lebensmittel, welche der Hund nicht fressen darf da sie entweder giftig oder unvorteilhaft für unsere Vierbeiner sind:

Weintrauben und Rosinen•Schokolade
• Zwiebeln
• Knoblauch
• Avocado
• Kakao
• Nikotin
• Obstkerne
• rohe Bohnen und rohe Kartoffeln
• Süssstoff Xylit
• Hirse
• Auberginen
• Mandeln
• Kokos
• Macadamia

Wie sieht ein solches veganes oder ein vegetarisches Menü denn aus?

Vorneweg, wenn Du dich entscheidest deinen Hund vegan zu ernähren musst du viel Zeit und Arbeit investieren. Es reicht nicht, deinem Hund jeden Tag eine Möhre hin zu stellen. Es ist äusserst wichtig, dass die Hunde diverse Vitamine und Substanzen aus verschiedenen Lebensmittel ziehen!

Meiner Meinung nach ist die Entscheidung zum vegetarischen Futterplan einfacher. Hier kannst du experimentieren mit Eier, diversen Ölen und es gibt auch fertig Futter für Vegetarier.

Futterplan für Vegis:

Das VeggieDog von Green Petfood eignet sich hervorragend als Hauptmahlzeit. Wenn du nun etwas Abwechslung in den Futterplan einbringen möchtest empfehle ich dir, eine Mischung aus verschiedenen rohen Gemüsen (Möhren, Paprika), einem Apfel, Blaubeeren, Erdbeeren und gekochten Gemüsen (Broccoli, Fenchel, Kür­bis, Spinat, Paprika, Möhren, Kartoffel, Reis). Achte darauf, so wenig wie möglich Getreide, also Reis zu verwenden! Die Gemüsemischung kannst Du auch ohne Problem einfrieren und jeden Tag auftauen. So ersparst Du dir das tägliche Kochen.

Futterplan für Veganer:

Die Futterrationen bestehen aus rohem und gekochtem Gemüse:

Möhren, Brokkoli, Spinat, Fenchel, Apfel, Blaubeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Banane, Brokkoli, Fenchel, Kürbis, Spinat, Möhren, Kartoffel, Süsskartoffel.

Dazu werden Getreide oder Hülsenfrüchte gemischt wie zum Beispiel:Linsen, Reis, Quinoa, Kichererbsen, Buchweizen, Haferflocken und Bohnen.

Alles wird mit dem Mixer zusammen mit Reismilch extra Kalzium vermischt. Dazu kommt Tofu und ein veganes Proteinpulver, Leinöl, Olivenöl, Vitamin B12, jodiertes Salz, Taurin, Carnitin und nach Bedarf ein veganes Extrapulver mit diversen Vitaminen und Mineralstoffen.

Und fertig ist die Mahlzeit.

Als Leckerli kannst Du zum Beispiel Karotten oder Apfelstücke nehmen. Es gibt bei uns im Online Shop aber auch extra vegetarische Hundeleckerli wie die no grain Hundekekse von Snuggis!

 

Zusätze welche zu positivem Wohlbefinden beisteuern und deren Wirkung findest du hier.

Informiere dich bei deinem Tierarzt, welche Zusätze Du deinem Hund bei einer veganen- oder vegetarischen Ernährung dazugeben sollst.

Wer seinem Hundi Kekse gleich selber bachen möchte, findet bei uns im Magazin hier diverse Rezepte.

 

Aus meinem Kochbuch habe ich noch ein veganes Rezept ausprobiert.

Apfelhappen
Du brauchst dazu für ein Blech:
90 Gramm Äpfel
150 Gramm Weizenmehl
½ Teelöffel Zimt
1 Esslöffel Pflanzenöl (zum Beispiel Sonnenblumenöl)
75 Gramm Hafer oder Weizenflocken

Zubereitung:
Du heizt den Backofen auf 180 Grad ein. Umluft würde ich ca. 160 Grad.
Danach schälst Du den Apfel und raspelst das Fruchtfleisch mit einer groben Raffel. Mehl, Zimt und Haferflocken vermischen, Apfelraspeln und Öl dazu geben und alles gut mischen.
Nun fügst Du 40 ml Wasser hinzu und knetest den Teig solange bis er sich vom Schüsselrand löst.
Den gelösten Teig legst Du nun auf die bemehlte Arbeitsfläche, nun kannst Du nochmals Deine letzte Energie ins kneten stecken, bis der Teig nicht mehr an der Arbeitsfläche klebt.
Den Teig rollst Du nun ca. 1/ 2 cm dich aus und schneidest mit einem Messer ca. 3x3 cm grosse Quadrate.
Die Backzeit beträgt ungefähr eine halbe Stunde. 

En Guete!

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