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Hunde retten und was dabei zu beachten ist

Hunden zu helfen und Tiere in Not zu retten ist der Traum eines jeden Tierfreundes und wird von einigen Menschen nebenberuflich betrieben. Wie weit man Hunden in Not helfen kann und wo unsere Hilfe leider nicht besonders hilfreich ist wollen wir in diesem Blog herausfinden. Hunde können aus ganz verschiedenen Gründen in eine Notsituation hinein gelangen und brauchen je nach dem unsere Hilfe um wieder aus der teilweise lebensbedrohlichen Situation heraus zu kommen. Doch leider können wir nicht immer helfen und begeben uns mit unserer gut gemeinten Hilfe manchmal sogar selber in Gefahr! Damit es nicht mehr so oft passiert, dass sich Menschen in Gefahr begeben und wir unsere Hilfe trotzdem am richtigen Ort gezielt einsetzen können, helfen uns folgende Informationen weiter am richtigen Ort unsere Hilfe anzubieten.

Tierschutz im Inn- und Ausland – Wir geben herrenlosen Hunden eine neue Zukunft

Hunde zu retten hat sicherlich zu einem grossen Teil mit den Strassenhunden, die vor allem im nahen  und fernen Ausland zu finden sind, zu tun. Hunde, die auf der Strasse leben müssen und bereits ohne Zuhause gross geworden sind, leiden oft an diversen Erkrankungen, da sie niemals geimpft, entwurmt oder medizinisch behandelt wurden und leiden sehr oft an Hunger. Einen solchen Hund von der Strasse zu holen, ist aber oft nicht so einfach wie man denkt. Wenn der Hund schon eine ganze Weile oder sogar schon sein halbes Leben auf der Strasse gelebt hat, ist es sehr schwierig ihn in einen Schweizer Haushalt zu integrieren. Ein solcher Hund wurde geprägt von Menschen, die ihn fort jagen, von selbständiger Futtersuche in der Strasse und tritt einem Menschen oft mit Misstrauen oder sogar Angst entgegen. Vor allem Tiere, die bereits im jungen Alter, also auch in ihrer Prägungsphase, auf der Strasse gelebt haben, können sehr schwierig zu handeln sein, da sie diese schlimmen Ereignisse der Strasse nicht so schnell wieder vergessen können wie Hunde, die in einer Familie aufgewachsen sind und erst später zu Strassenhunden geworden sind. Wenn Du also noch kein Hundeexperte bist und für Dich ein sehr geduld- und zeitaufwändiger Hund nicht in Frage kommt, solltest Du Dir entweder einen Welpen oder einen Hund vom Züchter zutun. Falls ein Strassenhund aus dem Ausland nicht in Frage kommt, gibt es auch im Tierheim manchmal Hunde, die nicht aus schwierigen Umständen im Tierheim gelandet sind und deshalb oft nicht komplizierter zu handeln sind als Hunde vom Züchter. Bei Tierheimhunden ist es sehr wichtig so viel wie möglich von der Vorgeschichte des Hundes zu erfahren um sich den passenden Partner aus zu suchen. Aber Hunde retten kann man nicht nur in dem man Hunde kauft, sondern genau so gern gesehen werden auch Sachspenden von Hundebetten bis hin zu Futternäpfen, Leinen, Spielzeug und vieles mehr. Natürlich ist auch die Geldspende eine hervorragende Möglichkeit den Menschen zu helfen, die sich um Strassenhunde und Tiere im Tierheim kümmern und für deren Unterhalt oft selber noch drauf zahlen. Wenn Du mehr über die Pflege und die Vermittlung von Strassenhunden erfahren willst, kontaktiere unsere Botschafterin Carmen Gieriet von SOS Strassenhunde. Ihre Organisation hilft den Hunden in Italien seit dem Jahr 2004 ein besseres Leben zu führen. Dies geschieht vor allem durch Aufklärung der Bevölkerung vor Ort, Kastration der Hunde und noch mehr streunenden Nachwuchs zu verhindern, medizinische Versorgung der Tiere und die Vermittlung einiger Tiere zu uns in die Schweiz.

