Bis 22.12. um 14 Uhr bestellen & freuen!

Nierenerkrankungen beim Hund - Welche gibt es und was können wir tun?

Im letzten Blog habt Ihr ja bereits viel zu den Ursachen einer Nierenerkrankung erfahren. Nun zu den Nierenerkrankungen selber. Die häufigste ist die Niereninsuffizienz, davon gibt es aber die akute und die chronische. Symptome dieser Krankheit sind Teilnahmslosigkeit, Entzündungen der Mundschleimhäute, Erbrechen, Durchfall und Appetitmangel beziehungsweise Gewichtsverlust. Die akute Form der Krankheit ist einfacher behandelbar, sofern man rechtzeitig zum Tierarzt geht. Die Niere sollte dann wieder vollständig geheilt werden. Diese Art der Krankheit tritt ein wenn das Tier einen Schock hatte, an einer Infektionskrankheit (Leptospirose, Borreliose, Leishmaniose etc.) leidet oder einen starken Blut-/Flüssigkeitsverlust hatte. Die chronische Niereninsuffizienz hat jedoch grössere Folgen. Dabei verliert die Niere langsam, aber trotzdem fortwährend die Fähigkeit ihre Funktionen zu erfüllen. Schlimm ist, dass die ersten klinischen nachweisbaren Symptome erst auftreten, wenn 75% der Niere nicht mehr arbeitet. Daher ist das Erkennen der Krankheit ein grosses Problem. Weiss man jedoch zum Beispiel, dass der Hund Harnsteine oder anderweitige Probleme in den Harnwegen hat, sollte immer auch gleich die Niere untersucht werden und präventiv behandelt werden. Zudem sollte die jährliche Kontrolle beim Tierarzt ernst genommen werden und immer auf eine Blutprobe, eventuell auch auf eine Harnprobe, bestanden werden. Genauere Untersuchungen der Niere würden der Ultraschall oder eine Biopsie der Niere ergeben.
Was bei der Diagnose Niereninsuffizienz zu beachten ist, wird euch der betreffende Tierarzt sicher erklären. Trotzdem sollte man sich für seinen Hund eine Ration erstellen lassen, wobei die Abgabe von Vitaminen und Zusatzstoffen genau geregelt ist. Dabei wird auch auf Eure individuellen Futterwünsche eingegangen. Am wichtigsten ist, dass Euer Hund immer genügend Wasser hätte und wenig Stress aushalten müsste, wenn er von dieser Krankheit betroffen wäre.
Leider ist das Nierenversagen schon die zweithäufigste Todesursache bei Hunden, darum sollten wir dieses Problem ernst nehmen und immer auf die Fütterung achten!

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.