Hundemüde – Das Schlafverhalten unserer Hunde

„Ich bin hundemüde“, lautet ein gebräuchliches Sprichwort. Doch sind unsere Vierbeiner wirklich so schläfrige Tiere? In diesem Blog geht es um das Schlafverhalten unserer Hundefreunde.

 

Die Tiefschlafphase eines Hundes beträgt nur ca. 5-8 Stunden am Tag, was der Schlafmenge eines Menschen sehr nahe kommt. Das ist verglichen mit anderen Lebewesen nicht besonders viel. Hunde schlafen aber nicht nur im Tiefschlaf, sondern dösen zusätzlich mehrere Stunden und ruhen sich in Leichtschlafphasen aus. Gesamthaft verbringt ein Hund dann tatsächlich 10-20 Stunden am Tag mit „schlafen“, was natürlich von Tier zu Tier stark variieren kann. Unsere Lieblingshaustiere passen sich in ihrem Schlafrhythmus sehr stark dem Menschen und seinen Gewohnheiten an. So legt sich unser Hund oft vor oder neben uns auf den Boden, wenn wir uns hinsetzen und ausruhen. Wenn sich unser Vierbeiner neben uns mit geschlossenen Augen ausruht, haben die Ohren und die Nase trotzdem volle Kontrolle über den Körper und bei der kleinsten Bewegung ist unser Liebling wach und aufmerksam. Wenn Hunde für ihren nächtlichen Schlaf ein Plätzchen suchen, gehen sie meist in eine Ecke, bei der sie Rückendeckung haben und sich geschützt fühlen. Wichtig ist, dass der Schlafplatz unseres Haustiers nicht der Zugluft oder Kälte ausgesetzt ist. Bevor sich ein Hund zum Schlafen hinlegt, dreht er sich oft im Kreis und nimmt seinen Schlafplatz nochmal genau unter die Lupe. Manchmal verschafft er sich durch Scharren eine passende Mulde, in die er sich nachher hineinkuscheln kann.

Die Schlafposition:

Die meisten Hunde bevorzugen eine dieser beiden Schlafpositionen: Die ausgestreckte Seitenlage sieht man bei Hunden oft tagsüber im Sommer, wenn die Sonne den Hundekörper wärmt. Das Tier liegt dabei auf der Seite und streckt alle vier Beine von sich. Eher ängstliche Hunde oder bei Kälte rollen sich die Tiere gern zusammen und strecken in dieser Bauchlage ihre Schnauze unter die Schwanzwurzel. Diese Stellung hält den Körper warm und schützt die empfindlichen Körperregionen.

Aber natürlich gibt es auch bei Hunden noch zahlreiche andere Schlafpositionen, die man beobachten kann. Interessant anzusehen sind vor allem Hunde die träumen. Im Traum zucken viele Vierbeiner mit den Pfoten, haben zitternde Lefzen oder gewisse Tiere rennen sogar im Schlaf. Diese Phänomene treten nur in den Tiefschlafphasen unserer Lieblinge auf und deuten auf eine erhöhte Traumaktivität hin. In solchen Momenten sollte man seinen Hund keinesfalls wecken. Aber auch Hunde können Albträume haben! Wenn das Tier vor Dir nur noch zittert im Schlaf, ist es besser es sanft aus seinem Albtraum aufzuwecken. Wichtig ist aber, dass man einen schlafenden Hund nie ruckartig oder unsanft weckt, denn so entstehen leider immer wieder Unfälle und es kann passieren, dass der Hund allgemein unruhiger wird.

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