Unterwegs mit Hund und Fahrrad

Unterwegs mit Fahrrad und Hund

Im Frühling kommen alle Sportler aus ihren Winterpausen. Ob Joggen, Inline Skaten oder Fahrrad ab jetzt sollen die Pfunde purzeln und wir bewegen uns wieder lieber draussen. Für uns Hundehalter nichts Neues, da wir ja auch im Winter und im Regen immer raus müssen. Für die Sportfans gibt es aber Heute eine kleine Einführung zum Thema Rad fahren mit Hund!

Die Ausrüstung:

Für eine ausgelassene Fahrrad Tour benötigen Dein Vierbeiner und Du die passende Ausrüstung. In unserem Shop findest Du eine extra Halterung für Dein Fahrrad. So kannst du sicher mit Deinem Hund radeln, ohne dass Du Dir dabei Sorgen machen musst. Das Komplettset für Hunde ist vorallem für sehr aktive Hunde geeignet. Durch den Abstandhalter kann Dein Hund ohne Gefahr neben dem Fahrrad herlaufen. Durch diverse Sicherheitsvorkehrungen kann auch im Notfall nichts passieren. Durch die eingebaute Federung wird das Ziehen vom Hund gemildert und führt so nicht zu einemkörperlichen Schaden. Wenn Du Deinen Hund am Fahrrad laufen lassen möchtest,empfelhe ich Dir zudem noch ein gut passendes Hundegeschirr. Persönlich bevorzuge ich ein Hundegeschirr, welches einen guten Halt garantiert und einfach verstellbar ist aber trotzdem mit einer guten Polsterung punktet.

Wenn Dein Hund zu den kleineren Rassen gehört oder schon älter ist, empfehle ich Dir einen Hundeanhänger oder ein Hundekorb. So kannst Du Deinen Liebling auch mit auf die Tour nehmen. 

Das Training: 
Sobald Du Dein Fahrrad und die Hundeausrüstung dazu bereit hast, kannst Du mit Deinem Hund mit dem Training beginnen. Hier unterscheiden wir zwischen den „Laufhunden“ und den „Fahrhunden“.

Die Laufhunde:
Die Laufhunde, also jene, die neben dem Fahrrad herlaufen, müssen zuerst konditioniert werden. Dies machst Du am Besten, in dem Du zuerst mit deinem Hund mit Joggen beginnst. So gewöhnt der Hund sich an das schnellere Lauftempo. Wenn Du bereits einen gut trainierten Hund hast, steht der ersten Runde nichts im Weg. Mach Deinen Hund mit dem Fahrrad bekannt. Am Besten geht das, wenn Du Hilfe hast. Frage jemanden, ob er mit dem Fahrrad neben Dir und Deinem Hund herfährt. So kann sich der Hund an das Fahrgerät gewöhnen. Wenn das gut klappt, kannst Du mal einen Versuch starten. Am Anfang war ich mit Liv nie alleine unterwegs. Starte mit kleineren Runden, 15 Minuten reichen fürs erste. Was ebenfalls wichtig ist, ist das Tempo! Die Hunde sollten auf keinem Fall immer galoppieren beziehungsweise sehr schnell rennen. Die Hunde sollten sich in einem mittelschnellen Lauftempo bewegen, ansonsten ist das Radfahren schädlich für Knochen und Muskeln. Ebenfalls gilt es zu beachten, dass die Hunde ausgewachsen sein müssen, also auf keinem Fall mit einem jungen Hund Fahrradtouren machen. Während die Hunde beim Spazieren das Tempo meist selbst bestimmen, sind sie am Rad gezwungen, schneller zu gehen, dies hindert sie daran, ihr eignes, angenehmes Tempo zu laufen. 

Die Fahrhunde:
Die mitfahrenden Hunde sind alle jene, die körperlich nicht genug fit sind oder nicht die richtigen Voraussetzungen für das Rennen am Fahrrad mitbringen. Hierzu gehören ältere Hunde aber auch sehr kleine Rassen, die automatisch gezwungen wären, immer zu galoppieren. Ich bin ehrlich, Liv ist hier schon ein Grenzfall, ich muss doch ziemlich langsam fahren, dass sie nicht galoppiert. Trotzdem ist es für mich im Moment noch keine Option, einen Hänger anzuschaffen. Ich plane dies jedoch, wenn unser zweiter Hund kommt. Da ich einen sehr grossen und sportlichen Hund auswählen werde, ist Liv für unsere Touren definitiv nicht mehr so geeignet. Sie darf dann im Fahrradanhänger sitzen. Wenn Du dich dazu entscheidest, Deinen Hund im Anhänger oder Korb zu transportieren, ist es extrem wichtig, die Angewöhnung richtig in Angriff zu nehmen. Ich empfehle, die Übung zuerst ohne Fahrrad zu testen. Stelle den Korb einfach mal hin und schaue ob Dein Hund ohne grossen Druck hinein hüpft. Dasselbe gilt für den Anhänger, hier ist es einfach sehr wichtig, zu schauen, dass er sich nicht bewegt, sonst wird Dein Hund dies gleich zusammenknüpfen und den Einstieg eventuell als gefährlich abspeichern. Wenn Dein Vierbeiner sich an die Transportmöglichkeit gewöhnt hat, kannst Du das Fahrrad mal bereitstellen. Teste zuerst kleine Runden, wo es gerade aus geht oder Du sogar geschützt bist. Zum Beispiel in deiner Tiergarage oder auf einem grossen Parkplatz. Falls Dein Hund einen Satz nach draussen nimmt, passiert ihm nicht gleich etwas. Sobald Dein Hund sich an die Situation gewöhnt hat, steht einer Tour nichts mehr im Weg.

Auf der Fahrradtour:
Wenn Du und Dein Hund die ersten Touren unternehmt, ist es wichtig, immer gut ausgerüstet zu sein. Denke also daran, immer frisches Wasser und einen Trinknapf mit zu führen und einige Hundeleckerli versüssen Deinem Vierbeiner die Ausflüge. Für handliches Mitnehmen empfehle ich Dir den faltbaren Silikonnapf. Der passt optimal in einen kleinen Rucksack und braucht nicht viel Platz. Als Belohnungswürfel habe ich immer die Escapure Hundelecklerli in der praktischen Hupferldose dabei. Die wiederverschliessbare Packung ist wiederstandfähig und passt ebenfalls überall rein. 

Ich wünsche Dir und Deinem Liebling einen sportlichen Start in den Frühling!

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