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In X einfachen Schritten zum richtigen Schleppleinen – Training

Herzlich Willkommen zu einem neuen Blogbeitrag. Da wir Unsicherheit bezüglich dem Freilauf haben, infolge mehreren bösartigen Erlebnissen, üben wir nun den Rückruf und andere Sachen an der Schleppleine. Ich zeige Dir wie man einfach und schnell die Schleppleine trainieren kann. Der Hund gewöhnt sich schnell daran, versprochen!

Zu Hause verfolgen Dich Deine Hunde auf Schritt und Tritt und dies seit Welpe an. Doch draussen ist die Welt viel interessanter und da sind Kommandos gar nicht mehr wichtig. Hier ein Vogel, dort eine Katze und jede Menge, leckere Düfte.

Deshalb ist in solchen Situationen eine Schleppleine das perfektes Hilfsmittel, um den Hund aus einer Distanz zu erinnern, was Kommando «hier» eigentlich bedeutet.

 

Es gibt verschiedene Längen und Materialien, wie fünf, zehn oder fünfzehn Meter. Wir haben uns für die zehn Meter lange Leine entschieden. Die Schleppleine ist ein geeignetes Mittel, um den Außenfokus des Hundes „nach innen“, auf seinen Menschen, zu lenken. Dies ist auch für ängstliche Hunde gut, die  immer an den Beinen kleben.

Natürlich gibt es wie bei jedem anderen Hilfsmittel Pro und Contra. Es gibt deshalb auch hier Kritiker, aus diesem Grund vielleicht, da sie womöglich die Schleppleine falsch eingesetzt haben und dem Hund nun geschadet haben. Anyway, wir sind offen für Neues und jetzt schon ein Fan davon.  
Jetzt ist es wichtig ein Brustgeschirr zu tragen, denn beim ernsthaften eingreifen kann man den Halswirbel schaden, wenn man ein Halsband trägt und voll auf die Leine tritt.

 

Und so geht’s: Die Schleppleine schleift am Boden hinter Deinem Hund her. Es sollte am besten eine Plastik/ Biothane Leine sein, denn sonst hängen sich Büsche oder Äste ein. Wichtig sind auch gute Schuhe um im richtigen Zeitpunkt auf die Leine treten zu können.  

Aber Achtung! Beim Durchrutschen der Schleppleine durch die Hand können nämlich Brandverletzungen entstehen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass der Hund das Kommando «hier» schon ein wenig beherrscht!

 
Nun ist es wichtig in einer ruhigen Umgebung zu trainieren. Sonst ist der Hund schnell abgelenkt. Zu Beginn arbeitet man mit der Schleppleine in der Hand, verkürzt auf etwa vier Meter. Wenn man später mit der ganz langen Schleppleine arbeiten, sollten man diese nicht mehr in die Hand nehmen, weil man einen grösseren Hund einfach nicht halten kann, wenn der davon springt.
 
Ein Hund schnüffelt herum und kümmert sich nicht um Frauchen oder Herrchen, bis er plötzlich «hier» hört. Wenn nun der Hund kommt, wir er belohnt, sei es mit Wurst oder Lieblingsleckerlies. Sobald der Hund nun Blickkontakt aufnimmt wird er wieder und wieder belohnt. Wenn der Hund nun jedes Mal uns überholt, wechselt man sofort die Richtung.

Folgt aber jetzt eine Situation, in dem der Hund nicht aufmerksam ist, schnüffelt oder einen anderen Hund sieht, wird wieder zu sich gerufen. Wenn dies nicht funktioniert, erfolgt eine Leinenimpuls, kein zerren! Das ist nicht der Sinn der Schleppleine. Der Hund soll einfach die Bewegung der Schleppleine spüren. Denn so nimmt man den Hund wieder zu sich zurück – aus der Situation raus.

Wenn der Hund gerade guter Blickkontakt hat, beginnen wir mit der Richtungswechsel. Das heisst, ohne Ankündigung ändert man die Richtung, nach links oder rechts, hinten oder vorne. Dein Hund wird sich schnell auf Dich konzentrieren. Wenn er also sich zuwendet wird IMMER gelobt! Wichtig, im gesamten Training verwendet man immer die Schleppleine, egal wo hin. Freilauf gibt es in dieser Zeit nicht, bis der Rückruf einwandfrei klappt. Aber kein schlechtes Gewissen, Dein Hund gewöhnt sich an die Schleppleine und darf ja auch trotzdem spielen.

Mit dem Leinen Training kann man den Hund erinnern, was man mit «Nein» meint. Deshalb korrigieren man ungewolltes Verhalten des Hundes. Dem Hund wird erst per Ansprache mit «Nein, komm hier» die Möglichkeit gegeben sich an uns zu orientieren. Doch wenn er dann nicht hören will, setzt man die Korrektur ein, dann tritt man auf die Schleppleine und stoppt den Hund.

Das Verhalten wird somit von aussen abgebrochen, aber der Hund verbindet die Korrektur mit der Schleppleine.

Ich habe gelesen, dass die Trainingsdauer ein Jahr geht. Ja hat mich auch geschockt, doch wenn man danach einen gut erzogenen Hund für immer hat, ist es wenig…

Man kann sich schon auf doofe Kommentare vorbereiten, da es viele Kritiker gibt, doch lasst euch nicht unterkriegen – niemals!

Bis Bald und viel Erfolg!

 

Fabienne mit Mopsis

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