Rund um das Wachsen von Welpen

Hunde wachsen:

 

Mit ca. 7 Monate kommen die Welpen in die Pubertät. Ab dem 12 Monat gelten die Hunde dann als erwachsen. Das heisst aber noch längst nicht, dass dein Hund dann auch ausgewachsen ist. Klar ist dann die eigentliche Grundgrösse erreicht, es kann aber immer noch sein, dass der Hund danach noch weiter wächst.

 

Grosse Hunderassen wie Bernhardiner wachsen bis 14 und sogar teilweise bis 18 Monaten weiter. Kleinere Rassen wie Malteser sind bereits mit 12 Monaten ausgewachsen. Wie gross die Hunde werden ist genetisch vererbt.

 

Das Gerücht, dass Hunde grösser und kräftiger werden durch Nahrungszusätze ist also falsch. Das Resultat ist meisten, dass die Welpen viel zu schnell wachsen und somit schneller ihre Endgrösse erreichen. Unsere Hunde sollten jedoch in einem gesunden Tempo an Grösse zunehmen. Hier ist das Motto, lieber zu langsam als zu schnell. Wichtig ist hierbei, dass Du für deinen Liebling ein Welpen Futter kaufst, das zu seiner Grösse passt.

 

Gerade zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat wachsen unsere Kleinen am meisten. In dieser Zeit liegt es an uns Hundehalter, die Fütterung genau zu beobachten und zu kalkulieren. Bei grossen Hunderassen kann man davon ausgehen, dass sie mit 6 Monaten ca. 60% ihres Endgewichtes erreichen sollten. Bei einem Bernhardiner der gut 60 Kilo werden kann wäre das im 6. Monat also um die 36 Kilo. Bei kleineren Rassen darf sich das Gewicht in diesem Alter ca. bei 70% des Endgewichtes einpendeln.

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Wie merke ich, ob mein Hund ausgewachsen ist:

 

Am besten misst Du deinen Hund wöchentlich einmal. Notiere dir die Veränderungen. Während den Wochen wirst Du sehr gut erkennen, wann dein Hund schnell wächst und wann sich die Grösse langsam einpendelt. Etwa nach dem 10. Monat sollte der Wachstum langsam stoppen.

 

Wie erkenne ich, wie gross mein Welpe wird?

 

Durch einen Untersuch bei deinem Tierarzt kann anhand von Röntgenbilder entschieden werden, ob dein Hund ausgewachsen ist. Der Arzt kann anhand der Wachstumsfugen erkennen, ob das Wachstumsmaximum erreicht ist oder wie gross er noch ungefähr wird. Hierbei analysiert er die Abstände der Wachstumsfugen.

 

Doch wie kann ich im Welpen Alter herausfinden, wie gross mein Hund ungefähr wird? Hier gibt es eine Faustregel. Messe deinen Hund im Alter von acht Wochen. Liegt die Grösse zwischen 20 und 30 cm, kannst Du damit rechnen, dass er ausgewachsen doppelt so gross ist. Liegt er mit acht Wochen schon über der 30cm Marke, kannst Du damit rechnen, dass der Hund über 50cm gross wird. Hunde, die unter 20cm sind werden nicht grösser als 40cm.

 

Grundsätzlich lassen sich Rassenhunde besser einschätzen. Ausser Du weisst, wer die Elterntiere von deinem Mischling sind.

 

Eines sei gesagt: Die Grösse der Pfoten sagt nichts darüber aus, wie gross der Hund mal wird.

 

Wie kann ich meinen Hund positiv unterstützen?

 

Während der Wachstumsphase von deinem Hund kannst Du deinen Liebling einfach unterstützen. Die meisten Hundehalter machen den grossen Fehler, dass sie ihre Welpen überfüttern und bei der Futterauswahl nicht auf den Inhalt von Calcium achten. Zu viel Calcium führt zu einem schnellen Knochenwachstum und dies kann zu wachstumsbedingten Skeletterkrankungen führen. Ebenfalls sollten wir als Hundehalter immer darauf achten, dass unsere Hunde ja nicht zu viel Gewicht auf den Rippen tragen. Falsches oder zu viel Futter führt zu Überfluss an Futterinhaltsstoffen, ungenügende Aufnahme von Vitaminen, Knorpeldefekte und ungleichem Knochenwachstum.

 

Wenn wir unsere Hunde überfüttern führt dies wie bereits erwähnt zu einer rasanten Skelettentwicklung. So können das Kreislaufsystem und die Muskulatur den Bedürfnissen der Hunde nach Belastung und Bewegung nicht mehr gerecht werden. Es gibt also ein Missverhältnis zwischen Skelett und Muskelmasse.

 

Falls Du dir bei der Futterauswahl und der Menge der Portionen nicht sicher bist, informiere dich am besten bei unserem myluckydog Team. Wir geben dir sehr gerne Auskunft. Neben der richtigen Fütterung spielt das Thema Bewegung ebenfalls eine Rolle. Die Belastung und Bewegung von Muskeln, Gelenken und Sehnen etc. muss immer dem Alter der Hunde angepasst werden. Die Dauer der Spieleinheiten und die Länge der Spaziergänge sollten also langsam gesteigert werden. Achte immer darauf, dass Du deinen Hund nicht überforderst. Die Faustregel besagt, dass man mit 12 Minuten pro Spaziergang beginnen kann (wenn der Hund 12 Wochen alt ist). Danach sollte man pro Woche immer eine Minute länger spazieren. Wenn Du einen äusserst lebendigen und temperamentvollen Hund hast, kannst Du ihn auch mit Such- und Denkspielen auslasten. Wichtig ist, das die Knochen und Knorpel am Anfang langsam heranwachsen können und dein Hund sich nicht überbelastet. Er wird es dir im Alter danken!

 

 

 

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