Tötung von Strassenhunden in Sarajevo – Helft mit das zu stoppen!

Es ist leider keine neue Nachricht, dass in den Gegeneden Bosnien und Herzegowina und auch in Rumänien immer wieder zahlreiche Strassenhunde ums Leben kommen. Dies geschieht,  weil man keinen Platz und keine Verwendung für die Tiere hat und es einfach unglaublich viele von ihnen gibt. Was die genaueren Gründe für die Massentötungen der Hunde sind, wie es mit möglichen Alternativen aussieht und wie Du heute noch etwas dagegen tun kannst, erfährst Du im heutigen Blog:

Aktuelle Situation für die Strassenhunde in Sarajevo (Bosnien):

Oft ist der Anlass für grosse Strassenräumaktionen ein Ereignis wie zum Beispiel die Olympischen Spiele oder wie in Sarajevo die Filmfestspiele. Jedenfalls sind oft solche Grossanlässe ausschlaggebend für Massentötungen an Strassenhunden. Fakt ist, dass die vielen herrenlosen Hunde in den Strassen der Stadt eine grosse Verschmutzung hinterlassen, denn natürlich kümmert sich auch niemand um die Entsorgung des Kotes etc. Die oftmals kranken Hunde, die abgemagert und zerlumpt durch die Strassen streifen ergeben ein mitleidiges Bild. Aus Mangel an finanziellen Mitteln und meistens auch aus Mangel an Interesse am Wohl der Tiere, wird aber von der Regierung nicht viel unternommen. Vor einem grossen Anlass, wo auch viele Touristen in der Stadt erwartet werden, ist es aber sehr wohl im Interesse der höheren Personen, dass die Tiere von der Strasse verschwinden. Leider wird in der meist kurzen Zeit vor den Anlässen aber nichts wirklich Positives unternommen, damit diese Hunde ein Leben ausserhalb der Strassen bekommen können, sondern es wird zu radikalen Massnahmen wie der Tötung der Strassenhunde gegriffen. Natürlich ist das eine der schlimmsten Massnahmen und ein Schock für alle Hundefreunde! Aufgrund fehlender Mittel sind die Tötungen meist auch sehr brutal und schmerzhaft für die Tiere, was kein Tierfreund befürworten kann.

Alternativen um die Tötungen zu verhindern:

Die vielen Strassenhunde müssen runter von der Strasse, nur leider ist das nicht so einfach wie es hier klingen mag. Die meisten Tiere sind in einem sehr schlechten Gesundheitszustand und brauchen eine medizinische Behandlung vor allem gegen Parasiten aber auch gegen diverse andere Krankheiten, wie Entzündungen, Infektionen etc. Natürlich sind diese Hunde auch weder geimpft noch entwurmt und meistens total unterernährt und geschwächt. Es dauert also unglaublich lange einen solchen Hund wieder auf die Beine zu stellen. Was aber ein noch viel komplizierteres Problem ist, ist die Psychische Verfassung der Hunde. Strassenhunde sind es sich nicht gewohnt mit Menschen in normalem Kontakt zu leben und haben oft auch Angst vor uns Menschen. In den Städten werden diese Tiere nämlich oft verjagt, geschlagen und misshandelt, was zu einem grossen Misstrauen der meisten Tiere gegenüber dem Menschen führt. Solche Tiere sind deshalb sehr schwer zu vermitteln, je länger sie auf der Strasse gelebt haben. So traurig es auch klingt, ist es leider für niemanden möglich all diese Hunde zu retten und auf zunehmen, da auch die meisten Tierheime und Schutzorganisationen nur über wenige finanzielle Unterstützung und Hilfe von Mitmenschen haben. Am einfachsten ist es die Welpen von der Strasse zu holen, weil man bei den kleinen Hunden meistens noch alles retten kann. Die jungen Hunde haben noch keine so grosse Angst vor den Menschen und können oft zu normalen Haustieren herangezogen werden. Auch der Gesundheitszustand lässt sich oft bei jungen Hunden noch bessern, als bei langjährig kranken Hunden. Die einzige langfristige Lösung für die Strassenhunde ist aber die Verhinderung der Vermehrung der Tiere. Denn wenn es immer mehr solcher Hunde gibt, platzen bald alle Tierheime aus ihren Nähten und es ist niemandem wirklich geholfen. Deshalb gibt es sehr viele Hilfsorganisationen, die Strassenhunde kurzfristig aufnehmen und kastrieren lassen, so dass sich die momentan vorhandenen Tiere nicht weiter vermehren können. Natürlich ist dies nur sinnvoll wenn ein grosser Teil der Tiere auch behandelt werden kann, denn ansonsten wird es trotzdem immer wieder mehr unkastrierte Tiere geben, die sich vermehren. Allerdings ist es ein sehr guter Anfang um das Problem etwas zu verkleinern.

Des Weiteren gibt es von vielen Seiten her Aufstände gegen die Regierung um die Tötungen der Tiere zu verhindern. Denn auch die Tötungen erfordern Aufwand und Geld, dass man viel besser in positive Massnahmen wie die Kastration und gesundheitliche Versorgung der Hunde investieren würde. Neben vielen Protesten in Sarajevo selbst, gibt es auch einige Petitionen, die man unterzeichnen kann um diesem Horror ein Ende zu bereiten. Dankbar sind die Leute vor Ort auch immer wieder über Spenden, egal ob finanzieller Art oder in Form von Futter, Medizin, etc. Auch Myluckydog sammelt immer wieder Spenden und schickt Futter, Hundebetten und diverses Hundezubehör an Bedürftige Hilfsorganisationen, die den Tieren vor Ort zu helfen versuchen. Hilf auch Du mit diesen Wahnsinn zu stoppen! Falls Du Fragen hast wie und wo Du helfen kannst, sind wir telefonisch gerne für Dich da und helfen Dir weiter.

Eine von vielen Petitionen zur Verhinderung der Abschlachtungen in Bosnien findest Du unter folgendem Link: https://www.change.org/p/mayor-of-municipality-of-velika-kladusa-mr-edin-behric-president-of-the-federation-of-bosna-herzegvina-mr-dragan-kovic-president-s-office-secretary-general-mr-boris-buha-prime-ministe-stop-the-crimes-against-400-stray-dogs-in-velika-k

Es gibt im Internet noch viele weitere Petitionen und Hilfsorganisationen, die um jede Unterstützung von Dir froh sind!

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