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Unsere erste Obedience Prüfung

Am kommenden Wochenende ist es so weit! Gin und ich starten an unserer ersten Obedience 1 Prüfung.

Die Lizenz ist eingetroffen, der Mitgliederausweis bereit. Mein Hund in topform! Im heutigen Bericht möchte ich euch aufzeigen, wie ich mich auf solche Prüfungen vorberiete und was eine Obedience 1 Prüfung mit sich bringt.

Meine Vorbereitung.

Seit letztem Frühling trainiere ich in einem neuen Verein. Grundsätzlich befasse ich mich mit der Sparte Obedience eigentlich erst seit dann. Unterordnung ist aber unsere Lieblingsarbeit. Ich liebe das Zusammenspiel zwischen Hund und Mensch. Eine gut gelaufene Unterordnung, eine perfekte Fussarbeit ist schöner als Tanzen!
In der Vorbereitungsphase habe ich nie nach Prüfung trainiert. Ich bin fan davon, wenn die Hunde die Kommandos kennen und nicht ein Schema. Gin und ich arbeiten viel über Bestätigung mit Beute.

Hierzu empfehle ich diese Produkte.

Ich bevorzuge kleine Apport Gegenstände. Wenn wir Positionen trainieren, kann ich so schnell auch auf Distanz bestätigen. Die Gegenstände fliegen sehr gut!

Gerade die Positionen aus der Bewegung sind ein sehr heikles Thema. Die Hunde müssen lernen, stehen bleiben und brauchen doch eine Bestätigung. Wer nicht mit Klicker arbeitet, schmeisst halt den Ball.

Während den Trainings versuche ich mir Rituale anzutrainieren. So fällt es mir einfacher, mein Hund am Turnier optimal vorzubereiten. Gin weiss in der Zwischenzeit, wenn ich ihr seitlich über den Körper streiche, folgt ein Steh. Halskraulen wird mit Sitz verbunden und Platz ist ein Nackenkraulen. Man könnte sagen, ich spiele nicht fair, es ist aber jedem überlassen, wie er seinen Hund trainiert. Bevor ich also an die Übung Steh gehe, streichle ich Gin so, dass sie weiss was kommt. Es hilft uns, uns perfekt auf die Übung vorzubereiten.

Als Vorbereitung sehe ich auch das Üben auf verschiedenen Plätzen. Ich trainiere auf der Pferdeweide, auf dem Fussballfeld oder in der Tiefgarage. Die Kommandos sitzen immer.

Ich schaue das Gin vor den Trainings nicht total müde ist. Am Tag davor ist immer Ausreiten auf dem Programm, nicht zu viel Kopfarbeit. Obwohl sie das sicherlich hinkriegen würde, setzte ich den Fokus sehr gezielt.  

Eine ganze Obedienceprüfung wird an einem Stück abgelaufen. Die Hunde brauchen enorm viel Konzentration. Wo ich schon zu meinem zweiten Punkt komme. Wie sieht eine solche Prüfung aus.

In der ersten Klasse kommen folgende Übungen.

Eine Minute Sitz in der Gruppe, ich als Hundeführer bin in Sichtweite.

Die Freifolge, meine Lieblingsdisziplin.

Steh, Sitz oder Platz aus der Bewegung. Obwohl das zwei Übungen sind, Steh kommt immer. Zwischen Sitz und Platz kann ich wählen. Wir wählen dann Platz, diese Übung liegt Gin viel besser.

Das Abrufen auf Distanz aus dem Platz direkt ins Fuss. Hier muss ich immer schauen, dass meine Gin mich nicht umwirft. Die kommt mit so einer Geschwindigkeit an mein linkes Bein.

Das Vortanzenden in ein Quadrat mit einem Platz vorne. Das finde ich eine sehr spannende Übung, Distanzkontrolle auf hohem Niveau.

Natürlich ist auch hier eine Apportierübung dabei. Dann direkt ins Fuss.

Unsere Hassübung ist die Distanzkontrolle, einfaches Sitz-Platz-Sitz-Platz aus fünf Meter Entfernung. Das kriegen wir irgendwie nie sauber hin.

Das Abrufen über einen Sprung mag Gin dafür wieder super gerne.

Zum Schluss fehlt noch die herum Übung. Hier wird der Hund um einen Kegel gesendet und muss zurück ins Fuss.

Der Gesamteindruck wird ebenfalls bewertet. Wie harmoniert Hund und Halter. Wie motiviert ist der Hund und wie genau werden die Übungen ausgeführt. Alles in allem gibt dann eine Punktzahl von Maximal 320.

Ich kenne die Übungen in der Zwischenzeit alle und bin bereit.

Das alles passt, habe ich mich noch mit einem passenden Set ausgestattet. Klar, es soll ja auch schön aussehen!

Drückt mir die Daumen!

Xenia mit Gin und Liv

Foto von Rebecca (passion_horse_photograph)
Tags: Hund Xenia
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