Bis 22.12. um 14 Uhr bestellen & freuen!

Hundeerziehung

Das Thema Hundeerziehung ist riesig und die Meinungen über Lernmethoden extrem unterschiedlich. Keine Theorie ist richtig oder falsch, jeder muss die Lösung finden, welche am Besten zu ihm und seinem vierbeinigen Partner passt.


"Zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist die Arbeit"


Mit diesem Satz zitiere ich Pannek und gebe den Grundsatz meiner Einstellung zum Thema Erziehung weiter. In meinen Augen ist Erziehung nichts anderes als Lernen und Lernen bedeutet Arbeit. Die Hundeerziehung kostet Zeit, Geduld und Nerven und doch kann man aus jeder Trainingseinheit auch etwas für sich mitnehmen.

In meinen kommenden Beiträgen möchte ich euch Teile meiner Hundeerziehung näher bringen. Wie ich ein Sitz, Platz oder "Pfötchen geben" meinem Hund beigebracht habe und was meiner Meinung nach zu den Gepflogenheiten eines jeden Hundes gehört. Diese Lernmethoden haben bei meiner Hündin funktioniert, dass heisst aber noch lange nicht, dass diese der Schlüssel für alle Hundehalter zum Ziel ist. Jeder Hund lernt anders und jeder Hundeführer kann Lernmethoden unterschiedlich anwenden. Sucht euch am Besten eine Hundeschule, wo euch die Trainer sympathisch sind, die Gruppe eurem Gusto entspricht und ihr merkt, dass euer Hund entspannt auf den Platz maschiert.

Ich habe für mich meine Coachs gefunden, welche mir auch bei Fragen über Futter, Gesundheit und Allgemeinwissen über Hunde immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich fühle mich immer verstanden und weiss, dass ich mit jedem Telefonat, jedem SMS und natürlich jeder Lektion unglaublich viel neues lernen kann. Informationen sind meiner Meinung nach etwas vom Wichtigsten bei der Erziehung. Es beginnt bei der Bestätigungsart, wähle ich Leckerlis, den Clicker, Streicheleinheiten oder ein Lieblingsspielzeug? Weiter geht es über mögliche Bestrafungen, was passiert bei Verweigerungen, wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Belohnung und so weiter. Diese Dinge können wir nicht von Anfang an wissen. Es ist ein Prozess, welcher sich mit dem Hund und dem Hundeführer entwickelt. Vielleicht mag dein erster Hund super gerne Leckerlis, dein zweiter Hund würde jedoch für einen Kong durchs Feuer springen. Dies bedeutet, wir müssen uns immer wieder von neuem auf das Tier einstellen und die Situationen neu beurteilen. Klar kann ich mit meinem Welpen einige Dinge steuern, ich kann ein Spielzeug zum absoluten Favorit machen oder gezielt mit dem Clicker aufbauen. Dies braucht aber ein gewisses Know-how über die jeweiligen Abläufe.

Um zurück zu meinem Zitat zu kommen, neben der bereits beschrieben Arbeit liegt der Anspruch, welchen wir und die Gesellschaft an unseren Hund haben. Möchte ich einmal Turniere laufen oder wird mein Hund ein Familienallrounder? Wo möchte ich meinen Hund überall mit hin nehmen können und wem muss er gehorchen? Diese Wünsche zeigen jedem Hundeführer, welche Arbeit vor einem liegt. Denn von Nichts kommt bekanntlich Nichts. :-)

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.