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Meine erste Begleithund 1 Prüfung:

 

Am Wochenende lief ich mit Liv die erste Begleithunde Prüfung. Sehr gerne berichte ich in meinem ersten Bericht heute darüber, wie die Übungen in der Unterordnung und der Führigkeit aufgeteilt sind und was Du für diese Übungen benötigst. In meinem nächsten Bericht erkläre ich die dritte Disziplin, das Fährten und ihr werdet erfahren, wie ich mich optimal auf eine solche Prüfung vorbereite.

 

Das Reglement:
Im Begleithund 1 unterscheidet man zwischen den drei Kategorien Unterordnung, Nasenarbeit und Führigkeit. Jede Disziplin kann mit maximal 100 Punkten erfüllt werden. Um die Prüfung gesamthaft zu bestehen braucht man jedoch in jeder Sparte mindestens 70 Punkte. Fällt man in einer Disziplin unter diese 70 Punkte, besteht man die Prüfung nicht.

 

Die Unterordnung:
Die Unterordnung teilt sich in die Kapitel, Ablegen frei, Leinenführigkeit, Folgen frei, Setzen – Legen und Apportieren.
Ablegen frei:
In dieser Disziplin ist Geduld gefragt. Alle Prüfungsteilnehmer reihen sich nebeneinander auf. Die Hunde sind im Fuss. Der Richter gibt das Kommando fürs Hinlegen und danach muss der Hundeführer ca. 20 Schritte vom Hund weg. Alle Hundeführer stehen danach in einer Linie auf der Höhe des Richters. Die Hunde müssen fünf Minuten ruhig im Platz verharren bis der Richter die Hundeführer auffordert, wieder zu den Hunden zu gehen. Die Hunde kommen auf Kommando vom Richter ins Sitz und werden dann angeleint und die Arbeit ist beendet.
Leinenführigkeit:
Bei der Leinenführigkeit sollte dein Hund freudig und willig an der durchhängenden Leine nahe an deinem linken Bein folgen (Fussposition). Du startest beim Fähnchen in der Grundposition sitz. Danach läufst Du zehn schritte gerade aus, ein Richtungswechsel (90 Grad) nach rechts, dann wieder zehn Schritte auf der Geraden, Richtungswechsel nach Links und dann wieder zehn Schritte gerade aus. Danach folgt eine Drehung um 180Grad nach rechts. Nach der Drehung folgen drei bis vier Schritte und nachher bleibst Du stehen. Der Hund sollte unaufgefordert sofort in die Grundposition Fuss (sitzend) kommen. Nun wird der Hund angeleint und ihr lauft den gleichen Ablauf nochmal. Also zehn Schritte gerade aus, rechtskehrt, zehn Schritte, linkskehrt und dann machst Du 3 Schritte am Fähnchen vorbei und eine 180Grad Drehung gegen den Hund, also links herum. Dein Hund sollte dabei eng um dich herum und dann wieder in der Fussposition ankommen. Der Abschluss wird durch drei weitere Schritte eingeleitet. Am Schluss sitzt der Hund wieder automatisch Fuss bei dir.
Apportieren:
Danach folgt das Apportieren. Dein Hund wartet bei dir im Sitz in der Fussposition. Du wirfst den Gegenstand ca. 6 Meter von dir weg und gibst deinem Hund das Kommando apport. Der Hund sollte motiviert und schnell nach vorne rennen, den Gegenstand aufnehmen und schnell wieder zu dir zurückkommen. Dann sollten die Hunde vor den Hundehalter vorsitzen, mit dem Gegenstand im Maul. Du nimmst den Gegenstand entgegen mit einem Kommando wie „aus“ und dein Hund geht zurück in die Grundposition.

 

Die Führigkeit:
Hier befassen wir uns mit den Übungen, durchgehen einer Personengruppe, Abrufen durch eine Personengruppe und das Überspringen von einem Weitsprung und einem Hochsprung.
Die Personengruppe:

Der Hundeführer muss mit einer lockeren Leine mit einem freudigen, aufgeweckten Hund im Fuss durch eine Personengruppe gehen. Nach der Personengruppe werden 5 Schritte gezählt, dann folgt eine 180Grad Wendung nach rechts. Die Personengruppe wird nochmals durchquert und der Hundeführer stoppt danach beim Fähnchen. Auch hier wird erwartet, dass der Hund sauber in der Sitzposition im Fuss anhält. Ist diese Übung durch, kehrt sich der Hundeführer mit Hund wieder zur Personengruppe, leint den Hund ab und gibt ihm ein Kommando fürs Warten. Du durchquerst die Personengruppe, zählst zehn Schritte ab und hältst dann an. Drehst dich in die Richtung 
zu deinem Hund und rufst den Hund in die Fussposition ab.
Die Sprünge:

Beim Hochsprung platzieren sich Hundeführer und Hund ca. 3 Meter vor dem Sprung. Das Kommando Fuss fordert den Hund zu motiviertem Mitlaufen auf. Beim Sprung kommt ein Kommando wie „hopp“ und danach sollte der Hund sofort wieder den Anschluss zum Hundeführer suchen. Das ganze geschieht im normalen Schritttempo. Die Arbeit wird in der Grundstellung also im Sitz, beendet. Der Weitsprung wird genau gleich behandelt, darf jedoch im Laufschritt angelaufen werden. Zuerst kommen drei vier normale Schritte, dann darfst Du in ein leichtes Joggen verfallen. Nach dem Sprung sollte der Hund auch hier sofort den Anschluss finden und die Übung wird in der Grundposition beendet.

 

Was Du benötigst:
Für diesen Teil der Begleithunde 1 Prüfung brauchst Du folgende Utensilien:
- Apport Gegenstand
- Führleine
- Halsband
- Hundeleckerli
- Eine gültige Mitgliedkarte von einem Verein
- ein gültiges Leistungsheft

 

Ich hoffe, dass ich Euch dazu bewegen konnte, die Sportart Begleithund mal auszuprobieren und freue mich, euch Morgen etwas über das Fährten und die optimale Prüfungsvorbereitung zu erzählen.

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