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Mit dem Hund zur Arbeit

Immer wieder kommt es vor, dass es Arbeitsgeber gibt, die uns erlauben, unsere Vierbeiner mit zu nehmen. Ich möchte euch heute die wichtigsten Punkte im Büroalltag vom Strolch und Co. erläutern.

 

Gassi Runde:
Bevor die Hunde ins Büro kommen, ist es selbstverständlich, dass sie draussen waren. Hier geht es nicht nur ums Geschäft, dass gemacht werden muss. Für Hunde ist es unglaublich wichtig, sich zu bewegen. Wenn Hunde rennen und schnüffeln können, lasten sie sich aus. Der Hund ist also automatisch ausgeglichener und ruhiger. Dies hilft uns, den Hund während den Arbeitszeiten ruhig zu halten.

Mein Platz:
Hunde haben ein Revierverhalten, soll heissen, sie stecken ganz klar ab, wer wo wohnt und lebt und wer nicht dazu gehört. Wenn ihr also mehrere Hunde im Büro habt, ist es extrem wichtig, dass jeder Hund seinen Platz hat. Ich bevorzuge hier eine Box. In der Box fühlen sich die meisten Hunde geborgen, es ist ähnlich wie eine Höhle und die Box hat den Vorteil, dass im Notfall die Türe einfach geschlossen werden kann und der Hund „versorgt“ ist. Wenn dein Hund die Box nicht kennt, würde ich ein normales Körbchen nehmen. Der Platz alleine macht es aber nicht aus. Mitarbeiter wie die anderen Hunde müssen ganz klar akzeptieren, dass wenn die Hunde auf ihrem Platz sind, dass eine Ruhezone ist. Dein Hund soll wissen, bin ich in meiner Box, lassen die anderen mich in Ruhe. Nun sind die anderen Hundebesitzer gefordert. Es gibt Hunde, die gehen nun mal einfach gerne zu anderen Hunden hin, nicht jeder Hund hat das gleich gerne. Wir als Hundebesitzer müssen uns bewusst sein, dass der Hund von Natur aus fremde Hunde nicht als Freund einstuft. Je nach Verhalten, nach Laune und je nach Charakter kann ein Hund, der in seinem Körbchen liegt, einen vorbeigehenden Hund als Störenfried einstufen. Die oberste Regel ist also, liegt ein Hund im Korb oder in der Box, geht mein Hund nicht ran! Sind die Hunde jedoch in einer neutralen Zone, sehe ich kein Problem, dass man sich beschnuppert. Meiner Meinung nach ist es aber nicht angebracht, wenn Hunde wie die Irren im Büro dann spielen und die ganze Belegschaft unterhalten. Hier ist natürlich einfach ein wenig Menschenverstand gefordert.

Futter und Wasser:
Giardien und andere Bakterien werden über Futter und Wassernäpfe übertragen. Wenn also mehrere Hunde in einem Büro sind, sollte jeder seinen eigenen Napf bewirtschaften. Gerade wenn junge Hunde dabei sind, ist es wichtig, dass Krankheitserreger eingedämmt werden, meist merkt man den erwachsenen Hunde nicht an, dass sie Würmer haben, junge Hunde jedoch, können die Bakterien nicht so gut abtöten und leiden nachher an Durchfall oder Erbrechen. Ebenfalls gibt es Hunde, die es nicht mögen, wenn andere Hunde aus demselben Napf trinken. Falls du deinem Hund während der Arbeitszeit Futter geben willst oder musst, empfehle ich dir, dass direkt im Auto zu machen! Rund ums Futter verstehen die besten Spielkameraden keinen Spass mehr. Hier geht es auch ums Thema Kauknochen! Alles was extrem stinkt, ist im Büro ein No Go! Niemand mag den Gestank von getrockneten Ohren im Büro. Wenn mehrere Hunde in einem Büro sind, sei zu beachten, dass entweder alle was kriegen oder keiner.

Wenn der Mensch kommt:
Viele Hunde bellen oder knurren, sobald jemand einen Raum betritt. Dies kann im Büroalltag ziemlich mühsam werden. Mit Liv habe ich trainiert, dass wenn sie in ihrer Box ist, auch nicht gewacht wird. Zuhause, ohne Box, sieht es anders aus. Besucher, die einfach rein kommen, werden sofort angebellt. Ein klein wenig Wachhund passt, im Büro ist das aber nicht angebracht. Ebenfalls sollte klar sein, dass man den Hund nicht einfach streichelt. Wenn die Regel mit der Ruhezone Box oder Körbchen akzeptiert wird, sollte das mit dem Anfassen aber auch keine Probleme geben.

Fazit:
Wenn wir einige einfache Regeln einhalten und unsere Hunde daran gewöhnen in einer Box oder in einem Körbchen zu sein, wird der Büroalltag mit Hund total entspannt. Wichtig ist, bei mehreren Hunden im Büro muss immer offen kommuniziert werden, wenn Herrchen und Frauchen sich nicht mögen, werden die Hunde sich bestimmt nicht mögen! Probleme also ansprechen und sonst einmal einen Spezialisten im Bereich Rudelverhalten dazu ziehen. Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag. Xenia mit Liv und Gin

 

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