Schluss mit Hundehaaren - Der nicht haarende Hund

Hattest Du auch schon das Gefühl mehr Haare an Dir zu haben als Dein Hund, nachdem Du ihn ausgiebig gestreichelt und geknuddelt hast? Manche Hunderassen verlieren sehr viele Haare und Hundehaare können lästig sein, besonders in dieser Zeit, wo es wieder wärmer wird und unsere Hunde die Winterhaare verlieren. Hundehaare sind sehr hartnäckig und bleiben in Kleidern, Teppichen und anderen Stoffen hängen, gründliches Putzen ist angesagt! Wie man einen haarenden Hund am besten in den Griff bekommt und welche Hunderassen besonders wenig haaren und daher auch für Allergiker geeignet sind, kannst Du in diesem Blog lesen!

Wie kriege ich meinen haarenden Hund in den Griff?

Es gibt Hunderassen, die viel mehr haaren als andere und es gibt auch solche, die nicht nur zur Zeit des Fellwechsels sondern auch den Rest des Jahres immer ein bisschen Haare verlieren. Damit man das Haarproblem unter seine Kontrolle bringen kann, gibt es einige kleine Tipps. Zum einen ist es sehr sinnvoll einen langhaarigen Hund oder auch kurzhaarige Tiere mit Haarausfall regelmässig gut durch zu kämmen. Am Besten wählt man sich einen fixen Tag in der Woche aus, an dem man sich einfach kurz ein paar Minuten Zeit nimmt seinen Vierbeiner zu enthaaren. Die Fellpflege mit einer guten Bürste entfernt nicht nur loses Haar, das ansonsten auf Deinem Teppich gelandet wäre, sondern kann auch den Kreislauf des Hundes anregen, dazu gibt es beispielsweise auch spezielle Massage Bürsten. Falls Dein Hund dazu neigt Verfilzungen im Fell zu zeigen, gibt es auch dafür spezielle Kämme, die das Verfilzte Fell entwirren oder entfernen können. Neben dem gründlichen Kämmen des Hundes, kann man bei langhaarigen Vierbeinern und Hunden mit mittellangem Fell auch ein Scheren der Haare in Betracht ziehen. Natürlich sollte man das nur im Frühling und Sommer machen, wo das geschorene Tier dann auch mit der Hitze besser zu recht kommt. Im Winter brauchen die Hunde, die ein dickes Fell haben, dieses gegen die kalte Luft und den Wind. Diverse Bürsten und Schermaschinen findet man im Myluckydog Shop unter Fellpflege. Trotz all diesen Bemühungen wird Dein Hund immer noch ab und zu ein Haar in Deiner Wohnung verlieren, aber auch dagegen gibt es tolle Methoden! Der Scotch Brite Roller zum Beispiel entfernt alle losen Tierhaare zuverlässig von Sofas, Teppichen und Kleidern! Somit hast Du das Haarproblem Deines Lieblings bestens im Griff und der Sommer kann beginnen! 

Hunderassen, die nicht haaren:

Der Barbet - Ein robuster Familienhund

Der erste nicht haarende Hund, den wir euch vorstellen möchten ist der französische Barbet. Der sehr sportliche Hund stammt aus Frankreich und trägt langes, lockiges Fell, das sogar wasserdicht wirkt, weshalb der Hund auch zu den Wasserhunden gehört. Die Fellfarben variieren meistens von braun bis schwarz, vorkommen kann aber jede Farbe. Der Barbet ist ein sehr sanfter und anhänglicher Hund, weshalb er gut als Familienhund geeignet ist. Er braucht aber viel Beschäftigung, sowohl körperlicher als auch geistiger Art und die Fellpflege ist sehr intensiv und zeitaufwendig. Denn Hunde die nicht haaren, behalten die abgestorbenen Haare im Fell, welche dann von uns Besitzern mit so genannten Trimmkämmen entfernt werden müssen. 

Der Schnauzer - Ein verspielter Riese

Der deutsche Schnauzer gehört zur Gruppe der Wach- und Begleithunde. Farblich kommen bei dieser Hunderasse schwarz und grau, mit verschiedenen Graustufen, vor. Die drahtigen und harten Haare fallen auch beim Frühlingsanfang nicht aus sondern bleiben im Fell, weshalb das Trimmen, also das ausbürsten der abgestorbenen Haare, zur regelmässigen Fellpflege gehört. Ansonsten ist der Schnauzer ein pflegeleichter, lebhafter und sehr anhänglicher Hund, der seinem Menschen immer treu bleibt. Da sich der Schnauzer gut und schnell ausbilden lässt und durch seine Intelligenz viele Dinge lernen kann, ist er auch gut für den Hundesport geeignet.

Der Komondor - Ein ungarischer Hirtenhund

Der ungarische Komondor ist ein Hirten- und Herdenschutzhund, der ein ganz besonderes Fell zeigt. Das lange Hundefell bildet nämlich mit der darunter liegenden Unterwolle verfilzte Zotteln, die ein bisschen den menschlichen Rastas ähnlich sind. Durch diese Verfilzung fallen dem Komondor keine Haare aus, diese bleiben nämlich immer in den Zotteln und werden mit eingefilzt. Dieser Hund ist vom Fell her sehr pflegeleicht, es kann aber sein, dass man das Fell kürzen muss, wenn es so lange wird, dass es den Hund beim laufen behindert. Der Komondor hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und braucht eine konsequente Erziehung. Wegen des extrem starken Schutztrieb und seinem territorialen Verhalten ist dieser Hund nicht für Anfänger geeignet!

Der Terrier - Eine wenig haarende Hundegruppe

Es gibt sehr viele verschiedene Terrier Arten, die alle wenig oder gar nicht haaren. Wir wollen hier nicht alle Rassen einzeln beschreiben aber trotzdem einige daraus nennen: Der Scottish Terrier, der Irish Terrier, der Australian Silke Terrier, der Norfolk Terrier, der Welsh Terrier, der Border Terrier und der Yorkshire Terrier. Die meisten Terrier haben kurzes, drahtiges Fell, dass getrimmt werden sollte, damit die abgestorbenen Haarteile entfernt werden können. Andere Terrierrassen, wie zum Beispiel der Yorkshire Terrier haben langes, seidiges Fell, das sehr viel Pflege benötigt.

Natürlich gibt es auch noch andere Hunderassen, die nicht oder nur sehr wenig Haare verlieren. Zum Beispiel gehören einige Pudelrassen noch hinzu und alle Nackthunderassen, die sowieso kein Fell besitzen. All diese plus die oben genannten Rassen sind besonders für Hundehaarallergiker gut geeignet. Um sich Arbeit zu sparen sind diese Hunde aber leider nicht die ideale Lösung, da die nicht haarenden Hunde teilweise mehr Arbeit mit der Fellpflege geben als diejenigen, die ihre Haare verlieren. 

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