Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit

Der Frühling ist da! Die ersten warmen Sonnentage sind vorüber und im Wald spriessen die Blümchen. Nun ist auch für unsere einheimischen Wildtiere die Zeit um sich fortzupflanzen. Es beginnt die sogenannte Brut- und Setzzeit. In diesen Monaten ist in vielen Kantonen in der Schweiz im Wald und am Waldrand eine Leinenpflicht. Um euch ein wenig zu helfen, wo ihr wann die Leine dran lassen müsst, mache ich eine Übersicht.

 

Mir ist es aber wichtig, zu betonen, dass auch wenn keine Leinenpflicht besteht, die Hunde immer abrufbar sein müssen. Hunde, die jagen, gehören an die Leine!

In den Kantonen Basel Land, Solothurn und Aargau ist ab dem 1. April bis und mit dem 31. Juli Leinenpflicht. Dies betrifft alle Hunderassen die sich um und im Wald aufhalten.

In Neuenburg müssen die Hunde ab dem 15. April bis und mit dem 30. Juni angeleint bleiben und in Schaffhausen sagt einfach, dass während der Brut und Setzzeit Leinenpflicht ist.

Genf schliesst sich den ersten Kantonen an, startet am 1. April, die Leinenpflicht endet aber bereits am 15. Juli wieder.

Wenn wir uns im Kanton Glarus aufhalten, ist es von Vorteil zu wissen, dass Hunde das ganze Jahr angeleint sein müssen. Sobald man sich am Waldrand aufhält, Hund anleinen.

Im Kanton Ob- und Nidwalden gestaltet sich die Regelung der Hunde sehr kompliziert, man sollte sich vorab bei der jeweiligen Gemeinde erkundigen, um sicher keine Fehler zu begehen.

In Zürich gilt die Richtlinie, dass Hunde im Wald und in der Dunkelheit auf Sichtweite sein müssen, dies kann aber auch ohne Leine sein. Es gibt einzelnen Waldteile, die eine Leinenpflicht separat ausweisen und diese aber auch so beschildern.

In Bern gibt es keine offizielle Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit, sie beziehen sich vor allem auf die Leinenpflicht auf öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Luzern hat eine sehr spannende Regel, sie verbieten grundsätzlich das Jagen. Dies ist meiner Meinung nach klar, dass unsere Hunde das nicht dürfen.

Dein Kanton ist nicht dabei? Dann informiere dich bei der Stiftung für das Tier im Recht, da siehst Du gleich alle Regeln für die einzelnen Kantone.

Was passiert, wenn ich meinen Hund trotz Leinenpflicht frei lasse?

Es ist so, es spielt keine Rolle ob dein Hund jagt oder nicht, wenn die Leine nicht dran ist, kriegst Du eine Busse. Wenn es dazu kommt, dass ein Hund ein Wildtier beisst, muss der Hundehalter für den Wildschaden aufkommen. Wenn dies mehrere Male vorkommt, kann es zu einer Anzeige wegen fahrlässiger Tierquälerei kommen. Es lohnt sich also nicht, hier ein Risiko einzugehen.

 

 

Was passiert, wenn ein Wildhüter mein Hund beim Jagen sieht?

Hier kommt der Hacken, in vielen Kantonen der Schweiz darf ein Hund, der offensichtlich jagdt, abgeschossen werden! Es gibt Kantone wie Basel Land, Aargau oder Schwyz, da wird der Hundehalter zuerst ermahnt, bei einer Wiederholung, schiesst der Jäger den Hund. In anderen Kantonen wie Freiburg, Glarus und Jura aber auch Thurgau und Zug, Graubünden und Waadt darf der Hund ohne Vorwarnung geschossen werden! In diesen Kantonen muss der Jäger aber vor dem Schiessen versuchen, den Hund wenigstens einzufangen.

Sind wir ehrlich, es ist gut zu wissen, aber testen wir diese Gesetzte lieber nicht aus.

Es gibt in der Zwischenzeit so viele sehr angenehme Produkte und unsere Hunde können immer noch über Wiesen und Felder rennen.

Meine Leinenauswahl:

Liv darf grundsätzlich nicht so oft frei laufen, sie ist wirklich eine elende Besserwisserin und haut immer ab, nimmt einen anderen Weg oder buddelt frisch fröhlich Mauslöcher aus. Ich bin überzeugt, wenn sie könnte, würde sie Wild jagen. Sie führe ich ganzjährlich an eine Flexileine.

Ich bevorzuge für Liv die Flexis mit dünnem Gurtband und weniger Zug, dass reicht alle Mal. Im Dunkeln habe ich dann die reflektierende Flexileine dabei. Sichtschutz und Leine in einem also.

Gin führe ich ab und zu auch an einer Flexi, ich mag bei Ihr aber die eher starken Flexileinen, sie hat ganz schön viel Kraft.

Gin hat zudem noch normale kurze Leinen, sie läuft extrem gut Bei Fuss und ich brauche eigentlich keine Leinenverlängerung.

Meistens sind unsere Spaziergänge eine Kombination aus Wald und Feldwegen, wie gehe ich also mit einem Hund um, der sehr gut hört und eigentlich frei laufen kann. Bei Gin habe ich die Lösung, ich führe sie im Wald am Kurzführer und lasse sie gleich mit dem Kurzführer dann übers Feld rennen. Dies hat den Vorteil, dass ich die Leine nicht immer an und abschnallen muss. Aber Achtung, dies ist wirklich nur eine Lösung wenn die Hunde sowieso schon immer sehr dicht Fuss laufen und nicht ziehen, ansonsten bringt das nichts.

KERBL

Kurzführer aus Leder mit Stopper

CHF 8.90 CHF 9.90Zum Produkt

Für Hunde die eher nicht so eng laufen, empfehle ich einfach eine Schleppleine. Sie kann am Boden nachgezogen werden und stört weder Hund noch Hundehalter.

 

KERBL

Schleppleine Easy Care 10m- neongelb

CHF 26.90 CHF 29.90Zum Produkt

Da es meiner Meinung nach nichts Schöneres als eine farbige Leine gibt, habe ich meinen Hunden ein neues Set von Molly&Stitch gekauft.

Molly & Stitch

Maritime Führleine aus Segeltau handgeflochten - rot

CHF 65.60 CHF 72.90Zum Produkt

Die Artikel sollten bald kommen und ich freue mich schon, euch darüber zu berichten.

 

Ich wünsche euch allen einen guten Start in den Frühling.

 

Xenia mit Liv und Gin

Einfach gelöst, ich halte Gin, Gin hält Liv ;-)
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