MyLuckyDog stellt die Experten-Boschafter vor - Nina Miodragovic

Nina-Miodragovic-Botschafter

Wer bist Du und was sind Deine beruflichen Schwerpunkte?

Mein Name ist Nina Miodragovic, ich wohne mit meinem Ehemann, meinen zwei Jungs und meiner schwedischen Golden Retriever-Hündin Ylva aus Arbeitslinie im Kanton Aargau. Ich beschäftige mich beruflich mit dem Lernen von Menschen und Hunden:

Einerseits arbeite ich als selbständige Lerncoachin und optimiere mit Jugendlichen und Erwachsenen ihre Lern- und Arbeitsprozesse, anderseits arbeite ich als Hundetrainerin in den Bereichen Hundesport, Erziehung und Verhaltensberatung (mehr Infos dazu findet Ihr auf meiner Seite).

Im Bereich Sport biete ich Teams Unterstützung in den unterschiedlichsten Sportarten und –bereichen an, sei dies in den diversen Unterordnungen, im Sanitätshunderevier und weiteren Bereichen. Unter anderem arbeite ich auch seit einigen Jahren in der noch relativ neuen Sportart ZOS/SchaSu, für mich eine extrem faszinierende Arbeit für Mensch und Hund. Zusätzlich biete ich Verhaltenstraining und Erziehungsstunden an für Hunde, welche im Alltag schwierig zu führen sind oder anderweitig ihren Menschen schlaflose Nächte bereiten.

Wie findet man die passende Sportart für sich und seinen Hund?

Wichtig finde ich persönlich, dass man sich zuerst einmal in Fachorganen (wie z. B. im Heft „Hunde“ oder auf den Internetseiten der TKGS und TKAMO und natürlich sonst im nternet) einen Überblick verschafft, was es überhaupt für Sportarten gibt, da immer wieder neue Sparten und Angebote erschaffen werden.

Dann muss man überlegen, was der Hund körperlich überhaupt für Voraussetzungen mitbringt und was man selbst an Zeit und Einsatz aufbieten kann. Man sollte sich auch die Frage stellen, ob es hauptsächlich um eine Beschäftigung und optimale Auslastung des Hundes geht, oder ob man unbedingt an Prüfungen starten möchte oder ob man eigentlich die Hoffnung hat, ein Problem aus dem Alltag durch die Beschäftigung im Sport lösen zu wollen (was meiner Erfahrung nach in dieser Reihenfolge praktisch nie funktioniert).

Das Schöne ist, dass es heutzutage für eigentlich jeden Hund geeignete Sport- und Auslastungsmodelle gibt: Sowohl für den gezielt aus Arbeitslinie geholten Welpen, wie auch für den bereits älteren Mops oder auch den verschüchterten Tierheimhund finde ich ein Angebot, welches den Hund mental auslastet, damit er glücklich und zufrieden ist, sein Selbstvertrauen gestärkt und die Teambindung gefördert wird.

Auf welche Kriterien sollte man bei der Wahl seines Hundetrainers / der Hundeschule achten?

Wichtig ist für mich, dass auf einem Hundeplatz eine fröhliche und entspannte Atmosphäre herrscht, dass nicht rumgebrüllt wird und nicht dauernd an den Leinen rumgezupft und –gezerrt wird. In einem fortschrittlichen Training wird für mich auf jedes Team individuell eingegangen und man stülpt nicht einfach irgendein Ausbildungskonzept über jeden Hund und jeden Menschen.

Die Hunde machen einen zufriedenen und fröhlichen Eindruck und es herrscht eine tolerante Fehlerkultur. Das bedeutet für mich, dass es erlaubt und vielleicht sogar erwünscht ist, dass Mensch und Hund Fehler machen, damit aus diesen gelernt werden kann.

Sucht man sich eine neue Hundeschule oder eine neue Trainerin/einen neuen Trainer, würde ich immer auch auf mein Bauchgefühl hören, egal was man mir erzählt oder womit man mich versucht zu überzeugen. Die Zusammenarbeit mit dem Hund, egal auf welchem Niveau und zu welchem Zweck soll immer beiden im Team Spass machen!

Was ist Dein grösster sportlicher Erfolg?

