Trächtigkeit bei Hündinnen

Trächtigkeit bei Hündinnen

Es ist so weit! Mein Familienzuwachs liegt seelenruhig im Hundebauch. Nun heisst es abwarten, hoffen und daumendrücken das alles reibungslos abläuft und alle Welpen gesund auf die Welt kommen.

Ihr könnt euch ja vorstellen, wie es aktuell in meinem Kopf aussieht, es gibt keine Stunde, wo ich nicht an das kommende Baby denke! Nun habe ich mich intensiv mit der Trächtigkeit von Hündinnen auseinandergesetzt und möchte euch diese Informationen weiter geben. Dessweitern folgen dann noch einige Tipps, was vor einem Einzug von einem Welpen beachtet werden muss.

Hündinnen tragen ihre Welpen ca. 9 Wochen, also 63 Tage im Bauch aus. Um einen genauen Einblick zu ermöglichen, möchte ich einen sogenannten Trächtigkeitskalender mit euch ausarbeiten:

In der ersten Woche: Am Deckungstag, bei meiner Mutterhündin war das der 06. Mai, wandern die Spermien um die Gebärmutterschleimhaut herum. Oftmals wird der Deckakt nach 48 Stunden nochmals wiederholt, dies erhöht die Chance einer Befruchtung. Am Tag danach wandern die Spermien zu den Eileitern. Am zweiten und dritten Tag erreichen die Spermien dann die Eilleiter und stossen zu den reifen Eizellen, die Befruchtung der Eizellen erfolgt dann bis zum Tag 4.Danach benötigen die befruchteten Eizellen ca. 2 Tage bis sie in den Gebärmutterhals gewandert sind.

In der zweiten Woche: Nun sind die Embryos in der Gebärmutter. Ab jetzt kann es sein, dass die Mutterhündin an Übelkeit leidet und die homonelle Umstellung beginnt. Wenn dies der Fall ist, macht es Sinn, weniger Futtermengen auf einmal zu füttern, so kann die Hündin langsamer verdauen. Etwa am 21. Tag kann man ganz klar bestimmen, ob der Deckackt geklappt hat. Hierzu kann ein Ultraschall gemacht werden, die Herztöne der Welpen sollten nun ersichtlich sein.

In der fünften Woche: Nun wird der Hundebauch grösser und das Gewicht steigt an. Die Welpen sind aktiv im Bauch und können sich drehen. Ungefähr nach 29 Tagen sind die Organe fertig ausgebildet. Barthaare, Krallen und Zehen beginnen sich zu entwickeln. Am 35igsten Tag sehen die Föten bereits aus wie Hunde, bei meinem zukünftigen Welpe wäre das genau Heute! Wie gerne würde ich einmal einen Blick in diesen Mutterbauch wagen. Jetzt ist auch der Zeitpunkt, wo sich die Fellfarbe entwickelt.

Ab der sechsten Woche: Nun kann sich die Hündin mit der Wurfbox anfreunden. Sie soll bereits einige Male darin schlafen. Die Mahlzeiten können leicht erhöht werden, das Gewicht muss aber immer beobachtet werden. Nun sollte die Hündin nicht mehr allzu oft mit anderen Hunden spielen und sich eher ruhiger Verhalten.

Ab der siebten Woche können die Welpen dann via Röntgenbild gezählt werden. Eine Röntgenaufnahme ist aber nur nötig, wenn die Hündin Probleme hat oder nicht ganz klar ist, ob die Hündin wirklich Welpen in sich trägt.

Ab Tag 48 werden die Hündinnen meist unruhig und sind oft mit sich selber beschäftigt. Wichtig ist nun, dass die Hündin genügend Material hat, um sich ein Nest zu bauen. Dies kann in Form von Handtücher etc. sein.

Ab Tag 50 sollte die Hündin nur noch mehrere kleine Mengen am Tag zu fressen bekommen, im Bauch ist es eng und die Hündin kann nicht mehr viel Futter aufnehmen.

Ab dem 55. Tag kann es bereits bei den ersten Hündinnen los gehen, meistens jedoch beginnt die Hündin um diese Zeit mit ruchlosem Nestbau. Zur Unterstützung wird oftmals der Bauch der Hündin rasiert oder einfach die Haare gekürzt, so können die Welpen nach der Geburt besser saugen.

Ab Tag 60 kann es jede Minute losgehen. Durch Temperaturmessen kann man ziemlich genau definiert, ob die Welpen kommen oder nicht. Sobald die Temperatur ca. 2 Grad Celsius sinkt, werden die Welpen innert den kommenden 24 Stunden geboren.

Die Vorbereitung auf einen Welpen:

Erst jetzt, wo ich mich wieder intensiv mit dem Welpen Thema auseinandersetzte, merke ich was es eigentlich alles braucht. Klar, mit Liv im Haus bin ich ja eigentlich schon für einen Hund gerüstet, ein Welpe braucht jedoch einige Extras dazu.

Futter:

Die Diskussion über Welpen Futter füttern oder nicht ist gross, ich habe mich dazu entschieden, dass ich meinem Welpen extra Junior Futter geben werde. Da ich Liv sowieso immer wieder andere, hochwertige Futter gebe, soll der Kleine nachher auch ein alles Fresser werden. Als Welpenfutter habe ich mich bereits für das Welpenfutter von Applaws entschieden. Da ich für Liv bereits das normale Hundefutter hatte, bin ich überzeugt, dass dies eine gute Wahl ist.

Im Haus:

Heiss diskutiert ist ebenfalls das Thema Box im Haus. Ich persönlich werde meinem Welpen eine Box aufstellen, die er auch bei meiner Abwesenheit bewohnen „muss“. Je nach Hund, Hunderasse und Wesen ist es wichtig, dass die Box stabil ist.

Und sonst noch:

Klar, Leine, Halsband und Spielzeug darf nicht fehlen, ebenfalls muss ein gutes Körbchen her. Ich habe mich für einige Spiele, welche zur Beschäftigung gebraucht werden, entschieden. Einerseits ein Futterball und andererseits ein Schnüffelteppich. Nun ist meine Wunschliste komplett und ich kann mir das in den nächsten zwei Monaten alles bestellen. Falls ihr noch Fragen rund um Welpen habt, meldet euch bei unserem Myluckydog Team.

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