Santas Jahresrückblick mit Liv, Gin und Xenia

Heute kommt der Weihnachtsmann bei vielen Kindern. Es wird über das vergangene Jahr geredet, gutes wird gelobt, schlechtes wird kritisiert. So kommt es passend, dass auch wir unser Hundejahr zusammenfassen und uns überlegen, was war gut und was war nicht gut. Ich starte mit meinen beiden Hunden Liv und Gin mal. Der Erste hat es ja bekanntlich immer am schwierigsten.

Starten wir mit meiner Liv:
Liv hat dieses Jahr keine grossen Turniere absolviert. Im Sommer konnten wir uns wegen wenigen Punkten nicht für die Schweizervereinsmeisterschaft im Agility qualifizieren. Wir konnten aber auch mit wenigen Starts unsere Leistung Klasse Agility 2 sichern. Liv zeigte sich an den Turnieren immer motiviert, aber nicht übermotiviert. Meiner Meinung nach, macht Liv zwar gern Agility, kann aber auch gut darauf verzichten. Dies brachte mich zum Entschluss, dass ich die Agilitykarriere von Liv wahrscheinlich beenden will. Sie hat viele sehr schöne Läufe absolviert und wir sind ein gutes Team geworden. Beim Ausreiten hat Liv dieses Jahr grosse Fortschritte gemacht. Sie hört viel besser wenn ich sie abrufe und es gibt Ausritte, da muss ich mich nicht mehr um sie kümmern. Was ihre Angst vor vielen Dingen anbelangt, haben wir es soweit geschafft, dass sie halbwegs sicher durch das Leben schreitet. Unverhoffte, vor allem laute Geräusche, bringen sie immer noch sehr aus der Fassung, wir arbeiten aber daran. Liv hatte zwar sportlich keine grossen Glanztaten vollbracht, zeigt sich aber jetzt, mit fünf Jahren, als ausgeglichene und angenehme Hündin. Ich bin stolz auf sie.

Nicht desto trotz haben wir einige Punkte, die ich nach diesem Jahr unbedingt behandeln möchte. Die Begegnung mit fremden Hunden gestaltet sich von Jahr zu Jahr als schwieriger und Liv benimmt sich teilweise richtig daneben. Ebenfalls hat Liv dieses Jahr wieder öfters das Jagen für sich entdeckt, auch diese Eigenschaft sehe ich grundsätzlich nicht gern.

Trotz ihren Macken mit anderen Hunden und das Jagen sehe ich Liv als sehr wertvolle Hündin. Dieses Jahr bin ich besonders stolz auf meine Kleine, weil sie mit der Rudelvergrösserung durch Gin überhaupt keine Probleme hatte. Gin wurde vom ersten Tag an von Liv mehr als nur akzeptiert. Sie hat sie richtig gern bekommen. Mit Liv’s Vorgeschichte, alles andere als selbstverständlich.

 

Klein Gin:
Gin ist erst im September bei uns eingezogen. Santas Liste wird also nicht so lange. Als Positives sehe ich, dass Gin sich sehr schnell eingelebt hat und die perfekte Sportpartnerin für mich ist. Wir sind bereits jetzt ein sehr gutes Team. Da sie noch in der Ausbildung ist und vieles, was ich als negativ betiteln könnte, einfach jugendlicher Schabernack ist, kann ich nicht wirklich negative Punkte aufzeigen. Gin wird dann nächstes Jahr von Santas Liste erfahren.

Xenia als Hundeführerin:
Persönlich habe ich einige Hunde Hochs und Tiefs. Ich habe viele gute Sachen gelernt, spannende Kurse besucht und mir einen neuen Hund gekauft. Meine Tiefs formen sich in wenig Antrieb beim Joggen mit Liv und zu wenig Motivation, Fehler zu korrigieren. Grundsätzlich kann Santa also mit uns allen dreien zufrieden sein.

 

Training mit Gin
Turnier mit Liv

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