„Mann versucht Hund vor dem Ertrinken zu retten und begibt sich dabei in Lebensgefahr.“

Leider sieht man diese Zeilen sehr häufig in den Zeitungen dieser Welt. Natürlich können auch unsere Haushunde in eine schlimme Situation geraten, wo sie Rettung benötigen. In vielen Fällen ist dies das Ertrinken in einem Fluss, dessen Strömung stärker ist als es von aussen scheint. Besonders im Sommer wo die meisten Hunde sehr gerne baden gehen, ist es schnell passiert, dass ein Hund sich in ein gefährliches Gewässer begibt. Hier gilt für uns Hundebesitzer grundsätzlich, dass wir den Tieren nicht nachspringen sollen um sie zu retten. So unverständlich dies auch klingen mag, ist es doch eine Tatsache, dass immer wieder Menschen dabei ertrinken ihr Tier aus dem Fluss zu retten und der Hund selbst es aus eigener Kraft ans Ufer geschafft hat. Hunde sind nämlich ausgesprochen gute Schwimmer und kommen mit einer starken Strömung viel besser klar als ein Mensch. Versuche deshalb Deinem Hund auf keinen Fall zu helfen, indem Du ins Wasser gehst. Alternativ kann man mit einem dicken Ast versuchen dem Hund eine Schwimmhilfe zu bieten, gerade verspielte Hunde greifen sich am Ast fest und können so vom Ufer aus wieder zum festen Boden heran gezogen werden. Andernfalls bleibt nur die Möglichkeit eine gut ausgerüstete Zentrale, wie zum Beispiel den Tierrettungsdienst, die Polizei oder die Feuerwehr, zu alarmieren, die dem Hund eventuell helfen könnte. Ansonsten sind sie gezwungen ab zu warten und zu hoffen, dass ihr Hund es schafft an Land zu kommen, was zum guten Glück sehr oft der Fall ist.

Verletzte Hunde retten – Erste Hilfe für den Hund

Natürlich kann es auch sein, dass Du einen Hund findest, der verletzt ist. In diesem Fall gilt ebenfalls an erster Stelle der Selbstschutz. Wie bei einem Unfall mit einem Menschen sollte man zuerst die Unfallstelle sichern und so garantieren, dass sich nicht noch mehr Personen oder Tiere verletzen können. Passe dabei gut auf, dass Du dem Hund nicht zu nahe kommst. Verletzte oder verängstigte Tiere reagieren oft aggressiv und beissen manchmal schneller zu als wir denken können. Zeigt der Hund klare Anzeichen von Abwehr oder Aggressivität sollte man den Tierrettungsdienst kontaktieren und sich selber nicht weiter in Gefahr begeben. Ist das Tier jedoch bewusstlos oder zeigt sich sehr friedlich, kann versucht werden, das Tier auf eine Decke oder die Hutablage eines Autos zu ziehen und zu zu decken. Bewusstlose Tiere kühlen sehr schnell aus und sollten unbedingt gewärmt werden. Das Tier muss eventuell mit einer Maulschlinge bissunfähig gemacht werden, um die helfenden Menschen zu schützen. Bei Blutungen gilt vor dem Transport, wenn möglich eine Versorgung der Wunde, wie man es in einem Erste Hilfe Kurs für Menschen lernt. Wenn die Blutungen gestillt sind, kann das Tier im Kofferraum eines Autos zu einem Tierarzt gebracht werden, der das Tier dann behandeln kann. Aber Achtung! Ein örtlicher Tierarzt ist leider nicht dazu verpflichtet „herrenlose“ Tiere kostenlos zu betreuen. Wenn Du also notfalls nicht bereit bist die Kosten zu tragen, solltest Du den Hund einem Tierrettungsdienst oder der Polizei überlassen.

Nach diesen Informationen hoffe ich, dass die meisten von uns nie in eine Notsituation geraten werden, und wenn doch etwas besser wissen, wie sie zu reagieren haben und was zwingend zu beachten gilt. Im Tierschutz tätig zu sein ist natürlich allgemein eine sehr gute Sache und kann von jedem bewerkstelligt werden.

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