Mit Ylva war ich jahrelang in der Hundesportsparte Sanitätshund tätig und erkämpfte mir 2013 mit ihr den Schweizermeister-Titel.

Davor und danach erreichte ich mit ihr über Jahre hinweg immer gleichbleibend hohe Resultate. Viel wichtiger als die Punktezahl war und ist für mich jedoch, dass Ylva auf diesem hohem Niveau nicht einfach eine konstant gute Leistung zeigt, sondern dass sie mit Begeisterung und Freude mit mir zusammenarbeitet. Das ist für mich bei jedem Hund eigentlich immer der grösste Erfolg.

Momentan arbeite ich mit ihr in der Sparte ZOS und bereite mich auf die Meisterschaft im September vor. Es ist für mich ein Geschenk, dass ein Hund, der seit Welpenbeinen im Sport tätig ist, jede neue Herausforderung mit Begeisterung und Freude annimmt.

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(1) Kommentare

  • katrin

    ich habe eine Frage an Sie: gestern Abend hat mich das Hündchen (Rehpinscherli) meiner Tochter ins Gesicht geschnellt. Er kam bei uns schlafen, da meine Tochter, die Hundebesitzerin in einer Klinik ist. (sie hat Depressionen) Zwischendurch kommt Balou zu uns. Er ist sehr gerne hier, schläft wie ein Murmeltierchen nachts. Er ist sonst ein sehr lieber Hund. Meine Tochter aber verhätschelt ihn. Schon so oft sagte ich ihr, nimm den Hund NICHT auf s Bett. DAs macht sie zwischenzeitlich nicht mehr. ABer auf die Polstergruppe darf er bei ihr zuhause. Bei mir nicht. Hier bei mir in der Waldhofstrasse nimmt sie ihn auf dem Hundekissen auf ihr Bett, wenn sie am Mittag ein Mittagsschläfchen machen kommt ab und zu. Ich sagte ihr schon oft, dass das nicht gut ist. Dass es unerzogene Hunde gibt von solch komischem Verhalten. Als Isabel ging gestern Abend, war Balou aufgeregt. Ich setzte mich neben ihn auf den Boden. War wohl auch schon ein Fehler. Ich muss ihn eine zeitlang alleine lassen, wenn seine Meisterin geht , oder????? Ich streichelte ihn, sagte ihm, dass er dann nicht in meine Wohnung urinieren und koten soll. Danach schnappte er mich ins GEsicht. Ich bin geschockt von seinem Verhalten. Ich bin immer soooo lieb zu ihm und er hat mich auch sehr gern, das spüre ich, nun das,. Wie soll ich mich verhalten??? Wenn Isabel geht, nicht mehr in seine Nähe 1/4 Stunde lang?? Bis er wieder entspannt ist?? Auch hat er gekotet heute Morgen in meine Wohnung. Dick, nur ganz wenig. Ich weiss nicht warum. Schon vor 2 Wochen hat er Kot abgelassen und uriniert. WEnig. Er ist 1 1/2 Jahr alt, er kann weder SITZ, noch irgend etwas, ist ein Rassenhund , die Hundebesitzerin ist wohl nicht in die Hundeschule gegangen mit ihm. Er versteht weder BEI FUSS, noch irgendetwas. Sitz hat ihn jetzt der Freund meiner Tochter gelehrt. Isabel ist nicht so selbstsicher, das färbt sich wohl auf das Tier ab. Meine andere Tochter musste gestern eingreifen, er war wohl vom Strassenlärm erschrocken und wollte direkt auf die STrasse. ISabel wusste nicht mehr was machen, sie hatte noch nie einen Hund. Schon sooo oft sagte ich ihr, fass den Hund kurz. Sie sollte in eine Hundeschule, doch fehlt ihr im Moment das GEld. Wenn man in der Schweiz krank ist, so ist man finanziell arm dran, wenn man nicht Reserven hat. Kennen Sie eine günstige, tolle Hundetrainerin?? WElche recht günstige Kurse anbietet??? Ich danke Ihnen, dass ich Ihnen vertrauen durfte. GAnz herzlichen Dank, wenn Sie mir einen RAt geben können. Mit ganz herzlichen Grüssen Katharina FAnkhauser/ 079 900 61 62

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