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MyLuckyDog stellt die Experten-Boschafter vor - Carmen Gieriet

Carmen-Gierit-Botschafter

 

1. Wer bis Du und was ist Dir bei dem Thema Tierrettung besonders wichtig?

Mein Name ist Carmen Gieriet-Giacomelli, wohne seit Geburt in der Schweiz und hatte mein Flair zu den Tieren, hauptsächlich zu den Hunden, schon früh in die Wiege gelegt bekommen.Ich stamme aus Norditalien, bin jedoch seit 14 Jahren in Süditalien, Apulien, im Tierschutz tätig. Als ich das erste Mal Apulien bereiste wusste ich von der ganzen Streunerproblematik überhaupt nichts. Strassenhunde hatte es immer gegeben, doch da bekam ich einen Einblick “hinter die Kulissen” und das bestürzte und beelendete mich sehr. In dieser Zeit lernte ich verschiedene ital. Tierschützerinnen kennen die mich an dieses Problem hautnah heranführten. Hier erhielt ich die Motivation diesen tollen Menschen, die sich für die Rechte der Streuner einsetzen, zu helfen.

Streuner gibts auf der ganzen Welt und dies passiert nur, weil die einheimische Bevölkerung nicht einsichtig ist, ihre Hunde kastrieren zu lassen. Doch auch vielerorts ist es ein finanzielles Problem, man hat einfach die finanziellen Mittel nicht um den Nachwuchs zu unterbinden.

2. Was ist Deine Motivation für diesen Job?

Unser Verein hat es sich zum Ziel gemacht, die dortigen Volontärinnen, welche tagtäglich  mit dem ganzen Hundeelend konfrontiert sind, zu unterstützen. Schwerpunkt ist das Kastrieren der Hunde, Schaffung besserer Lebensbedingungen der Hunde, Aufklärungsarbeit in den Schulen durch die Volontärinnen. Unser Ziel ist nicht der Import der Hunde, unser Ziel ist es, die Leute zu einem Umdenken zu bewegen damit die Welpenflut in den nächsten Jahren eingedämmt werden kann.

3. Auf was achtest Du bei der Tiervermittlung?

Unser Verein verfügt über die Handelsbewilligung für den Import der Hunde, dies jedoch beschränkt sich bis max 50 Tiere im Jahr. Da die Anforderungen in der Schweiz für Hunde immer schwieriger und komplexer werden, müssen wir bei der Auswahl der Hunde sehr sorgfältig und achtsam abwägen, ob sich dieser Hund in unser CH-Leben integrieren lässt. Es reicht nicht mit dem Jöh-Effekt oder oh der arme Hund..der müssen wir unbedingt retten – wenn sich dann herausstellt dass der Hund weder Rudel- noch Menschentauglich ist...Denn die Menschen hier wollen am liebsten einen 0815 Hund, einer der schon stubenrein ist, leinelaufen kann, der vertraut mit den Umweltreizen ist, etc. Ich vergleiche diese Hunde immer mit einem “Rohdiamant” sie sind wunderschön und ungeschliffen, der passende Schliff muss dann jeder seinem Hund geben, dies bedeutet jedoch auch sich bewusst zu sein, was man sich ins Haus holt und man viel Arbeit bei der Erziehung seines Hundes aufbringen muss.  Damit wir für den suchenden Hundefreund auch den richtigen Hund finden ist es von grossem Vorteil das “Menschenprofil sowie auch dasjenige des Hundes” zu kennen. Dies setzt jedoch von unserer Seite Hunde- sowie Rassespezifische Kenntnisse voraus!

4. Welchen Tipp kannst Du Personen geben, die gerne einen Strassenhund aufnehmen würden?

Viele Strassenhunde lebten bereits in einer Familie bevor man sie sich ihrer entledigt hatte. Diese Hunde sind aufgeschlossen, verträglich mit den Hunden, zeigen keinerlei Ängste gegenüber den Umweltreizen – solche Tiere sind einfacher zu vermitteln als einen Hund, der in der Prägungsphase Schlechtes erlebt hatte und daher, wie es der Ausdruck schon sagt, schlecht geprägt wurden.Für solche Hunde muss der Tierhalter fundierte Kenntnisse im Umgang mit ängstlichen Hunden haben, er muss auch sehr viel Zeit und Geduld investieren können. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, ist eine Vermittlung ängstlicher Hunde bereits zum Scheitern verurteilt, die Menschen sind dann komplett überfordert und die Konsequenz ist, dass der Hund sein Zuhause verlassen muss. In meinen Augen ist es wichtig dass der vermittelnde Verein die Hunde gut kennt, wichtige Infos zum Charakter des Hundes besitzt, nur wenn diese Eigenschaften gewährleistet sind kann man dann für den Hund, mit einem entsprechenden Beschrieb, einen geeignetes Herrchen für den Hund finden.Man muss auch bedenken dass der Hund einige Jahre in der neuen Familie leben sollte, und nicht, wenn er dann zu viele Probleme macht und man ihn nicht mehr händeln kann dann auf dem Tisch beim Tierarzt landet.. 

Welpen haben es da einiges einfacher als ausgewachsene Hunde, doch auch hier kann ich nach meinen langjährigen Erfahrung nur positives berichten wenn man in der Lage ist, den Hund richtig einzuschätzen  und auch weiss, welche seine  Bedürfnisse sind und dann der zu ihm passende Mensch finden kann – dann entpuppen sich diese Hunde als treue, liebenswerte und sehr dankbare Gefährten!!

5. Was motiviert Dich Experten-Botschafter bei MyLuckyDog zu sein?

MyLuckyDog kann ich jedermann sehr gerne weiter empfehlen, sie achten darauf, dass sie nur ausgewählte und überprüfte Produkte in ihrem Sortiment aufnehmen und sind auch eine kompetente Anlaufstelle für Fragen rund um den Hund :) 

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