Giftpflanzen – Welche Pflanzen sind für meinen Hund stark giftig?

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Diverse Dinge sind für unsere Hunde nicht sonderlich gesund oder sogar giftig. Die meisten dieser Lebensmittel oder Stoffe wurden bereits in unserem Magazin vor gestellt. So zum Beispiel Schokolade, Xylit (ein Inhaltsstoff des Kaugummis), diverse gefährliche Nüsse und vieles mehr. Aber nicht nur unsere täglichen Lebensmittel können unserem Hund schaden, sondern auch die Pflanzen draussen. Welche Pflanzen für Hunde besonders giftig und deshalb zu meiden sind, möchten wir euch im heutigen Blog zeigen. Ganz wichtig sind vor allem jene Giftpflanzen, die auch gerne als Zimmerpflanzen genutzt werden!

Normalerweise fressen Hunde keine Pflanzen, da das auch nicht Hauptbestandteil ihrer Nahrung ist. Es gibt aber Hunde, die gerne an Pflanzen herum kauen. Zu dieser Sorte Hunde gehören besonders neugierige Welpen sehr oft dazu, was besonders gefährlich ist, da Welpen bereits von sehr kleinen Giftmengen starke Schäden davon tragen können. Allgemein sollte man seinen Hund beim Spaziergang immer im Auge haben, nicht nur wegen den verschiedenen Giftpflanzen, sondern auch wegen anderen giftigen Sachen wie nicht zuletzt Giftködern, die leider in  manchen Regionen keine Seltenheit sind. Falls Du im Haus Pflanzen hast, und Dein Hund diese nicht in Ruhe lassen kann, solltest Du Dich unbedingt bei allen Pflanzen, die in Dein Haus kommen, über deren Giftigkeit informieren und sie wenn möglich ausserhalb der Reichweite des Hundes aufbewahren.

Die giftigsten Zimmerpflanzen – Ist die Giftquelle für unseren Hund eventuell ganz nah?

Leider gibt es giftige Pflanzen nicht nur weit weg irgendwo in den Wäldern sondern oft auch direkt bei uns im Topf. Welche beliebten Zimmerpflanzen unser Hund nicht in den Mund kriegen sollte, erfährst Du in diesem Abschnitt.

Gerade in dieser Zeit sind die Läden gefüllt mit den Weihnachtsstern Pflanzen (siehe Bild). Diese meist roten oder weissen Pflanzen sehen schön aus und werden von November bis Januar sehr gerne mit Glitzer bestreut und aufgestellt. Sie sind aber (nicht nur für Hunde) leider giftig! Hundehalter sollten sich also lieber davor in Acht nehmen diese Pflanzen bei sich zu Hause auf zu stellen. Auch das altbekannte Efeu, dass in Zierformen auch gerne als Zimmerpflanze genutzt wird ist für Hunde nicht gut. Weitere Pflanzen wie Amaryllis, Gummibaum, Farn, Philodendron, Bogenhanf und Alpenveilchen sollten besser nicht in erreichbarer Nähe zu unseren Hunden stehen. Stark giftige Pflanzen waren aber bei den obig genannten noch keine dabei. Zu den wirklich stark gefährlich bis hin zu tödlich giftigen Pflanzen, die gerne im Haus vorkommen zählen zum Beispiel die Prachtlilie, Die Wüstenrose, die Ruhmeskrone, der Kroton, die Dieffenbachie und der Christusdorn, welcher auch zu Blindheit führen kann. Solche Pflanzen sind also als Zimmerdekoration für Hundehalter nicht geeignet und sollten lieber im Laden stehen bleiben.

Welche Pflanzen lauern draussen auf dem Spaziergang auf mich und meinen Hund?

Einige der giftigen Pflanzen sind sicher allgemein bekannt. Dazu gehören zum Beispiel der Goldregen (siehe Bild), der Fingerhut und die Tollkirsche, welche zu den giftigsten Pflanzen überhaupt gehören. Leider gibt es aber noch einige Pflanzen mehr die unser Hund nicht fressen sollte. Zu den gefährlichsten Pflanzen zählen neben der oben erwähnten Tollkirsche auch der blaue Eisenhut (siehe Bild) und die Engelstrompete, der Rizinus, die Schierlingspflanze, der Seidelbast und der Stechapfel. Aber auch weitere ganz unscheinbare Pflanzen sind gefährlicher als man denkt! So haben auch Tulpen giftige Stoffe in sich, sowie Maiglöckchen oder Narzissen. Die berühmten Alpenrosen aus dem Lied von Polo Hofer sind ebenfalls giftig und Bäume wie die Eibe und der Buchsbaum ebenfalls. Auch Kirschlorbeer, Wacholder, Oleander und Herbstzeitlosen können zu starken Vergiftungen unseres Hundes führen.

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Leider ist die Liste der giftigen Pflanzen noch um einiges länger und sich diese alle zu merken ist kaum möglich. Wichtig ist deshalb vor allem, dass man den Hund genau beobachtet und ihn nichts fressen lässt, was eventuell giftig sein könnte. Besonders gefährdet sind Hunde die alles zerkauen oder verschlingen was sie vor die Nase bekommen, denn auch das Kauen dieser Pflanze setzt meisten schon eine sehr grosse Menge an Giftstoffen frei. Bei solchen Hunden sollten deshalb auch auf keinen Fall irgendwelche unbekannten Pflanzenteile als Wurfgeschosse oder zum Spielen verwendet werden. Achte Dich auch darauf, dass Du die Spielsachen Deines Hundes nicht direkt in eine Giftpflanze wirfst. Das klingt beinahe unmöglich umsetzbar, aber einige der Giftpflanzen erkennt man gut, wenn man sich ein bisschen mit den Bildern vertraut macht und kann das somit ein bisschen steuern. Bei einem Verdacht auf Vergiftung, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden und wenn möglich ein Teil der Pflanze, die gefressen wurde mitgebracht werden. So hilfst Du nicht nur dem Tierarzt bei seiner Arbeit sondern rettest Deinem Hund eventuell das Leben.

 

 

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