Hundefutter: Fertigfutter, BARF oder gar selber kochen?

Das Thema Hundeernährung ist ein wahrer Dschungel, es existieren so viele Meinungen, wie Glaubensansätze.

Generell unterscheidet man zwischen mehreren Futtermitteltypen: 

Trockenfutter für Hunde

Trockenfertigfutter enthält weniger als 10% Wasser und wird in Säcken zu 1- 15 Kg von verschiedenen Herstellern angeboten. Ein qualitativ gutes Futter zu finden, das neben einem hohen Anteil hochwertigem Protein eine gute Verdaulichkeit aufweist, ist nicht immer leicht. Ein stolzer Preis ist kein Garant für ein hochwertiges Futter. Trockenfutter ist lange haltbar und hat kaum Eigengeruch, wird jedoch häufig, vor allem von kleinen Hunden verschmäht oder nur ungern gegessen.

Halbfeuchtfutter für Hunde

Halbfeuchtes Futter enthält ca. 15- 30% Wasser und wird als „Hundewurst“ in Folie eingeschweist oder lose in Packungen verkauft. Fast alle Hunde nehmen dieses Futter problemlos an. Leider ist der enthaltende Zuckeranteil z.T. sehr hoch. Ich empfehle hier das getreidefreie Halbfeuchtfutter von swiss natural.

Nassfutter für Hunde

Feuchtfutter mit ca. 75% Wasseranteil wird meist in Dosen in den Handel gebracht gibt es aber auch in praktischen wiederverschliessbaren Gläsern oder Würsten. Es ist nach dem Öffnen nur kurz ca. 1-3 Tage haltbar und weist einen eher unangenehmen Geruch auf. Vom Hund wird es gern und bevorzugt gefressen.

B.A.R.F

Immer mehr Hundehalter sind durch die mangelnde Transparenz bei Fertigfutter und immer wieder auftretenden Futtermittelskandalen verunsichert und suchen nach anderen, natürlicheren Fütterungskonzepten. Das Füttern mit BARF (Biologisch artgerechtes rohes Futter) oder gar das Kochen für den Hund, hat in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Es empfiehlt sich jedoch vorher, sich über geeignete Weiterbildungsmöglichkeiten (Kurse, Fachbücher) gut über die lebensnotwendigen Futterbausteine, Vor-und- Nachteile sowie Gefahren und Risiken zu informieren.

Egal, welcher Futtertyp, ein informativer Ernährungskurs kann viele neue Möglichkeiten aufzeigen und Wissenslücken schliessen. Ein Kurs bietet Dir Informationen zur Fütterungspraxis insbesondere zu Kennzeichnung von Futtermitteln, Inhaltsangaben, Energiebedarf und Futtermenge berechnen, sowie den richtigen Umgang bei Futterproblemen bzw. Unverträglichkeit. Das MyLuckyDog Experten-Team steht Dir jederzeit gerne bei Fragen zur Verfügung und kann Dich entsprechend der Bedürfnisse Deines Hundes beraten. 

Zahnpflege für Hunde

Die Zähne des Hundes sind sein höchstes Gut. Diese sollten durch Zahnpflegeprodukte, Büffelhautknochen oder langanhaltendem Kauspass (z.B. Straussen- und- Rindersehnen) gut gepflegt und erhalten werden. Die Zähne einmal pro Woche kontrollieren und bei starkem Zahnstein, Mundgeruch oder abgebrochenen Zähnen den Tierarzt aufsuchen.

Belohnungen sollten nur in Maßen gegeben werden, sie enthalten enorm viel Zucker. Beides, Belohnungen und Knochen werden von der Tagesmenge vom Hauptfutter abgezogen, um Übergewicht zu vermeiden. Frisches Wasser muss dem Hund stets zur freien Verfügung stehen.

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