Herbstmilben

Den ganzen Sommer durch war ich bei brütender Hitze mit meinen langen Trainerhosen, Kniesocken, den dicken Lowa Wanderschuhen und einer Softshell Jacke auf dem Hundeplatz. Und alle die, die jetzt denken, dass es mir schon ganz kalt wird vor lauter Hundesport, ihr täuscht euch. Der eigentliche Grund für mein "sommerlich leichtes" Outfit sind die bösen Mückenstiche! Und glaubt es mir, die Lowa Schuhe aus Leder bringen meinen Füssen gar nichts, sämtliche Haut an meinen Fussknöcheln ist komplett verstochen.

An einem Abend zähle ich locker 20 Mückenstiche auf meinen Körper ab. Nun, das Problem ist, dass ich der Mücke dieses mal die Schuld nicht alleine in die Schuhe schieben kann. Der Übeltäter heisst dieses mal auch noch Herbstmilbe!

Doch was können Herbstmilben bei unseren Hunden verursachen?
Heute werde ich darüber Aufklärung verschaffen.

Der wenig bekannte und sehr lästige Parasit: Herbstmilbe
Ein Biss einer Herbstmilbe unterscheidet sich in kleinen Details von einem Mückenstich. Hebstmilbenstiche beissen ebenfalls, Hunde juckt es und sie kratzen sich. Im Gegenteil zu einem Mückenstich merkt Hund und Mensch das Jucken erst einige Stunden nach dem Einstich, dafür umso länger. Beliebt sind Stellen mit dünner Haut wie zwischen den Ballen oder am Bauch. Bei uns Menschen typischerweise an den Fussknöchel. Die Herbstmilbe überträgt keine Krankheiten.

Kurzes Protokoll zur Herbstmilbe:
Wie der Name bereits sagt, gehört die Herbstmilbe zur Milbenfamilie. Sie alle durchleben ein sogenanntes Larvenstadium. Im Gegenteil zur Zecke, welche ihre Opfer im ausgewachsenen oder auch im Larvenstadium beisst, beissen die Herbstmilben nur als Larve zu. Übrigens, die Zecke gehört ebenfalls zur Familie der Milben!
Die Herbstmilben sind nicht einmal einen Millimeter gross, haben einen rosaroten Körper mit sechs Beinen und einen Saugrüssel. Mit diesem Rüssel können sich die Tierchen ein kleines Stück Haut ihrer Opfer abschneiden. Wenn Du einen Einstich von einer Herbstmilbe unter der Lupe anschauen würdest, sieht man eine kleine Blase an der Spitze der Quaddel.
Herbstmilben sind zwischen Juli und Augst tätig. Sie krabbeln auf Grashalme und lassen sich von dort auf Hund und Mensch fallen. Wenn die Larve sich am Opfer vollgesaugt hat, fällt sie ab und kriecht unter die Erde. Hier entwickelt sie sich zur Nymphe weiter. Meistens kommen Herbstmilbenbisse also zwischen Juli und September vor.

Wie kann ich meinen Hund gegen die Herbstmilbe schützen?
Milben bevorzugen diverse Säugetiere und sogar Vögel. Besonders auf Wiesen und Weiden welche von Nutz- und Heimtieren gebraucht werden, tummelt sich die Herbstmilbe besonders gern herum. Eine Möglichkeit, deinen Hund vor Herbstmilbenstiche zu schützen ist es also, solche grossflächigen Wiesen zu meiden. Vor allem bei sehr trockenem und warmem Wetter lohnt es sich sowieso, einen Spaziergang im kühlen Wald zu unternehmen.
Ebenfalls Abhilfe verschafft ein kühles Bad im Wasser, so können sich noch nicht festgesaugte Herbstmilben nicht halten. Für uns Menschen hilft leider nur eins, abduschen, Kleider wechseln und auf jedenfall bei schlimmer Reaktion auf die Stiche auf lange Hosen und Oberteile setzten. Zusätzlich verhilft ein Antiinsektenspray immer.

Zusätzlich kannst Du deinen Hund mit diversen Antiparasitenmittel von unserem Shop abhelfen. Ich persönlich empfehle den bogacare ANTI-PARASIT Spray. Du kannst Deinen Hund mit dem Spray komplett einsprühen, nur im Gesicht solltest Du den Spray nicht anwenden. Hier hilft ein alter „rösseler“ Trick. Ich verwende für mein Pferd im Gesicht immer Essigwasser. Das heisst, Du verdünnst ganz einfach Haushaltsessig mit Wasser. Wirkt nicht ganz so gut wie der Anti Parasitenspray, kann man aber gut auch im Gesicht mit der Hand vorsichtig verteilen

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Wie kann ich juckende Herbstmilbenbisse behandeln?
Bei Insektenstichen hilft vor allem das Abtupfen oder Abreiben mit einem Desinfektionsmittel. In der Hundeapotheke von Myluckydog gibt es hierzu extra Alkoholabtupfer, diese wirken besonders stark, da die Milben dadurch abgetötet ist. Falls Du dir die Hundeapotheke noch nicht bestellt hast, kannst Du zum Beispiel auch einen Merfenspray nehmen, hier ist die Abtötung aber nicht garantiert.


Achte darauf, dass dein Hund das Mittel nicht abschleckt! Ebenfalls darfst Du die Desinfektionsmittel nicht auf die Schleimhäute auftragen.

Fazit:
Herbstmilben können uns die warmen, sonnigen Tage ganz schön vermiesen. Wenn wir uns und unsere Hunde aber richtig schützen und die Stiche richtig behandeln werden wir mit den Quälgeistern fertig.
Somit können wir uns auf die kälteren Herbsttage freuen, ohne Zecken und Herbstmilben!

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