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Hilfe mein Hund ist zu dick-Was kann ich tun?




Eigentlich ist es ganz einfach : Wenn das Tier mehr Energie aus der Nahrung zu sich nimmt, als es verbraucht, werden die überflüssigen Kalorien in Form von Fett gespeichert. Also ganz einfach gesagt heisst es , dass unser Hund viel zu viel isst und sich zu wenig die Füsse vertritt. Also sollte der Mensch, genauso wie bei sich selbst, darauf achten, dass der Kalorienanteil der Fütterung des Hund seiner Leistung angepasst ist.
Es gibt aber noch weitere Gründe, warum unser Bello zu viel auf den Rippen hat. Dass der Körper einen zu hohen Energiegehalt in reines Fett umwandelt ist geklärt. Doch meistens hat es in dem Futter was dick macht einen niedrigen Proteingehalt und eher einen hohen Fettgehalt. Dies führt dazu, dass der Vierbeiner immer dicker wird. Ein hoher Proteinanteil wird nicht nur in Fett umgewandelt, sondern wird auch für das Muskelwachstum verwendet.
Vielleicht ist es bei euch genauso, dass ihr den Napf von eurem Hund immer vollgefüllt mit Futter in der Futterecke stehen lasst. Wir überlassen somit unseren Hunden selbst, wann er was essen möchte. Dies geschieht in der Annahme, ein Hund wisse selbst ,wann er genug hat .Doch dies ist ein Irrtum und wir sollten mit entscheiden, wann unser Hund was zu essen bekommt. Man kann getrost den Futternapf auch mal auf den Schrank stellen. Somit kommt er nicht die ganze Zeit an seine Schüssel heran und frisst sich eventuell aus Langeweile weiter voll. Man hat heraus gefunden, dass kastrierte Hunde kein besonders ausgeprägtes Sättigungsgefühl haben, was wohl auch zu vermehrter Futteraufnahme führt, wenn dies nicht verhindert wird. Der Hund frisst mehr, als er verbraucht. Sein Gewicht steigt. Man spricht von einer positiven Energiebilanz der Fütterung. In dieser Phase entsteht das Übergewicht.
Wie auch bei uns gibt es bei Hunde, welche genetisch so veranlagt sind , dass sie eher zum Übergewicht neigen. Es gibt tatsächlich Hunderassen, die eher vom "Zusehen dick werden", wie zum Beispiel Cocker Spaniel, Beagle, Labrador und Collies. Durch statistische Untersuchungen lassen sich interessante Erkenntnisse über die Anfälligkeit der einzelnen Rassen für Übergewicht gewinnen. Es konnte ein Zusammenhang zwischen der Gewichtszunahme und dem Alter festgestellt werden. Bei Junghunden von 1-4 Jahre sind 20% aller weiblichen Hunden und 12% aller Rüden übergewichtig. Je älter sie werden, desto höher steigt die Prozentzahl der "Schwergewichte".

Was könne wir gegen die Fettleibigkeit tun?

Wenn unser Hund nicht an einer Krankheit leidet, die die überflüssigen Pfunde unterstützt, sondern einfach nur angefressen sind, sollten wir unseren Hund peu a peu auf Diät setzen. Der Vierbeiner sollte nicht mehr den ganzen Tag sich vollfressen können. Alle kleinen Leckerlis sollten gestrichen werden, ausser es ist durch deutlich erhöhte sportliche Aktivitäten erlaubt. Wir sollten ausserdem die Futtermengen verkleinern und nur noch zu geregelten Zeiten das Essen servieren. Wir müssen darauf achten das die Kalorienzufuhr niedrig gehalten wird als bisher. Ausserdem sollte der Hund genügend frische Luft geniessen können. Dass heisst ihr sollten sehr viel Sport mit ihm treiben.
Ich gehe beispielsweise mit meiner Mischlingsdame immer Joggen. Sie stellt sich super an, obwohl wir am Anfang unglaublich viele Probleme hatten. Wir beide waren totale Anfänger, hatten wenig Kondition, stürzten anfangs gegenseitig über unsere Füsse und mussten erst lernen miteinander gut zu kooperieren. Doch nun sind wir aufeinander gut eingespielt, gemeinsam fit und freuen uns immer, wenn wir noch ein paar Meter mehr schaffen als das Mal davor. Wir sind fit und schlank durch den Winter gekommen und so darf meine Hündin sich auch weiterhin ihr Essen frei einteilen. Ich würde mal sagen: "Glück gehabt".

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