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Leinenlaufen

Ein nie endendes Thema ist das Leinenlaufen. Die Geister sind geteilt und jeder macht es ein wenig anders. Ich würde das Thema heute aber wieder einmal ein wenig genauer anschauen und euch einige Tipps geben, wie eure Hunde besser an der Leine laufen und wie man sich mit Hunden an der Leine verhält.

 

Die passenden Leine kaufen:

Als erster Schritt musst Du dich entscheiden, welche Leine du gerne hättest. Ich habe Zuhause zwei unterschiedliche Leinentypen. Liv führe ich eigentlich immer an der Flexileine. Sie hat einen ziemlichen Jagd und Schnüffeltrieb und ohne Flexileine sind die Spaziergänge eher anstrengend.  Liv hat nur 13 Kilo und lässt sich so auch an einer kleinen Flexileine problemlos führen. Gin hingegen lauft meistens ohne Leine. Bei ihr bevorzuge ich Leinen ohne Ringe, einfach eine ganz normale am liebsten nicht allzu lange Leine.  Hier ist der Vorteil das Um Henken der Leine. Ohne Ringe ist die Leine unglaublich unstörend.

 

An der Leine:

Mit Gin habe ich das Kommando „ici“ also ein französisches Hier aufgebaut. Sie lauft dann einfach in meiner Nähe, an durchhängender Leine! Liv kann an der Flexi eigentlich hin und her laufen wie sie möchte und das stimmt für uns beide so ganz gut.

Aufbau Leinenlaufen:

Wie immer heisst es, viele Wege führen nach Rom. Mit Gin habe ich als Welpen sehr intensiv am Leinenlaufen geübt. Wir sind auf eine grosse Wiese und ich habe ständig die Richtung gewechselt, immer wenn sie schnell anschliesst, gibt es ein Leckerli. Nach einigen Tagen hatte sie das raus und heute muss ich keine Leckerli mehr abgeben. Bei Gin ist ebenfalls der Vorteil, dass sie auf ihren Ball wartet. Sie darf ohne Leine immer mit Ball laufen. So verlässt sie mich ganz bestimmt nicht. Mit Liv habe ich das vor 6 Jahren nicht so bewusst geübt. Da sie sehr ängstlich war, musste ich schauen, dass sie überhaupt vorwärts geht. Nach einem halben Jahr habe ich das Kommando zurück aufgebaut. Mit diesem Kommando geht sie hinter mich, also auch hier wäre bei einer normalen Führleine ein angenehmes Laufen möglich. Je nach Hundetyp eignen sich auch beide Aufbauarten. Ein Kommando fürs neben einem her laufen und ein Kommando fürs leicht hinter einem laufen.

Nebenbei habe ich auch das „Rüber“ aufgebaut. Ich finde es sehr wichtig, dass man die Hunde einfach auf die andere Seite schicken kann, mit und ohne Leine. Übe das mit Leine, Du sagst das Kommando und nimmst die Leine in die Hand, in welche der Hund wechseln soll, nun wird er automatisch die Seite wechseln, danach kannst Du das Kommando loben. Mit der Zeit musst Du dem Hund den Weg immer weniger zeigen und er wechselt automatisch die Seite auf den Kommando.

Ein weiterer Tipp für das Ableinen. Lerne deinem Hund, dass er immer zuerst ins Sitz oder Platz muss, bevor er ab der Leine darf. Viele Hunde lernen das Geräusch von der Leinenlösung und hauen dann schnellstmöglich ab.

Regeln an der Leine:

Immer ein Diskussionsthema, Hunde an der Leine spielen nicht! Wenn ein Hund an der Leine ist nehme ich meinen Hund auch sofort an die Leine. Auch an der Flexileine nehme ich meinen Hund kurz. Niemand weiss, warum der entgegenkommende Hund angeleint ist. Persönlich kann ich hier viele Leidensgeschichte n erzählen. Meine Hündinnen sind beide nicht wirklich kompatibel mit fremden Hunden und es ist mir auch kein Anliegen, dass sie es werden. Hunde spielen nicht, sie machen Rangordnungsdisskusionen und das möchte ich meinen Hunden nicht antun. Beide Hunde haben im Reitstall ein Rudel und sie haben einige Hunde im Bekanntenkreis, wo die Rudelstellung klar ist und wir die Hunde auch frei laufen lassen. Wenn also ein fremder, freier Hund auf uns zukommt, bin ich darauf angewiesen, dass der andere Hundeführer seinen Hund an die Leine nimmt.

Ich bitte immer wieder höflich darum und möchte dieses Anliegen auch euch ans Herz legen.

 

Ich wünsche euch allen eine gute Woche

Xenia mit Liv und Gin

 

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