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Hund und Katze – Freunde fürs Leben?


Wie ich im letzten Blog berichtet habe, gibt es Vor und Nacheile von Hunden sowie auch von Katzen als Haustiere. Doch was ist, wenn Du dich nun nicht entscheiden möchtest und Hund und Katze kaufst? Wie gewöhnst du deine Tiere aneinander und was machst Du, dass das die Beiden Freunde fürs Leben werden? Über dieses Thema werde ich heute berichten.

Wie gewöhnte ich Hunde an Katzen und anders rum?
Beim Angewöhnen deiner Haustiere gibt es drei Situationen:
Hund ist zuerst da
Katze ist zuerst da
Beide kommen gleichzeitig

Angenommen dein Hund ist zuerst da:
Wenn du ein Katzenbaby frisch in dein Zuhause holst, musst Du zuerst schauen, wie dein Hund auf Katzen reagiert. Es gibt leider Hunde, welche sehr aggressiv gegenüber von Katzen sind und das ist eine schwere Voraussetzung für eine gelungene Kombination.
Wenn dein Hund jedoch freundlich auf Katzen zugeht sehe ich kein Problem!
Trotzdem darfst du nicht vergessen, dass Hunde viel rauer miteinander umgehen als Katzen. Ein Hund versteht nicht, dass eine Katze grobe Seitenhiebe oder wildes herumtoben nicht als Spiel empfindet. Gewöhne deinen Hund also langsam an das feine Geschöpf. Am Anfang würde ich die beiden nie zusammen alleine lassen. Bewege deinen Hund, laste ihn voll aus und bringe ihn erst komplett ausgepowert zu deiner neuen Sanft Pfote. Am besten geeignet sind Ballspiele oder Konzentrationsübungen! Bestätige vorsichtiges Verhalten und gehe dazwischen falls dein Hund zu rüpelhaft wird. Die ersten Eindrücke sind für beide Tiere erschöpfend. Lasse sie also nicht allzu lange aneinander schnuppern. Wiederhole diesen Vorgang mehrmals bis dein Hund von selbst ruhig und locker wird in der Gegenwart der Katze! Wichtig ist, dass die Katze sich nie eingeengt oder bedrängt fühlt, es müssen immer eine gewisse Distanz und ein Fluchtweg vorhanden sein. Falls die Katze flüchtet ist es unglaublich wichtig, dass dein Hund der Katze nicht nachspringt. Sonst beginnt das Jagen schon in den Anfangsstunden!

Deine Katze ist zuerst da:
Meine Meinung nach ist es unkomplizierter die Katze an den Hund zu gewöhnen. Katzen sind von Natur aus ruhig und gediegen. Zwar ist eine Katze Misstrauisch und eigen, dies kommt aber dieser Situation gelegen. Lasse auch deinen Welpen nicht allzu stürmisch auf die Katze los. Katzen greifen nicht wie Hunde an oder jagen Hunden nach. Katzen wehren sich einfach, wenn es ihnen zu viel ist. Also wie oben schon beschrieben sind Fluchtwege und für Hunde unerreichbare Plätze wie auf dem Schrank oder dem Regal für Katzen extrem wichtig. So kann das Büsi selber entscheiden, wann es mit dem Hund in Kontakt trete möchte.

Was musst du sonst noch beachten:

Separate Futter und Wassernäpfe sind ein Muss. Am besten platzierst du die Katzennäpfe an Orte, wo der Hund nicht hinkommt. Um Konkurrenzkämpfe zu vermeiden fütterst du beide Tiere gleichzeitig. So fühlt sich keiner Vernachlässigt. Falsches Futter ist für Hund und Katze schädlich. Hundefutter ist anders aufgebaut als Katze Futter und somit nicht für den jeweils anderen geeignet. Das gleiche gilt für Hund- bzw. Katzenleckeri! Und es spielt auch keine Rolle ob du jeweils Trockenfutter, Nassfutter oder Barffutter verabreichst!
Apropos vernachlässigen. Ob Hund oder Katze beide benötigen Liebe und Aufmerksamkeit. Nimm dir für jedes einzelne Tier Zeit. Probiere doch, mit deiner Katze am Abend vor dem Fernsehen zu kuscheln wenn der Hund in der Hunde Box schläft? Oder teste mal, ob dein Hund auch Kuscheleinheiten draussen im Garten akzeptiert.
Betreffend Katzenklo würde ich es gleich handhaben wie mit dem Futter. Das Geschäft muss Kater oder Kätzin an einem geschützten, ruhigen Ort verrichten können. Und.. es gibt leider viele Hunde die total auf Kot von anderen Tieren als Dessert oder neue Duftnote stehen. Niemand möchte jeden Tag ein ausgeräumtes Katzenklo. ;-)
Du wirst merken, dass deine Haustiere bald zu dicken Freunden werden.
Ich kenne Katzen-Hundehalter welche mit beiden Tieren im Wald spazieren gehen, die Katze kommt dann einfach freiwillig mit!

Doch was kann passieren, wenn die beiden sich plötzlich nicht mehr lieb haben? Oder ein Konflikt durch ein auftretendes Problem entsteht?
Katzen können Hunde mit ihren scharfen Krallen schwer verletzten. Gerade kleine Hunde wie der Welsh Corgi oder der Mops sind von der Grösse her genau in der Katzenkrallen Höhe! Auch bei Welpen, welche Situationen noch nicht so gut einschätzen können wie erwachsene Hunde muss man betreffen Krallenangriffen wirklich gut aufpassen.
Ein Hundebiss kann im Gegenzug für eine Katze tödlich sein. Grosse Hunde wie Toller oder Husky sind locker fünfmal so schwer wie ein Büsi. Wenn eine Katze also gepackt wird, hat sie praktisch keine Chance sich zu wehren!
Passe also auf deine Haustiere auf. Beobachte die Situationen gut und greife ein, wenn du merkst dass die zwei ein Problem miteinander haben. 

Ich empfehle dir ein Hundebett, wo beide Tiere reinpassen. Ich bin überzeugt, dass die beide sich gerne aneinander Kuscheln!

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