Giftstoff Xylit!Kaugummi und Co. sind tödlich für unsere Hunde!

Meine Serie über Ernährung geht in die nächste Runde.

Nach Naturheilmittel für Hunde, Vegane und Vegetarische Hundeernährung und dem Kapitel über die Wirkung von Früchten im Hundefutter und als Zusatzfutter komme ich Heute zu einem Gift, was in unseren Süssigkeiten steckt.

Wir wissen, das Schokolade für Hunde giftig ist. Doch hast Du auch gewusst. dass ein einfaches Sugus deinem Hund grosse Schäden zufügen könnte?

Wenn nicht, dann freue dich über den heutigen Beitrag über den Süssstoff Xylitol (kurz Xylit genannt).

Was ist Xylit?

Wer kennt sie nicht, die Cola Zeros, Sprite light, Münze Bonbons ohne Zucker etc. Doch wieso sind all diese Lebensmittel doch süss?

Einer der bekannten Zuckerersatze ist Xylit.

Der Süssstoff ist aber kein Fremdstoff für den Körper. Der menschliche Stoffwechsel zum Beispiel kann bis 15g Xylit am Tag produzieren. Dies fördert eine hohe Akzeptanz bei Menschen.

Xylit Pulver hat keinen Eigengeschmack und eignet sich deswegen so gut zum Süssen von allen Lebensmittel!

Xylit ist einfach gesagt Zuckeralkohol, gewonnen aus z.B. Rinde oder Maiskolben.

Da Xylit oft aus Rinde hergestellt wird nennt man es oft auch Birkenzucker.

Was passiert mit Xylit im Körper von Hunden?

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Hunde durch die Einnahme von Xylit die körpereigene Ausschüttung von Insulin erhöhen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer lebensbedrohlichen Menge an Abfall des Blutdruckspiegels.

Schon 1 Gramm Xylitol pro Kilogramm Körpergewicht führt beim Hund zu einem deutlichen Insulinanstieg!

Symptome einer Xylit Vergiftung:

Wie merkst Du also ob dein Hund eine Xylit Vergiftung hat?

Die ersten Anzeichen sind: Teilnahmslosigkeit, Schwäche, Bewegungs- und Koordinationsstörungen, Benommenheit, Bewusstseinstrübungen, Zittern und epilepsieartige Anfälle.

Falls Du beobachtet hast, wie dein Hund ein xylithaltiges Produkt gefressen hast empfehle ich sofort den Tierarzt aufzusuchen!

Vorbeugung für "Allesfresser"

Nicht alle Hunde fressen das, was sie finden sofort.

Mit dem Vorurteil der Allesfresser muss aber zum Beispiel der Retriver leben. Egal ob Labi oder Goldi, sie alle fressen fürs Leben gerne und zwar ALLES.

Was kannst du also machen, dass dein Hund lernt, nicht einfach wie ein Mähdrescher über die Strassen zu fegen und alles in sich hineinzuschaufeln? Vergiftungen wie durch Xylit kann sich dein Hund ja nicht nur in deinen vier Wänden holen. Im Gegenteil, wie viele Kaugummis, angegessene Bonbons und halb fertige Kekspackungen liegen immer auf dem Gehweg?

Kommando lernen:

Das wichtigste Kommando ist also das "nein lass das liegen" Kommando. Bei mir heisst das "pfui".

Lerne deinem Hund, dass wenn er die Leckerei am Boden liegen lässt, von dir noch etwas viel besseres bekommt.

Übung:

Du suchst dir eine Strasse aus uns streust mal alle zwei bis fünf Meter eine Leckerei. Beginne mit etwas einfachem wie Apfelstückchen oder so. Nicht gerade das Salamibrot vom Mittag, das wäre fürs erste mal sehr schwierig.

Nun läufst du mit deinem Hund den weg ab und jedes mal wenn er sich dazu bewegt den Köder zu fressen, rufst du ein "pfui" und belohnst deinen Liebling sofort mit einem super beliebtem Hundeleckerli.

Du kannst diese Übung bis in die ganz hohen Klassen mit dem Salamisandwich trainieren.

Du wirst schnell merken, dass dein Hund das Kommando "pfui" sehr schnell und gerne lernt.

Ich hoffe, dass Du und dein Liebling nie in eine Xylitsituation kommen werdet und wünsche viel Erfolg beim "pfui" lernen! :-)

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