Hunde an Silvester – Angst und Bangen

Wie viele von Euch sicher schon selber Erfahrungen gemacht
haben, bedeutet der Jahreswechsel für Hunde meist eine unerträgliche Zeit.
Viele haben sicher schon jegliche Sachen ausprobiert. Wichtig ist dabei jeden
Hund individuell zu betrachten. Einige wenige Hunde geniessen Silvester zum
Beispiel sogar. Oder andere wollen schlicht und einfach in Ruhe gelassen
werden. Wieder andere brauchen die Zuneigung ihres Herrchen/Frauchen umso mehr
in dieser Zeit.
Da die ängstlichen Hunde jedoch zur Mehrheit gehören, werde ich im heutigen
Blog einige Tipps und Themen dazu geben beziehungsweise  ansprechen.
Allgemein sollte man wissen, egal ob an Silvester oder in grossen
Menschenmengen, die Angst eines Hundes sollte nie belohnt werden. Man kann dem
Hund zwar Zuneigung geben, aber man sollte seinen eigenen Tonfall nicht derart
verändern, dass er für den Hund belohnend wirkt. Dadurch wird er lediglich in
seiner Angst bestärkt und steigert sich immer mehr hinein.
Die Spaziergänge sollten wenn möglich an der Leine durchgeführt werden. Dies
gilt zum Beispiel auch wenn der Hund sich allgemein vor dem knallenden Tönen
fürchtet. Meine Hündin Indy kann zum Beispiel nicht freigelassen werden, wenn
die Schiessanlage neben dem Feld in Benutzung ist. Wenn doch, zieht sie den
Schwanz ein und rennt – wenn man Glück hat – nach Hause. Sicherheit geht also
in dem Fall klar vor.
Einige Hunde beruhigen sich einzig schon, wenn man die Fenster abdunkelt, damit
die Blitze des Feuerwerks oder eventuell des Gewitters nicht ganz so stark zu
sehen sind. Bei Gewittern, Feuerwerkböllern oder lauten Flugzeugen flieht Indy
in den dunklen Vorratsraum oder ohne Beaufsichtigung am liebsten in die
Badewanne. In unserem Falle besitze ich den Hund nicht seit Lebensbeginn. In
solchen Fällen weiss man oft nicht, was die eigenen Hunde für Erfahrungen
gemacht haben. Als Lösung des Problems könnte man den Hund eventuell das Jahr
durch desensibilisieren. Dabei kann eine CD verwendet werden, die solche
angsteinjagenden Geräusche beinhaltet. Daran kann man den Hund langsam, bei
Bedarf auch mit Leckerlis gewöhnen. Hilft dies aber alles nichts, gibt es immer
noch die Möglichkeit der Ruhigstellung beziehungsweise leichter Sedation. Diese
Medikamente können bei jedem Tierarzt abgeholt werden und nützen meistens. Bei
der Dosierung sollte aber genau die Packungsbeilage gelesen werden, um eine zu
hohe Abgabe zu vermeiden.
Mit diesen Tipps wünsche ich Euch nun eine tolle Weihnachtszeit und, wenn es dann soweit ist, ein hoffentlich erholsames Silvester!

 

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