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Soll ich meinem Hund im Sommer die Haare schneiden?

 

Mehrere Wochen in Folge kämpfe ich mit meinem Rudel in der Hitze. Tag für Tag warte ich bis die Temperaturen am Abend sinken oder am Morgen noch angenehm sind.

Immer wieder denke ich gerade bei meiner Liv, soll ich ihr das Haarkleid trimmen? Schären, schneiden? Sie hat ein feines Fell und doch mit Unterwolle, dazu ist sie eine sogenannte Blackbeauty.

Ich habe mich also darüber erkundigt, ob und wie ich meinen Hund schären oder frisieren kann.

Clipper Alopezie:

Mit Schrecken musste ich lernen, dass es für ewiges Schären ein Krankheitsbild gibt. Die Sogenannte Clipper Alopzie zeigt sich durch Haarausfall und dauerhafte Schädigung des Deckhaares. Die Folgen sind haarlose Flecken oder vereinzelte  Büschel vom Deckhaar die fehlen. Ebenfalls kann es zu schlimmen Sonnenbrand kommen. Dieser Sonnenbrand verletzt die Kapillaren. So wird das Fell am Schluss nur noch teilweise wachsen und kommt sogar gar nicht mehr. Somit ist der Hund im Sommer wie im Winter nackt.

Bei Hunden mit sehr langem Deckhaar kann es nach einer neuen Frisur dazu kommen. Dass das Haar viel schneller nachwächst und so mehr Unterwolle als Deckhaar auftritt. So verliert der Hund nicht nur sein Rassetypisches aussehen sondern das Haar wird auch stumpf und verfilzt, es ist dann auch nicht mehr Flüssigkeitsabweisend.

Quelle Bild: www.hund-unterwegs.de

 

Wieso wollen wir unseren Hunden überhaupt eine neue Frisur verpassen?

Der Grundgedanke ist ganz klar, weniger Fell gleich weniger heiss. Das Hunde aber nicht über die Haut schwitzen wie wir Menschen, sondern viel mehr einfach einen Schattenplatz und viel Wasser benötigt, müssen wir uns immer wieder vor Augen halten. Hunde hecheln dann im Sommer vermehrt und der Hundehalter ist gleich besorgt. Es ist aber Fakt, dass wir unseren Hunden nicht helfen, wenn wir ihnen die Haarpracht abrasieren.

Wie kann ich meinem Hund dann helfen?
Wenn Du deinem Hund einen Gefallen machen willst, hilf ihm während dem Fellwechsel. Gerade im Frühling kann durch das Ausdünnen und Auflockern der Unterwolle der Haarwechsel beschleunigt werden. Regelmäßiges kämen hilft der Durchblutung und entfernt das alte Haar.

Fazit:

Haare schneiden und bürsten ja, schären auf keinem Fall! Bei Liv mache ich die normale Fellpflege alle zwei bis drei Wochen. Hierzu gehört das Ausschneiden der Pfotenballen, das Kürzen der Rutenhaare sowie das Auskämmen der Unterwolle mit einem dafür geeigneten Kamm. Immer mal wieder schneide ich die Bauch-und Beinhaare nach, so dass sie nicht darauf rumtrampelt. Im Sommer wie im Winter schneide ich das Fell am Bauch sehr kurz, so ist sie weniger nass und kann gerade in den kalten Jahreszeiten besser und schneller trocken werden. Alles in allem mache ich mit Liv immer mal wieder ein Beautyprogramm.

Gin ist ein normaler „langweiliger“ und sehr pflegeleichter Kurzhaarhund. Bei ihr bürste ich das Fell bei Bedarf, stelle sie ab und zu unter die Dusche und im Frühling und Herbst helfe ich beim Fellwechsel mit. Ansonsten verliert sie ihr Haarkleid immer mal wieder in meiner Wohnung ;-)

 

Ich wünsche euch allen einen schönen Sommer.

 

Herzlich, Xenia mit Gin und Liv

 

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