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Rund um Bewegungen und Muskulatur unserer Hunde

Heute möchte ich mich mit den Themen Muskeln, Bewegungsapparat und Leistungsaufbau bei Hunden widmen.

 

Rund um Bewegungen und Muskulatur:

 

Als Grundlage für jede Bewegung sind einfach erklärt Fühler notwendig. Diese Fühler sorgen dafür, dass Stellung und Spannung von Bänder, Muskeln und Sehnen ans Gehirn weitergeleitet wird. Wenn der Hund sich nun schon von einer Stelle zur Anderen bewegt, erfolgt diese Bewegung in einer sogenannten Orthodynamik bzw. Orthostatik. So wird entschieden, ob der Hund auf allen vieren parallel zum Boden läuft oder wie wir Menschen aufrecht gelaufen wird. Dadurch  wird dann gesteuert, dass der Hund von A nach B kommt, ohne dabei zu stolpern und das sogar in allen Gangarten.

 

Das Hirn erhält Informationen über Muskelspannung und wie die Knochen, Gelenke und Bänder gestellt werden müssen. Danach wird durch das Hirn und das Kleinhirn eine Bewegung koordiniert.

 

Sobald aber eines der Gliedmaßen durch eine Fehlstellung beeinflusst ist, hier können wir zum Beispiel von einer Entzündung im Gelenk oder einen Sehnenschaden ausgehen, entlastet der Körper dieses Gelenk oder die Sehne automatisch. Dadurch wird die ganze Gliedmaße fehlbelastet und die anderen drei Gliedmaßen müssen das Gewicht übernehmen. Dadurch läuft dein Hund dann schräg oder er hinkt. Ebenfalls sieht man auch beim Sitz oder Platz, dass der Hund den verletzten Körperteil nicht richtig einsetzt. Wenn diese Verletzung nur eine kurze Zeit anhält, ist das nicht so ein großes Problem. Wenn der Hund jedoch diese Fehlstellung über längere Zeit hat, speichert das Groß- und Kleinhirn das so ab. Die Fühler leiten via Rückenmark das Problem weiter und es wird so lange entlastet, bis das Problem behoben ist.

 

Oft passiert es, dass Hunde sich zum Beispiel bei übermäßigem Spielen verletzten und so sofort eine Fehlstellung entsteht. Das Hinken oder Lahm gehen jedoch zeigt sich erst, wenn die Entzündung an der Verletzung ausbricht, dies kann einige Tage dauern.

 

Die Rehabilitation/ Der Aufbau von Muskeln

 

Nach Verletzungen:

 

Bei einem Aufbau beziehungsweise bei der Rehabilitation von Muskeln ist es wichtig, dass jede Muskulatur langsam wieder an ihre ursprüngliche Aufgabe herangebracht wird. Meistens geht das nicht, ohne die Verabreichung von Medikamenten zur Schmerzlinderung.

 

Je nach schweregrad der Verletzung beginnt man meistens mit mindestens drei Wochen leichter Belastung, zum Beispiel Powerwalking oder kurzes, leichtes Jogging. Bei komplexeren Fällen, wo auch mal mehrere Körperteile Fehlgestellt sind, empfiehlt es sich, mit einem Spezialisten eine Trockenlaufbandtherapie zu starten. Du kannst dir das etwa so vorstellen, wie wenn Du deinen Computer neu formatierst. Es wird alles gelöscht und neu aufgesetzt. Danach erhält man das neue, korrekte Lauf Bild und somit die korrekte Belastung des Hundekörpers.

 

Für mehr Muskeln:

 

Um Muskeln aufzubauen empfiehlt es sich, die Belastung der Muskulatur immer mehr zu steigern. Startet am besten mit dem oben erwähnten power Walking und geht weiter zu Joggen, danach kann man zu intensiverem Joggen übergehen und dem sogenannten Bergtraben.

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Beim Joggen sollte der Hund jedoch in der meisten Zeit im Trab laufen, also nicht Vollgas rennen. So wird die Muskulatur besser aufgebaut und die Knochen und Gelenke geschont. Zu guter Letzt kann man mit Velofahren Muskeln und dann auch Kondition trainieren.

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Fazit

 

Wenn Du merkst, dass dein Hund schlecht Muskeln aufbaut und einen abnormalen Bewegungsablauf hat, solltest Du unbedingt den Tierarzt kontaktieren. Jedes auffällige Gangbild behindert den Hund automatisch beim korrekten Muskelaufbau. Der Muskelaufbau sollte langsam in angriff genommen werden. Mache kleine Strecken und schaue dafür, dass dein Hund sauber mitarbeitet. Der gezielte Aufbau von Muskeln sollte frühestens im Alter von neun Monaten gestartet werden. Du kannst davon ausgehen, dass die meisten Hunde dann den Wachstum beendet haben. Wenn Du jedoch unsicher bist, würde ich deinen Tierarzt fragen, ob die Wachstumsfugen geschlossen sind. Nach dem diese Wachstumsfugen geschlossen sind spricht man von einem sekundären Wachstum. Während dieser Phase wird der Aufbau von Muskeln generell positiv unterstützt und es fehlt somit leichter. Solang Du einen Muskelaufbau mit Bedacht startest, stehen eigentlich keine Risiken an. Achte darauf, dass dein Hund keine ruckartigen Bewegungen macht oder schnelle und enge Wendungen testet. Diese Bewegungen sind dafür gedacht, dass Hunde sie nach dem Aufbau von Muskeln Risiko frei machen können.

 

Tipps von Liv und Xenia:

 

Wir sind ständig an Muskel und Konditionsaufbau. Für unser Fahrrad habe ich mir von TRIXIE das Biker-Komplettset gekauft. Mit diesem Set sind wir mit dem Fahrrad sicher unterwegs. Unsere Jogging und Walking Ausflüge unternehmen wir nur mit dem Bauchgurt mit Leine aus Nylon und neoprengepolstert mit Ruckdämpfer von TRIXIE. Mit beiden Artikel hat Liv eine freie Bewegungsmöglichkeit und ich kann mich sicher und sportlich bewegen.

 

 

 

 

 

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