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Problemzone Hunderücken

Viele Hunde leiden an Verspannungen und Schmerzen im Rückenbereich. Warum wird der Rücken oft als erstes bei Problemen aller Art in Mitleidenschaft gezogen? Und was kannst Du als Hundehalter dagegen tun?

Der Rücken des Hundes ist eine der wichtigsten tragenden Elemente überhaupt. Stellt man sich eine Brücke vor, so bilden die Beine des Hundes die Brückenpfeiler und der Rücken bildet die Brücke an sich. Nun stellt man sich vor, dass diese Mitte zu schwach ist, weil beispielweise die Muskulatur ungenügend ausgeprägt ist. Was passiert nun mit der Mitte? Genau – sie verliert an Spannung und kann – im Extremfall – beginnen durchzuhängen.

Dieser Spannungsverlust ist gravierend, denn die Wirbelsäule wird aus vielen einzelnen Wirbeln (Haltwirbel, Brustwirbel, Lendenwirbel und Kreuzbeinwirbel) gebildet. In diesen Wirbeln verläuft das Rückenmark. Das Rückenmark ist die Verlängerung des Gehirn uns versorgt den ganzen Körper des Hundes mit den wichtigsten Informationen rund ums Nervensystem. Wir dieser wichtige Informationskanal nun durch eben den eingangs genannten Spannungsverlust in Mitleidenschaft gezogen, so kommt es zu nervlichen Ausfallerscheinungen.

Eine bekannte neurologische (nervliche) Problematik ist das sog. Cauda Equina Kompressionssyndrom. Dabei wird die Cauda Equina (das Ende des Rückenmarks ähnelt einem Pferdeschweif, daher der Name) komprimiert und dadurch zeigt der Hund Probleme der Hinterhand, wie z. B. Schleifen mit den Krallen, Muskelabbau und auch Rückenschmerzen und oft einen aufgewölbten und empfindlichen Rücken.

Doch, was heisst das nun für Dich als Hundehalter? Hier die wichtigsten 5 Punkte um dem Rücken deines Hundes langfristig zur Gesundheit zu verhelfen:

1.     Regelmässige Bewergung ist enorm wichtig – lange Schonphasen führen zu Muskelabbau und dadurch oft zu irreversiblen Folgeschäden.

2.     Bei unklaren Lahmheiten: Check durch den Tierarzt! Ein Hund geht nicht einfach so lahm, auch wenn nur eine Kleinigkeit wie eine Verspannung dahinter steckt, ist es wichtig abzuklären, woher diese gekommen ist um langfristig Probleme zu verhindern.

3.     Regelmässige Massagen: Dadurch erkennt man wo der Hund allenfalls Verspannungen hat und kann diese beheben, bevor sie zu grossen Schonhaltungen führen.

4.     Kälte und Nässe als Dauerzustand und im Übermass verhindern. Diese beiden Störfaktoren wirken gerade bei Hunden mit wenig Unterwolle nicht gerade förderlich und können die Muskulatur in ihrer Elastizität hemmen.

5.     Ausgewogene Fütterung: Nur wenn der Hund über ein vollwertiges Futter verfügt und genügend Futter erhält, kann der Körper überhaupt Muskulatur aufbauen. Auch die Versorgung mit allen nötigen Mikronährstoffen ist elementar für den Muskelaufbau und Muskelerhalt. 

Sabrina Renz

Ganzheitliche Tiertherapeutin

 

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