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Nassfutter in der Dose

Hundeliebhaber, die ihrem Hund Nassfutter zum fressen geben kennen das vielleicht: gerade kleine Hunde fressen vielleicht nur eine halbe Dose pro Mahlzeit und den Rest hebt man dann eben für die nächste Mahlzeit auf. Denn grössere Dosen zu kaufen spart Verpackungsmaterial und ist je nach dem sogar billiger als viele kleine Dosen zu kaufen. Doch was viele Leute nicht wissen, ist dass man Lebensmittel, egal ob für den Hund oder für den Menschen, nicht in geöffneten Dosen aus Aluminium auf bewahren sollte. Wieso das keine gute Idee ist und sogar gefährlich werden kann und wo es Ausnahmen gibt erfährst Du im heutigen Blog:

Was passiert mit den Lebensmitteln in geöffneten Aluminium Dosen?

Die meisten Lebensmitteldosen haben innen eine Zinn Verkleidung. Diese ist normalerweise bei Konservendosen mit einer Lackschicht überzogen, was man an der leicht weisslichen oder gelblichen Kunststoffschicht erkennen kann. Dosen mit so einer Schutzschicht kann man auch einmal für eine kurze Zeitdauer von einem bis zwei Tagen im Kühlschrank aufbewahren, nachdem sie geöffnet wurde. Es gibt aber auch sehr häufig unbeschichtete Weissblechdosen, die diesen Schutzlack nicht besitzen. Bei diesen Dosen ist dann die Zinnschicht direkt am Lebensmittel dran, was in verschlossenem Zustand absolut kein Problem darstellt. Wird diese Dose allerdings geöffnet kommt Luft in die Dose und wenn die Dose dann noch halb voll stehen gelassen wird, reagiert das Zink mit der Luft. Der Sauerstoff aus der Luft führt dazu, dass die metallische Innenfläche korrodiert. Bei einer Korrosion geht ein Teil des Zinns ins Lebensmittel über und lagert sich dort an. Deshalb dürfen Dosen ohne Beschichtung nicht offen gelagert werden!

Was passiert wenn man Lebensmittel mit Zinn verspeist?

Wenn man aber nun eine unbeschichtete Dose offen stehen lässt und diese trotzdem noch konsumiert oder im Falle des Hundefutters dem Hund verfüttert, was kann da passieren? Obwohl einige Verbindungen von Zinn giftig sein können, ist eine toxische Wirkung nur durch eine zinnreiche Ernährung nicht zu befürchten. Die meisten Zinn-Verbindungen sind anorganisch und weisen eine sehr niedrige Toxizität auf, weshalb auch größere Mengen des Metalls keine gefährliche Zinnvergiftung zur Folge haben. Allerdings können einzelne organische Verbindungen mit Zinn giftig genug sein, um die Gesundheit erheblich zu gefährden. Genau von dieser Art Verbindungen sprechen wir wenn das Metall in Konservendosen mit den Lebensmitteln reagiert. Leider kann das Lebensmittel danach dazu führen, dass man sich unwohl fühlt. Wirklich gefährlich ist dies meist nicht, aber solange es sich vermeiden lässt, ist es sicher angenehmer ohne.

Deshalb sollte man Hundefutter aus Dosen immer direkt verfüttern oder den Rest des Futters in einem anderen Behälter aufbewahren und nicht in der Dose stehen lassen. Auch bei Hundefutterdosen gibt es beschichtete Dosen, dies sollte man aber unbedingt prüfen, bevor eine Dose einfach in den Kühlschrank gestellt wird.

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