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Magendarm Erkrankungen bei Hunden

In meinem heutigen Blog möchte ich Euch die bekanntesten Magendarm-Erkrankungen bei Hunden von A bis Z aufzeigen. Zu jeder Krankheit werde ich kurz erläutern was die genauen Symptome sind und wie die Krankheit behandelt wird oder entsteht.

Nicht zu jedem Buchstaben gibt es eine passende Erkrankung. Ich habe mich für folgende elf bekannte Probleme beschränkt.

Analbeutelentzündung bzw. Abszess
Colitis ulcerosa  / chronische Dickdarmentzündung beim Hund
Diarrhoe / Durchfall
Enteritis / Dünndarmentzündung
Gastritis / Magenschleimhautentzündung
Gastroenteritis / akute Magen-Darmentzündung

IBD/Inflammatory bowel desease / chronische Darmentzündung beim Hund
Inappetenz / Appetitlosigkeit
Meteorismus / Blähungen
Obstipation / Verstopfung
Parasitosen / endogene Parasiten
Vomitus / Erbrechen beim
 

Analbeutelentzündung:

Neben dem Anus befinden sich kleine Hautvertiefungen die innen mit Drüsen ausgekleidet sind. Hier wird der Geruch des Hundes produziert. Diese Drüsenbeutel können ganz leicht verstopfen. Man sieht die Hunde auf der Analregion herumrutschen. Wenn es eine Wölbung nach aussen aufzeigt muss der Tierarzt schleunigst eingreifen. Manuell können die Beutel entleert werden.

Chronische Dickdarmentzündung beim Hund:

Der Name ist Programm, wir sprechen von der Entzündung vom Dickdarm bei Hunden. Diese Krankheit äussert sich durch unkontrollierbaren Kotverlust, häufiger Kotverlust und der Kot ist sehr schleimig und teilweise blutig. Die Hunde fressen aber normal weiter und es wird auch kein unverdautes Futter ausgeschieden.

Durchfall beim Hund:

Als Durchfall wird Kot bezeichnet, der weich, breiig oder sogar wässrig ausgeschieden wird. Durchfall wird durch viele verschiedene Ursachen ausgelöst. Es kann bei normalen Erkrankungen oder Infektionen auftreten, bei einer Futterallergie oder einer Futterumstellung, Es kann aber genau so bei Stress oder Nervosität zu Durchfall kommen. Bei Durchfall wird immer zuerst nach der Ursache gesucht, Durchfall kann man nicht einfach so behandeln. Was aber immer wieder hilfreich ist, sind Kohle-Leckerli, sie machen den Kot ein wenig fester, so verliert der Hund nicht so viel Wasser.

 

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Dünndarmentzündung:

Wie bei der Dickdarmentzündung ist auch hier der genannte Dartmteil befallen. Der Dünndarm kann nur teilweise oder auch ganz entzündet sein. Je nach dem wie der Kot aussieht, wird entschieden ob es sich um eine Dickdarm- oder um eine normale Darmentzündung handelt. Bei Dünndarmentzündungen können Bakterien oder Viren schuld sein, es kann aber ebenso eine Futterumstellung oder falsche Fütterung das Problem sein. Störungen des Kreislaufes, Erbrechen und starke Darmgeräusche werden als Symptome aufgezeigt.

Magenschleimhautentzündung bei Hunden:

Kurz zur Erklärung, die Magenschleimhaut kleidet den gesamten Magen von Innen aus. Spezielle und einzigartige Schutzschilder schützen sie vor der Magensäure und den Verdauungssäften. Die Schleimhaut hat eine extrem hohe Selbstheilungskraft.

Wenn diese Schleimhaut also entzündet ist, muss ein Faktor die Schutzwälle durchbrochen haben oder es gibt Schäden an der Schleimhaut. Durch Stress, Parasiten, verdorbenes Futter, Giftpflanzen Chemikalien oder verschluckte Fremdkörper kann es zu so einer Durchbrechung der Haut führen. Gerade im Winter ist die Schneegastritis bekannt. Durch zu viel oder verunreinigter Schnee entsteht eine Entzündung.

Die akute Magen-Darmentzündung:

Dies ist eine ganz fiese Magen Darmkrankheit, eigentlich die «Richtige». Hier kommt die Entzündung vom Magen und vom Darm. Die Krankheitsbilder laufen also parallel. Die Symptome sind nun gleich wie bei Menschen. Erbrechen und Durchfall kommt zusammen, dazu ist der Hund appetitlos und die Nahrung wird sogar total verweigert. Die Konsistenz vom Durchfall ist von schwarz über wässrig bis zu schleimig mit Blut. Durch den Verlust von so viel Flüssigkeit leider der Kreislauf. Wenn Hunde diese Symptome zeigen sollte man darauf achten, dass der Hund unbedingt genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Wenn die Schleimhäute sich dunkel einfärben und der Speichel zähflüssig wird sollte dringend ein Tierarzt aufgesucht werden. Die häufigste Ursache bei dieser Entzündung sind Viren und Bakterien. Eine weitere Ursache ist das Fressen von toten Tieren oder von Kot von Artgenossen.

Wenn dein Hund ständig Sachen frisst, sei es Kot, Abfall oder tote Tiere, empfehle ich dir einerseits den Hund öfters an der Leine zu führen und die andere Variante wäre dann ein Maulkorb.

 

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Gin hatte schon einige Magen- Darmentzündungen und ich muss jedes Mal extrem aufpassen, dass sie mir nicht zusammenbricht! Meine Tricks verrate ich Euch jetzt. Wenn ich merke das sie Bauchschmerzen hat, Durchfall und Erbrechen dazu kommt, präpariere ich in einem ersten Schritt das Futter. Ich weiche Gins Trockenfutter über die Nacht im Wasser ein, von dieser Portion gebe ich ihr zwei Esslöffel mit Hüttenkäse zum Frühstück, so hat sie wenigstens etwas in ihrem Magen. Danach folgt mein Notfall Karotten Brei und einige Stunden immer Magenleeren. Da sie sonst schon eher dünn ist, lasse ich sie nur ungern fasten.

Wenn Gin dann aber doch mit dem Gewicht total zusammen fällt nehme ich zur Auffütterung Rinderfettpulver! Es dient als Energielieferant und als Appetitanreger.

 

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Wie ihr den Karottenbrei selber machen könnt und was ich sonst noch gegen Magenprobleme bei Hunden empfehle findet ihr in diesem Blogg.

 

Die anderen sechs Krankheiten werden wir dann in einem nächsten Blogg noch anschauen.

Ich freue mich auf weitere Berichte für Euch, zusammen bringen wir Licht in die dunkle Hunde Krankheiten Welt.

Wir wünschen euch eine schöne Woche, Xenia mit Liv und Gin

 

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